4. März
Ein Buch, welches das Herz berührt und das einen herzlich Lachen lässt
Bewertung:5

Ein Buch, welches das Herz berührt und das einen herzlich Lachen lässt

Robert ist ein Junggeselle wie er im Buche steht. Aber nicht nur das. Auch ein Eigenbrödler und echter Grantler. Doch nach und nach treten Menschen in sein Leben, die seinen geordneten und durchgetakteten Tagesablauf gehörig durcheinander bringen. Wird er sich öffnen oder bleibt alles beim Alten. Ein Buch, dass einen sofort stark berührt und das man nicht so schnell vergisst. Für mich mein 1. Highlight in diesem Jahr.

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprachvon Julia MatteraEichborn
2. März
Ein Wohlfühlroman mit toller Stimmung…
Bewertung:4

Ein Wohlfühlroman mit toller Stimmung…

Man verliebt sich direkt in die Stimmung dieser urigen elsässischen Auberge, in Robert und seine schrullige Art Menschen gegenüber und seinen liebevollen Umgang mit seinen Tieren und seinem Gemüse und in seine Kochkünste, die man fast riechen und schmecken kann. Mir hat Julia Matteras Art zu schreiben wirklich gut gefallen, wenn mir auch manchmal alles fast schon „zu oft“ zu seicht poetisch beschrieben wurde aber ihr Roman war für mich dennoch ein liebevoller „Wohlfühlroman“.

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprachvon Julia MatteraEichborn
22. Juli
Bewertung:5

Ein wunderschöner Roman über die Liebe

Robert Walch und seine Schwester Elsa betreiben eine "auberge"die für ihre Küche sehr bekannt ist. Robert ist mit Leidenschaft Koch und verbringt die meiste Zeit am Herd. Er ist eigenbrödlerisch und ein Einzelgänger der am liebsten mit seinen Hühnern und Gemüse redet. Nachts unter dem Sternenhimmel erfindet er dann Kochrezepte...bis eines Tages Maggie aus England eintrifft. Der Schreibstil ist eher ruhig, bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind sympathisch und ansprechend dargestellt. Der Spannungsbogen verläuft genau richtig. Fazit: Dieser Roman mit seinen 18 Kapiteln spielt sich auf einem umgebauten Bauernhof im Elsass ab.Das merkte ich auch am Schreibstil - besonders auf den ersten Seiten. Da kommt das französische Flair besonders gut zur Geltung. Die Autorin lässt die Charaktere und die Geschichte tiefgründig wirken. Bei diesem Roman kann man während des lesens meiner Meinung nach innehalten und den Alltag loslassen. Gefühlvoll, ein wenig mit Wehmut und behutsam so empfand ich diese Geschichte. Zwischendurch ist der Roman eher wie eine Erzählung um über frühere Erlebnisse und Erinnerungen nachzudenken und um dann wieder in die heutige Zeit zurückzukehren. Es wird zwischendurch auch gekocht, gebacken und Gemüse geschnippelt. Es gibt traditionelle elsässische Spezialitäten aber auch algerische sind darunter zu finden. Die Geschichte entwickelt sich zu einem Liebesroman der herzlich und voller positiver und glücklicher Emotionen ist. Es ist ein Roman über Veränderungen und loslassen aber es geht auch um das zwischenmenschliche und um die Liebe. Diese wunderbare Geschichte hat mich persönlich positiv berührt auch von Robert der eine sehr empfindsame Seele unter einem harten Kern hat. Im Anschluss gibt es noch einige leckere Rezepte zum nachkochen. Der Biohof ist eine Oase für sich: Mehrmals beim lesen kam bei mir der Gedanke auf dass ich auch gerne einmal dort wäre zwischen Zucchini, Tomaten, Gurken und Auberginen. Ich vergebe deshalb sehr gerne fünf Sterne.

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprachvon Julia MatteraEichborn