Eine absolut gelungene Mischung aus realen Fakten und Fiktion
Inhaltsangabe: „Februar, 1945. Eberhard Schmidt, Produktionsleiter der UfA, schmiedet einen kühnen Plan: Bevor die SS unliebsame Künstler loswerden kann, bringen sich einige von ihnen nach Mayrhofen in Sicherheit. In Tirol werden sie angeblich einen Film für den deutschen Endsieg produzieren. Doch was den Anschein eines Drehs hat, ist in Wirklichkeit ein Spiel mit dem Feuer. Das Team hat keinen Meter Film dabei.“ Ende 1944 in Berlin, der Krieg bestimmt das Leben der Berliner und die UfA dreht weiter Filme. Doch es wird immer schwieriger und vor allem auch gefährlicher und so fassen der junge Schauspieler Luis und einige andere UfA-Mitarbeiter diesen mehr als kühnen Plan. Besonders interessant fand ich, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt, dass es einige der handelnden Personen tatsächlich gab. Ich habe während des Lesens von „Der große UfA-Bluff“ doch das eine oder andere über die Rolle der UfA und auch über einige Filmschaffende dieser Zeit nachgelesen und recherchiert. Wirklich interessant. Aber auch Luis und Lisa und ihre fiktive Geschichte fügen sich wunderbar ein. Fazit: Ein wirklich spannendes Buch. Eine mitreißende Geschichte. Eine absolut gelungene Mischung aus realen Fakten und Fiktion. Anschaulich erzählt und dank des lockeren Schreibstils flüssig zu lesen. 4/5*



