💛💛💛💛🩶 In „Mord kennt keine Feiertage“ von Christian Humberg wird Chief Inspector Timothy Smart kurz vor Weihnachten auf einen abgelegenen Landsitz vor der Küste Cornwalls gerufen. Ein heftiger Schneesturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab, als der Gastgeber Lord Bainbridge ermordet aufgefunden wird. Schnell wird klar, dass der Täter nur unter den wenigen anwesenden Gästen zu finden sein kann. Während die Spannungen steigen und weitere Gefahren drohen, beginnt Smart mit seinen Ermittlungen in der eingeschlossenen Gemeinschaft. Mit Scharfsinn, Menschenkenntnis und britischem Humor versucht er, den Mörder zu entlarven, bevor es ein weiteres Opfer gibt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, weil es ein klassisches Whodunit ist, das mich stark an Agatha Christies „Und dann gab’s keines mehr“ erinnert hat. Gerade diese Parallele hat es für mich besonders gemütlich und vertraut gemacht. Es ist ein leichter Weihnachtskrimi, der ohne Brutalität oder fiese Psychospielchen auskommt und sich dadurch sehr angenehm lesen lässt. Mit seinen 224 Seiten ist das Buch für mich absolut snackable und perfekt für zwischendurch. Die winterliche Atmosphäre trägt viel zur Stimmung bei, denn Schnee gehört emotional einfach zu Weihnachten dazu. Allerdings habe ich mich beim Lesen mehr als einmal gefragt, wie viel Schnee eigentlich genug Schnee ist.
21. Dez.21. Dez. 2025
Mord kennt keine Feiertagevon Christian HumbergLübbe


