17. Sept.
Bewertung:3

Die Katze kann das Mausen nicht lassen Inhalt: Der erste Teil der Black-Label-Reihe "Catwoman: Lonely City" von Cliff Chiang erzählt auf 108 Seiten über Selina Kyles Leben nach dem Gefängnis. Die Katze findet sich in einer dystopischen Zukunft wieder, in der Bürgermeister Harvey Dent und das Magistrat ein unbarmherziges Regime führen. Überwachung und Unterdrückung sind die Mittel der Wahl. Doch davon lässt sich Catwoman nicht einschüchtern. Mit neuen (alten) Gefährten (denen die Zeit ebenfalls mitgespielt hat) und einigen altersbedingten Wehwehchen macht sie sich auf ins Abenteuer... Bewertung: Chiang bietet mit "Lonely City" einen frischen Blick in Catwomans Zukunft. Passend zum Charakter lässt sie sich auch von den neuen Machthabern nicht einschüchtern. Cool und gelassen bahnt sie sich wie immer ihren Weg. Humoristische Elemente sind an vielen verschiedenen Punkten in ihren Dialogen eingebaut. Dies sorgt für eine allgemein lockere Stimmung. Als großer Gegenspieler tritt Harvey Dent auf. Er spielt mit seinem Charisma und überzeugt so die Menschen in seiner Nähe. Aber auch vor brutalen Mitteln schreckt er nicht zurück. Insgesamt wirkt diese Bedrohungslage jedoch kaum. Die Spannung stagniert von Anfang an auf niedrigem Niveau. Nie scheinen die Figuren jemals wirklich in Gefahr zu sein. Die einfache Sprache und der humorvoll-simple Grafikstil unterstreichen das Lockere. Als netter Zeitvertreib ist "Lonely City" somit gut zu lesen. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht werden. Fazit: Ein Blick in die Glaskugel, der leider durchschnittlich bleibt. Gesamt: 3/5

Catwoman: Lonely City
Catwoman: Lonely Cityvon Cliff ChiangPanini Verlags GmbH