Literarisch solidarisch

Literarisch solidarisch

Taschenbuch
4.48

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Beschreibung

Die Texte in dieser Anthologie blicken aus verschiedenen marginalisierten Positionen auf den Literaturbetrieb. Sie stellen Fragen nach Zugang, Zugehörigkeit und Arbeitsweisen. Die Autor*innen schreiben aus persönlicher Sicht von strukturellen Ausschluss mechanismen und schaffen gleichzeitig Raum für utopische Ideen, den literarischen Raum solidarisch zu öffnen. Die Beitragenden haben dazu verschiedene Formen von Texten gewählt, es gibt lyrische Positionen, Theatertexte und klassische Essays. Die Heraus geberin möchte mit der Anthologie einen Beitrag zur Zukunft des Literaturbetriebs leisten und den Betrieb, den sie sehr schätzt, heraus fordern, auch Kritik auszuhalten.Die Anthologie trägt den gleichen Namen wie der Podcast, den die Herausgeberin gemeinsam mit den Autorinnen Dara Brexendorf und Zara Zerbe herausgibt und der bereits ein breites Publikum hat.Mit Beiträgen von Josephine Apraku, Maryam Aras, Sarah Berger, Betiel Berhe, Dara Brexendorf, Seda Çal¿¿kanölu, Özlem Özgül Dündar, Mareike Fallwickl, Christiane Frohmann, Heike Geißler, Linus Giese, Mareice Kaiser, Ozan Zakariya Keskink¿l¿ç, Maline Kotetzki, Hami Nguyen, Andrea Schöne und Ayna Steigerwald.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
360
Preis
20.00 €

Beiträge

3
Alle
4

Hinweis!

Herausgeberin ist Hatice Açıkgöz, vllt kann das jemand anpassen? :)

5

Für alle, die sich einen diverseren Literaturbetrieb wünschen

Die Anthologie vereint eine Vielzahl von verschiedenen Perspektiven von Schreibenden – queer, muslimisch, jüdisch, mit Behinderung, mit Kindern etc. – und auch anderen Akteuer:innen des Literaturbetriebs wie Literaturkiritiker:innen, Blogger:innen, Organisator:innen von Veranstaltungen usw. Die Texte sind formal mitunter sehr unterschiedlich, aber alle sind kurz, prägnant und inspirierend, so dass sich die Anthologie für ein Sachbuch auch äußerst kurzweilig und gut liest. Mit manchen Perspektiven konnte ich mich natürlich mehr identifizieren als mit andere, insgesamt finde ich es aber unglaublich wertvoll dieses Werk in seiner Gesamtheit zu betrachten, denn nur so wird die tatsächliche Vielfalt an Stimmen sichtbar, ebenso wie die komplexen Problematiken, wenn es darum geht genau diese Stimmen im Literaturbetrieb auch sichtbar- bzw. hörbar zu machen.

5

Must-Read für alle, die im Literaturbetrieb arbeiten oder sich dafür interessieren.

Essaysammlung verschiedenster Positionen zum Literaturbetrieb, augenöffnend, was Sexismus, Rassismus, Ableismus , Ageism & Antisemitismus angeht. Dadurch dass alle Schreibenden unterschiedlichen Stil haben, ist auch für jeden Geschmack was dabei und es lässt sich gut weglesen. Die Beiträgen schwankend zwischen Wut- und mutprovozierend, hoffnungmachend und niederschlagend.

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