Anders als erwartet
Ich dachte ich habe hier eine klassische Dystopie in der Hand. Der Planet wurde zerstört und ist nicht mehr bewohnbar, privilegierte Menschen sind auf eine Raumstation gezogen und haben sich verändert, sind gefühlt zu „Außerirdischen“ geworden. Es gibt ein Mädchen, dass eine spezielle Macht bezogen auf die Erde hat. Es gab Kriege und dieses Mädchen wurde wegen Kriegsverbrechen hingerichtet, dachte man. Doch dem war nicht so und nun versuchen Rebellen, das jetzige System und den Tyrann der es führt zu stürzen. Doch irgendwie war es nicht so die klassische Geschichte. Der Stil in dem geschrieben wurde ist anders, gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Zwischen drin sehr derbe Sprache, aber hey, wenn du als Mensch die Möglichkeit verlierst deine sexuellen Triebe auszuleben, ist derbe Sprache schon irgendwie gerechtfertigt. Mein Problem war, dass ich die Rolle der „Kriegerin“, „Erlöserin“ eben der Schlüsselfigur nicht ganz verstanden habe. Ich habe auch nach beenden des Buches keine Ahnung ob jetzt am Ende die Erde wieder hergestellt wurde oder was genau sie für eine Macht hatte. Schade eigentlich, da der Plot an sich interessant war.




