Für alle, die sich einen diverseren Literaturbetrieb wünschen
Die Anthologie vereint eine Vielzahl von verschiedenen Perspektiven von Schreibenden – queer, muslimisch, jüdisch, mit Behinderung, mit Kindern etc. – und auch anderen Akteuer:innen des Literaturbetriebs wie Literaturkiritiker:innen, Blogger:innen, Organisator:innen von Veranstaltungen usw. Die Texte sind formal mitunter sehr unterschiedlich, aber alle sind kurz, prägnant und inspirierend, so dass sich die Anthologie für ein Sachbuch auch äußerst kurzweilig und gut liest. Mit manchen Perspektiven konnte ich mich natürlich mehr identifizieren als mit andere, insgesamt finde ich es aber unglaublich wertvoll dieses Werk in seiner Gesamtheit zu betrachten, denn nur so wird die tatsächliche Vielfalt an Stimmen sichtbar, ebenso wie die komplexen Problematiken, wenn es darum geht genau diese Stimmen im Literaturbetrieb auch sichtbar- bzw. hörbar zu machen.


