1. Sept.
Bewertung:2

Keine Empfehlung. Übertriebener Schreibstil, fehlender Handlungsfaden, fehlende Beschreibungen, willkürliche Sprünge und Charaktere.

Zuerst muss man wissen, dass dieses Buch als Zielgruppe wohl bereits mit dem Warhammer 40k vertaute Personen hat (was nicht ersichtlich ist, bis man es liest), denn viele Gegenstände, Soziale Regeln wie Dienstgrade, Waffen, Kreaturen unf Technik werden schlicht beim Namen genannt und nie erklärt. Das zwingt Neulinge kontinuierlich die Suchmaschine zu fragen und auf Warhammer 40k Wikiseiten nachzulesen. Das gesamte Buch ist aufgeblasen mit Adjektiven und Analogien, wo es keine bräuchte. Vermutlich um das Buch zu füllen, denn logisch oder sinnvoll erscheint wenig. Maßlos übertriebene Szenarien werden sprunghaft angekratzt, nicht ausgeführt und teils so schlecht beschrieben, dass man sich nicht in den Szenen zurecht findet. Das Buch wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her, teils mehrfach in einem Kapitel, was das Verstehen zusätzlich erschwert. Einzelne Charakter sind völlig sinnlos, sollen wohl als andere Perspektive auf die Geschehen dienen, sind dann teils verschwunden und tauchen als Lückenfüller wieder auf. Es gibt unzählige Sprünge (Eintausend Menschen laufen zu Ort X und kommen nicht weiter, plötzlich sind sie da). Der Autor schafft es absolut nicht einen Spannungsbogen aufzubauen und generell scheint bis auf den Abschluss nichts geplant. Alles überbrückt bis zum Ende die gesamte Handlung. Das Ende ist erstaunlich gut geschrieben, da dort der Perspektivenwechsel in Echtzeit das Geschehen endlich mal visuell darstellt, auch wenn selbst zu diesem Zeitpunkt die involvierten Orte und Personen nicht ausreichend beschrieben wurden. Wegen des Endes und der Tatsache, dass es wohl keine Einsteigerzielgruppe ist ein paar Gnadenssterne.

Warhammer 40.000 - Kreuzzug der Gebrochenen
Warhammer 40.000 - Kreuzzug der Gebrochenenvon Steven B FischerBlack Library