Der Klappentext hat komplett andere Erwartungen geschürt. Nachdem ich mich aber trotzdem auf das Buch eingelassen habe, fand ich es einfach grossartig. Grandiose Beschreibungen der Landschaft begleiten die innere Reise der Trauer. Der Roman ist intensiv, emotional und schmerzt.
Kein klassischer Roadtrip, aber eine emotionale Reise – dorthin, wo es manchmal weh tut.
„Moon Road“ wird als Roadmovie beschrieben – ja, Yannick und Kathleen fahren quer durch Kanada, weil Yannick nicht fliegen will. Aber eigentlich beginnt diese Reise erst nach einem Drittel des Buches. Und selbst dann steht weniger das Unterwegssein im Vordergrund, als das, was zwischen den beiden unausgesprochen ist. Drei Perspektiven weben sich durch die Geschichte: die gemeinsame Reise, Rückblicke in die Zeit direkt nach dem Verschwinden ihrer Tochter Una – und Unas eigene Sicht. Kathleen ist keine einfache Figur, vielleicht gerade deshalb so real. Ihre Trauer, ihr Rückzug, ihre Wut – nicht immer sympathisch, aber nachvollziehbar. Es ist kein Buch für jede Stimmung, und vielleicht auch nicht für jeden Lesetyp. Aber wer sich auf die ruhigen Töne einlässt, wird mit viel Tiefe belohnt. Mich hat es auf eine stille Art sehr berührt.
Ein Road-Movie-Buch
Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Das Thema, eine seit vielen Jahren verschwundene Tochter, hat mich gereizt. Leider zog sich die Geschichte sehr in die Länge. Manche geführten Gespräche konnte ich nicht nachvollziehen. Schade.
Abgebrochen auf S. 223 - leider waren die Protagonisten einfach nur unsympathisch und der Schreibstil wirr und sprunghaft
Keine der Figuren ist mir nahe gekommen




