Der Klappentext klang vielversprechend. Zu Beginn fand ich das Buch und das Leben des Protagonisten auch interessant. Die Zusammenkunft war vulgär, aber interessant. Ab da ging es leider mit der Spannung und es plätscherte so dahin. Trotz der wenigen Seiten, zog es sich für mich. Für mich eine Enttäuschung. Muss man nicht gelesen haben.
Das Buch hat mich sehr überrascht! Gerechnet hatte ich mit krassen Szenen aber insgesamt war die Story recht ruhig. Themen wie Trauer, Verlust, Depression und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Abe und Horace sorgten für unerwarteten Tiefgang. Das hat mir sehr gut gefallen!
Das Buch hat einen sehr interessanten Schreibstil. Er ist mitunter sehr vulgär aber auch sehr emotional und tiefgründig. In dem Buch geht es um Verlust, Trauer, Depressionen, Trauerbewältigung, Freundschaft und Vertrauen. Die Geschichte von Abe hat mich sehr berührt. Horace versucht ihm ein Freund zu sein aber seine eigenen Unzulänglichkeiten stehen ihm dabei im Weg, aber er ist wirklich sehr bemüht. Einige Situationen sind zum lachen und andere haben mich mit dem Kopf schütteln lassen. Ich empfand die Geschichte als eher unaufgeregt. Und auch eher ruhig. Sie lebt jetzt nicht von Thriller Momenten und Schockaugenblick. Sie berührt das Herz. Nach dem letzten Satz hatte ich jedoch das starke Gefühl, dass doch jetzt nicht alles sein kann. Sie wirkt nicht ganz zu Ende erzählt. Und ich hoffe einfach das es mit Abe und Horace noch irgendwie weitergeht. Mir hat auf jeden Fall was gefehlt, deswegen nur 4 Sterne. Aber trotz allem ein sehr empfehlenswertes Buch.


