Rainer Caofal ist tot. Er glaubt, sofort, dass ihn jemand ermordet hat. Doch wer? Und so blickt er auf Szenen seines Lebens als „Frauenausborger“ zurück. Rainer finde ich als Protagonist und Erzähler seines eigenen Lebens doch etwas gewöhnungsbedürftig. Er definiert sich ausschließlich über sein Dasein als Frauenausborger, und so liebt er es sich an vergebene Frau heranzumachen, und so die dazugehörenden Männer mit denen er bekannt ist, zu hintergehen. Doch mehr als ein einziges Mal, will er von den Frauen nicht; keine Affäre, keine Beziehung. Und so endet sein Leben in der Seniorenresidenz Juventus... Rainer erzählt zum einen seine Erinnerungen an einzelne „Ausborgungen“, aber auch aktuelle Geschichten aus der Seniorenresidenz. Doch irgendwie habe ich nicht wirklich Zugang zu ihm gefunden. Auch entsteht in den Geschichten keine emotionale Tiefe. Und ob die Geschichte den Namen Krimi verdiehnt, bleibt mal dahin gestellt.
16. Nov.16. Nov. 2025
Der Frauenausborgervon Joesi ProkopetzServus
