Das Ding aus dem Sumpf
Kurzer Inhalt: Levi Kamei kehrt aus Indien nach Arizona zurück und muss sich einer schmerzhaften Transformation stellen: Er ist der neue Swamp Thing. Während er noch mit seiner monströsen Identität und traumatischen Erinnerungen kämpft, erwacht im „Grün“ eine uralte, düstere Gefahr. Ram V erzählt eine philosophische und atmosphärische Horror-Geschichte über die tiefe Verbindung zwischen Menschheit und Natur. Meinung: Ich fange mal bei den Zeichnungen an, weil ich großer Mike Perkins Fan bin. Hier hat er seiner Kreativität freien Lauf gelassen und es sieht so gut aus wie noch nie. Innerhalb des Grüns wirken die Welten so echt und atmosphärisch, dass es einen in das Buch hineinzieht. Die Geschichte von Ram V muss ich leider mit Alan Moore vergleichen (der den besten Run geschrieben hat). Inhaltlich gibt es sehr viele Parallelen, gerade was das Philosophische angeht und die Sprache. Viele Monologe von Levi (z.B. das Verstehen von der Welt des „Grün“) wirken etwas aufgesetzt. Die Geschichte als Ganzes wirkt auch manchmal verwirrend, weil die Kapitel teilweise abgehackt sind. Dennoch macht es Spaß zu lesen, muss aber sagen, dass man Lust auf diese Art von Comic braucht. Es ist kein einfaches Popcorn Kino und man sollte sich konzentrieren. 😅
