Die Idee für das Buch ist klasse, für mich leider nicht gut umgesetzt. Das Buch hat mich am Anfang gefesselt, weil man so viel Fachwissen über die Vulkanologie vermittelt bekommt. Was auch sehr gut in die Geschichte eingebunden ist. Leider gerät dies schnell in den Hintergrund, weil das Privatleben von Anna mehr in den Vordergrund rückt. In der Geschichte baut sich keine wirkliche Spannung auf. Die Seiten zum Ende hin erinnern an einen schlechten Katastrophenfilm.

die insel aus feuer und eis
da die autorin mit ihrem anderen buch dieses jahr bereits für ein highlight bei mir gesorgt hat, waren erwartung und vorfreude entsprechend hoch. auch hier steht die wissenschaft wieder einmal im vordergrund und es gibt viele, viele fakten zum thema vulkanismus, die jedoch meiner meinung nach sehr gut in die geschichte eingebunden wurden. die sprache ist wunderschön, metaphorisch und sehr poetisch. da der geologische aspekt hier jedoch im vordergrund steht und die emotionale ebene relativ klein gehalten wird, darf man anhand der inhaltsangabe weder einen spannenden thriller, noch eine emotionale liebesgeschichte erwarten. dennoch: ich weiß nicht, was sigríđur hagalín björnsdóttir in ihre geschichten packt, aber ich bin süchtig danach.

