Bewertung:2.5★
Es war ganz okay, aber von Paul Maar bin ich eigentlich andere Sachen gewohnt.
Wer das Sams kennt, hat keine Zweifel daran, wie schön Bücher von Paul Maar sein können. Doch dieses hier hatte in seiner kurzen Seitenanzahl (96 Seiten) nicht wirklich Platz, seine Geschichte ausreichend zu erzählen. Wenn es dicker gewesen wäre, hätte es bestimmt ne richtig gute Geschichte werden können. So jedoch wird man sofort in die Geschichte geworfen, verweilt ein paar Minuten darin und ist dann schon wieder raus. Unsere Protagonistin Fizzi ist die Tochter einer bösen Zauberin, die gerne Waldbrände oder Stürme auslöst und kein Problem damit hat, ihren Mann in einen singenden Koffer zu verwandeln, weil er gesagt hat, sie sei eine Hexe. Fizzi dagegen ist freundlich und hilfsbereit und möchte überhaupt nicht wie ihre Mutter sein. Als sie also ihren Vater zurückverwandeln möchte (obwohl sie nicht mal weiß, ob sie auch wirklich Zauberkräfte hat), schickt ihre Mutter sie und ihren Vater in die Zwischenwelt. Dort begegnet sie einem Fuchs, der ihr anbietet, sie zu einer Schildkrötenzauberin zu bringen, welche ihr aus dem Dilemma helfen könnte. Dabei entdeckt sie ihre eigene Magie und dass sie sich gegen ihre Mutter endlich behaupten muss.
An sich ein wirklich schönes Thema, und ich kann mir vorstellen, dass es etwas für Kinder ist, die wenig bis gar nicht lesen oder vielleicht Leseschwierigkeiten haben, da es auch illustriert ist und dadurch der Text nicht so erschlagend wirkt. Dennoch hätte ich mir noch etwas Tiefe gewünscht.
Die Tochter der Zauberinvon Paul MaarVerlag Friedrich Oetinger GmbH