Eintöniger Alltag, interessante Umsetzung
Ein fast schon gelangweilter Schreibstil, der geschickt mit seinen Wiederholungen in leicht dichterischer Form, sich optimal mit der Thematik des Romans zusammen fügt. Das dramalose Alltägliche wunderbar beschrieben mit unterschwelliger Wut und Gereiztheit. Die Kapitel "Brechung und Ethik" und " Die Präsenz des Lichts" fallen aus dieser Eintönigkeit und unterbrechen den Rhythmus leider etwas unschön.
Leichter Schwindelvon Mieko KanaiSuhrkamp
