An einem Stück durchgelesen.
Konnte mich leider nicht überzeugen…
Aufgrund des Hypes bin ich schon länger um dieses Buch herum geschlichen. Die Handlung an dich fand ich auch gut und die traurigen Themen waren auch realistisch beschrieben. 👍🏻Wie in den meisten negativen Rezensionen angemerkt wurde, konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen. Die Umsetzung der wörtlichen Rede war für mich schwach und die Dialoge oft ohne Tiefsinn und zu simpel.
Hin- und her gerissen
...zwischen euphorischer Begeisterung und dem Gefühl des "das soll es jetzt gewesen sein?". Der Schluss macht es für mich leider etwas kaputt. Ich hab mich gut durch das Buch geführt gefühlt. Die mündliche Rede hat mich eher nicht gestört. Die Geschichte berührt auf jeden Fall sehr. Ich mag Ida ❤️
Ich weiß ja nicht...
Ich habe dieses Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen, weil ich es für die Schule musste. Und beim zweiten Mal hat es mir auch nicht besser gefallen als beim ersten Mal, es wurde sogar irgendwie schlechter, dadurch dass wir uns in der Schule mit jedem Detail auseinandergesetzt haben. Nach dem ersten Lesen hätte ich vielleicht 3 oder 3,5 Sterne vergeben... 1. Der Schreibstil ist sehr anders. Manchen gefällt es, mir nicht. Diese sehr spezifischen Details wie z.B. die ständige Markennennung von Lebensmitteln. Oder die Dialoge, die so geschrieben wurden wie in einem Drehbuch. Oder dass Tilda etwas denkt und dann genau den gleichen Satz nochmal sagt, sodass im Endeffekt zweimal das selbe da steht. Das alles hat beim mir den Lesefluss etwas stocken lassen 2. Es geht um realistisches Alltagsleben, aber wie unrealistisch kann es sein? Wo ist das Jugendamt? Wie schafft es Tilda das alles zu machen neben Studium und Arbeit? Warum hilft ihnen keiner? 3. Es geht um Sucht/Alkoholprobleme und es soll eigentlich stärker darauf hingewiesen werden, aber es kommt nicht wirklich zum Vorschein wie schlimm sowas ist. Sie leben halt einfach nebeneinander und ab und zu passiert etwas. Man kann es lesen, aber das Buch macht nur der ungewöhnliche Schreibstil aus, gäbe es den nicht wäre das Buch nicht das was es ist.
Kurzes Buch, große Wirkung...
22 Bahnen war für mich eine schöne Abwechslung, weil die Geschichte trotz ihres geringen Umfangs unglaublich viel Tiefe hat. Das Buch lässt sich problemlos in einer Sitzung lesen und schafft es dennoch, lange nachzuwirken. Die Protagonisten und ihre Emotionen haben mich sehr berührt. Mir hat es insgesamt richtig gut gefallen ,so sehr, dass ich vermutlich auch noch andere Werke von Caroline Wahl lesen werde.
Rich girl, die sich Armut imaginiert
Wenn man keine Ahnung von einem Thema hat, warum schreibt man dann eine Geschichte darüber? Es klingt alles so wie sich eine Akademikerin Armut vorstellt. Noch dazu ist dieser Schreibstil ein absoluter Graus. Die Dialoge waren eh schon an Banalität nicht zu überbieten - das in Kombination mit dem Schreibstil bereitet einfach nur Kopfschmerzen.
Musste das Buch leider abbrechen, da für mich der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Daher 2 Sterne
Habe leider den Hype um das Buch nicht verstanden. Auf Grund zahlreicher guter Kritiken bin ich mit relativ Erwartungen an das Buch herangegangen. Schreibstil ist für mich gewöhnungsbedürftig und nicht besonders fesselnd. Die Handlung enthält Logiklücken (oder ich hab es einfach nicht verstanden??) Mir erschließt es sich leider überhaupt nicht, wie Ida, während Tildas Krankheit, Viktor zu Hilfe geholt hat - hat sie ihre kranke Schwester allein zu Hause gelassen und hat im Schwimmbad rumgelungert in der Hoffnung, dass er vielleicht irgendwann auftaucht? Schade, aber nicht mein Buch.
Zwischen Verantwortung und dem Wunsch nach Freiheit🏊♀️
22 Bahnen hat mich vor allem wegen seines Themas und der Figuren berührt. Ich fand die Beziehung zwischen Tilda und ihrer kleinen Schwester Ida unglaublich einfühlsam und realistisch dargestellt. Tilda übernimmt so viel Verantwortung, ersetzt ihre Mutter, kümmert sich um Ida und stellt ihre eigenen Wünsche immer hinten an. In vielen ihrer Gedanken und Gefühle konnte ich mich wiederfinden. Auch die Darstellung von Sucht, Rückschlägen und der Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen, fand ich sehr nachvollziehbar. Die Angst, die Schwester allein zu lassen, und der Konflikt zwischen familiärer Verantwortung und dem Wunsch nach einem eigenen Leben wirken auf mich wie Probleme, die wahrscheinlich viel häufiger vorkommen, als man denkt. Besonders gefallen haben mir Tilda und Ida als Figuren. Beide sind sympathisch, stark und interessant, und ihre Beziehung ist für mich das Herzstück des Romans. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings meine Schwierigkeiten. Die sehr kurzen Sätze haben sich für mich oft etwas abrupt angefühlt und meinen Lesefluss gestört. Einerseits passt die einfache Sprache gut zu den ernsten Themen und macht das Buch zugänglich, andererseits war das Lesen dadurch für mich teilweise anstrengend. Gegen Ende wurde es für mich etwas flüssiger. Was mich am meisten beschäftigt hat, war das offene Ende. Zuerst fand ich es ziemlich unbefriedigend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Tilda, Ida und ihrer Mutter weitergeht. Ich wünsche mir für Tilda, dass sie ihren eigenen Weg gehen kann, für Ida, dass sie alles schafft, und für die Mutter, dass sie einen Weg aus ihrer Krankheit findet. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr verstehe ich aber, warum das Ende offen bleibt. Ein komplett glückliches Ende hätte vielleicht unrealistisch gewirkt, ein tragisches Ende wiederum sehr hoffnungslos. So bleibt Raum für die eigenen Gedanken und dafür, die Geschichte im Kopf weiterzuschreiben. Vielleicht ist genau das die Stärke des Buches. Insgesamt ist 22 Bahnen für mich ein berührender Roman über Verantwortung, Familie und die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, ohne die Menschen zurückzulassen, die man liebt.

22 Bahnen🏊♀️🩱 Dünnes Buch. Ich dachte ich lese es mal schnell und kann die warmen Tage trotzdem ein wenig lesen. Das dieses Buch mich Gefühle wie Wut, Trauer & Fassungslosigkeit fühlen lässt, hatte ich so nicht gedacht. Das soll nicht negativ klingen & ich persönlich Fand es sehr gut & würde auch eine passende Leseempfehlung aussprechen, aber ich muss auch sagen das der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wir begleiten hier 2 Kinder. Tilda und Ida. Die ihren Alltag mit einer alkoholkranken Mutter meistern müssen. Und ja, ich war zeitweise so sauer auf diese Mutter das ich am liebsten in das Buch gesprungen wäre und die Mutter mal richtig schütteln wollte. Für mich wirklich eine Achterbahn der Gefühle. Eine Leseempfehlung mit Aber von mir. Und Dankbarkeit im Herzen das ich ein so gutes und privilegiertes Leben habe.
Es hat sich ein wenig gezogen.. den Schreibstil fand ich anfangs sehr anstrengend, man gewöhnt sich aber schnell daran.
Sommer mit vielen Gefühlen
Ich liebe dieses Buch einfach. Es ist so ganz anders geschrieben, so minimalistisch, ohne große Beschreibungen und doch. Transportiert es für mich, alles was es braucht. Ich habe so viele Bilder im Kopf und so viele Gefühle, welche mitschwingen. Das ist einfach ein Sommerbuch, welches sich irgendwie nach zu Hause anfühlt. Nicht weil es leicht ist, nicht weil die Themen unwichtig wären. Sondern weil es einen mit in einen Sommer nimmt, welcher nicht automatisch mit Urlaub und entspannen zu tun hat und trotzdem vom Leben spricht. Tilda und Ida sind ganz tolle Figuren und diese zwei durch ihren Sommer zu begleiten ist immer wieder besonders.
Ungewohnt, aber trotzdem richtig genial! 4,5 ✨
Ich habe 22 Bahnen sehr gerne gelesen, obwohl es eigentlich nicht in die Genres fällt, die ich normalerweise lese. Sonst greife ich eher zu Romance, Romantasy oder Mystery-Thrillern. Deshalb war der Schreibstil für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders die Dialoge haben mich irritiert, da sie nicht mit normaler wörtlicher Rede und Anführungszeichen dargestellt werden, sondern nur mit den Namen der Personen und einem Doppelpunkt. Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin versucht, Jugendsprache einzubauen, dies aber nicht immer ganz natürlich wirkt. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr berührt. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Ida. Im Laufe der Handlung lernt sie, mit ihrer schwierigen Familiensituation umzugehen und immer selbstständiger zu werden. Sie muss erkennen, dass sie sich nicht ihr Leben lang von ihrer Schwester Tilda beschützen lassen kann. Die Themen Verantwortung, Erwachsenwerden und das Leben mit einer alkoholkranken Mutter werden sehr tiefgründig und emotional dargestellt. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn mich der Schreibstil nicht vollständig überzeugen konnte, haben die Figuren und ihre Entwicklung das mehr als ausgeglichen. Vor allem die Tiefe der Geschichte wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

nicht meins..
Ich bin mit großer Vorfreude an „22 Bahnen“ herangegangen, aber leider wars nicht ganz meins. Die Geschichte hat zwar interessante Ansätze und behandelt ernste Themen wie Verantwortung, Familie und das Erwachsenwerden, aber mir fehlte es an Tiefe und emotionaler Verbindung zu den Figuren. Irgendwann kam ich leider nicht mehr ganz mit dem Schreibstil zurecht wodurch ich mich echt schwer getan habe weiterzulesen. Es hat sich sehr gezogen wobei das Buch sehr kurz ist. Die Grundidee fand ich super und hatte auch viel potenzial. Für mich war’s eine Geschichte, die mich zwar zum nachdenken gebracht hat, aber insgesamt nicht den gewünschten Eindruck hinterlassen hat.
Tilda lebt mit ihrer kleinen Schwester Ida nicht gerade das "Glückliche Familienleben". Denn die mütterlichen Aufgaben wie Kindererziehung, Einkaufen, Geld verdienen muss Tilde übernehmen während sich ihre Mutter dem Alkohol verschrieben hat. Nebst ihrem Studium bleibt für Tilda nicht viel Zeit für sich. Nur ihre täglichen 22 Bahnen im Schwimmbad gehören allein ihr. Bis sie sich die Schwimmbahn mit Viktor teilen muss, dem Bruder ihres verstorbenen Freundes. 22 Bahnen entführt uns in eine wunderschöne kleine Sommergeschichte voller Liebe und Familiendrama. Die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Caroline Wahl schafft es mit ihrem Schreibstil den Leser ganz teil haben zu lassen und ihn wie Tilda ins Wasser, eintauchen zu lassen. Die Beziehung zwischen den Schwestern zeigt auf wie einte Familie doch perfekt Unperfekt sein kann. Kleine Details in der Beschreibung und smart gewählten Dialogen setzten dieser sowie schon schönen Geschichte die Sahne obendrauf. Ich konnte mich mit soviel identifizieren und das obwohl in dem Buch eigentlich nicht viel passiert. Aber was passiert, ist bedeutend.
Schnell gelesen, aber wenig Handlung.
Leichtes und schnelles Buch. Ich habe das Buch innerhalb einer Woche fertig gelesen. Allerdings hat mir ein bisschen Handlung gefehlt, ich habe aber gehört, dass das normal ist und im zweiten dann etwas mehr Handlung aufkommt. Aber es ist trotzdem eine tolle Geschichte gerade in der Entwicklung vom Underdog zum Helden!
Einfach ehrlich schön!
Caroline Wahl hat einen so erfrischenden Schreibstil und eine so schöne Art, zu erzählen 📖🩷
22 Bahnen ist ein Buch, das anfangs vor allem durch seinen Schreibstil anders erscheint. 🤍 Caroline Wahl's Art, die Geschichte von Tilda zu erzählen, ist so erfrischend und ich hab das Buch wirklich ungern aus der Hand gelegt. Durch ihren anderen Schreibstil bekommt man auch einen Einblick in Tilda's Art zu denken, besonders in der Struktur. Eine auch so schöne Geschichte die zeigt, dass das Leben nicht nur einen roten Faden verfolgt und viele Dinge gleichzeitig ablaufen. Ganz grosse Empfehlung 🫂📖♾️
Ein schöner Re-read
Ich habe >22 Bahnen< nun zum zweiten Mal gelesen und mir hat es wieder sehr gut gefallen. Für mich war es jetzt deutlich einfacher in den Schreibstil hineinzukommen und ich hatte damit überhaupt keine Probleme. Das Buch spricht so viele wichtige Themen an: Alkoholmissbrauch, Nostalgie der Jugendzeit, ein Leben voller Chancen. Leicht geschrieben und doch so viel Tiefgang.
22 Bahnen von Caroline Wahl
Ein Roman voller Gefühle, Sorgen, Zuneigung und Wut. Die Liebe und Zuneigung der Geschwister steht über allem. Nichts ist wichtiger für Tilda als das Wohlergehen ihrer kleinen Schwester Ida. Die Mutter alkoholkrank, depressiv und ohne Verantwortungsgefühl ihren Töchtern gegenüber, versucht Tilda das Familienleben einigermaßen aufrecht zu erhalten und geht neben ihrem Studium noch in Teilzeit in einem Supermarkt arbeiten. Eigentlich hat Tilda sich ihr Leben immer anders ausgemalt aber stets die Sorge um Ida, lässt sie ihre eigenen Wünsche und Träume hinten anstellen. Im Verlauf des Buches wird die 10-jährige Ida immer stärker und selbstbewusster und ermöglicht so ihrer Schwester, auch mal an sich zu denken. Die beiden Schwestern haben in mir Mitleid und Mitgefühl ausgelöst. Kein Kind sollte so der Kindheit beraubt werden. Weshalb auch das Umfeld oder der Staat sich nicht eingemischt hat, verstehe ich nicht. Dies fand ich etwas unglaubwürdig. Der Alkoholismus der Mutter wurde nicht weiter vertieft aber komisch war für mich auch zu lesen, dass die Mutter als "Monster" betitelt wurde, auf den Partys, Tilda aber selbst Drogen wie Marihuana, LSD, Acid und auch Alkohol konsumiert. Und noch etwas, das mich überlegen ließ.....Nutella wird Ida nur manchmal gestattet aber bei einem Energy Drink wird keine Silbe verloren? Den Schreibstil fand ich toll, flüssig und spritzig. Mich hat auch die Darstellung der wörtlichen Rede nicht gestört. Die Autorin hat die Geschwisterbeziehung tiefgründig und nachvollziehbar geschildert und genau dadurch die Empathie gesteuert. Ich hab den Roman sehr gerne gelesen und werde mir Sicherheit auch die danach erschienenen lesen.

Ein tolles Buch! 💔🏊🏻♀️🌧
Ich hatte erst meine Vorbehalte, weil gefühlt alle das Buch in den Himmel loben und gleichzeitig den Schreibstil aufs Übelste kritisieren. Mich hat die Dynamik zwischen den Schwestern Tilda und Ida total begeistert. Wer so eine Schwester hat, hat im Leben nichts zu fürchten 💕 Für mich hat Caroline Wahl die Geschichte um die beiden Schwestern und ihre alkoholkranke Mutter unerwartet schonungslos und zum Glück nicht überzogen dargestellt und die Einschübe von Tilda, dass das keine Liebesgeschichte ist, fand ich zwischendrin wirklich goldig. Mich hat das Buch inhaltlich überzeugt und auch der Schreibstil war für mich kein Hindernis. Ich habe schnell hineingefunden und fand den Stil unproblematisch, wenn auch nicht typisch. Den Hype ist dieses Buch für mich definitiv wert! Die Fortsetzung "Windstärke 17" habe ich mir direkt besorgt.
Ich bin wirklich froh, dass ich das Buch endlich gelesen habe. Am Anfang habe ich mich mit den Eigenheiten der Autorin etwas schwer getan, der Umgang mit der wörtlichen Rede und mit den Zahlen hat mich gestört, Aber dann bin ich so tief in die Geschichte hineingezogen worden dass es mir irgendwann egal war. Den knappen Sprachstil habe ich sehr gemocht. Und die Beziehung und Dynamik zwischen Tilda und Ida fand ich großartig beschrieben. Tolles Buch!
Armutsvoyeurismus
Ich bin mir sicher, dass man dieses Buch nur mögen kann, wenn man noch nie Berührungspunkte mit Armut hatte
Wie ein Kinofilm im Kopf ♡
Ich hab das Buch geliebt. Ich kann mich ganz selten mit Protagonistinnen identifizieren, aber hier war das ganz einfach. Tilda ist eine tolle Protagonistin und ich liebe auch Ida und kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen. Die Szenen waren wunderschön beschrieben, ich konnte mich in jede Seite einfühlen. Es war, als ob ich die ganze Zeit mit dabei war.
„22 Bahnen“ von Caroline Wahl erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die neben ihrem Studium die Verantwortung für ihre jüngere Schwester übernimmt und mit der Alkoholsucht ihrer Mutter umgehen muss. Der Schreibstil ist sehr modern und direkt. Für mich war das anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, sodass ich erst in die Sprache des Buches hineinfinden musste. Gleichzeitig liest sich die Geschichte dadurch sehr flüssig. Besonders positiv aufgefallen ist mir die bildhafte Erzählweise. Viele Szenen konnte ich mir sehr gut vorstellen, weil die Autorin starke Bilder erzeugt und eine besondere Atmosphäre schafft. Trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Handlung insgesamt eher wenig Inhalt bietet. Die Geschichte konzentriert sich stark auf den Alltag und die Gedanken der Protagonistin, wodurch für mich zu wenig Entwicklung und Tiefe entstanden ist. Insgesamt ist „22 Bahnen“ ein leicht lesbares und atmosphärisch geschriebenes Buch mit einer interessanten Grundthematik. Mich konnte es jedoch nicht vollständig überzeugen, auch wenn ich die bildhafte Sprache und die Darstellung der Figuren gelungen fand.
Es stimmt, was die Leute sagen. Es ist wirklich wahnsinnig gut geschrieben. Allerdings stimmt auch, dass man merkt, dass die Autorin keine Ahnung hat, von dem was sie da schreibt. Armut und zerrüttete Familienverhältnisse kennt sie nicht. Das Buch ist recht generisch. Es erinnert an Auerhaus, Crazy, Nach vorn nach Süden. Es erinnert an jedes Buch, was man in der Mittelstufe gelesen hat. Jugend in einem heißen Sommer (wann war es jemals wirklich so?). Ich finde es sehr austauschbar. Super einfach zu lesen, aber überhaupt nicht nachhaltig.

Gefühlvoll, Bedrückend … aber irgendwie fehlte mir etwas
22 Bahnen von Caroline Wahl hat mir insgesamt ganz gut gefallen, aber komplett überzeugen konnte es mich leider nicht. Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sternen geben. Was das Buch definitiv gut macht: Man bekommt einen sehr intensiven Einblick in die Gefühlswelt von Tilda, Ida und generell in das Leben mit einer alkoholkranken Mutter. Gerade wenn man selbst nie in so einer Situation war, bekommt man hier ein Gefühl dafür, wie sehr so eine Kindheit eigentlich verloren gehen kann und wie viel Verantwortung Kinder viel zu früh übernehmen müssen. Die emotionale Atmosphäre war für mich daher definitiv die Stärke des Buches. Was mich allerdings nicht ganz abgeholt hat, war die Liebesgeschichte mit Viktor. Die wirkte auf mich stellenweise etwas cringe und dieses ständige Hin und Her konnte ich nicht so richtig greifen. Irgendwie hat es mich emotional eher rausgebracht als mitgenommen. Außerdem sind für mich am Ende einfach zu viele Fragen offen geblieben. Was passiert mit dem Job in Berlin? Wie geht es mit der Mutter weiter? Eskaliert die Situation irgendwann nochmal richtig? Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass noch ein echter Tiefpunkt kommen müsste. Klar, die Sache mit dem Krankenhaus und den Tabletten war heftig, aber danach wurde es gefühlt wieder ruhiger. Für mich wirkte das Ende deshalb etwas unfertig. Man sollte außerdem wissen: In dem Buch passiert gar nicht so wahnsinnig viel im klassischen Sinne. Es lebt eher von Emotionen, Gedanken und dem Alltag in einer schwierigen Familiensituation. Wer einen krassen Plot oder große Wendungen erwartet, könnte deshalb eher enttäuscht werden. Wer emotionale, ruhige Geschichten mag, wird hier wahrscheinlich mehr rausziehen. Kurzfazit: Emotional stark und bedrückend, aber mit einer Liebesgeschichte, die mich nicht ganz überzeugt hat, und einem Ende, bei dem mir persönlich noch etwas gefehlt hat.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Stil gewöhnt habe, besonders weil ich sonst eher auf Englisch lese, aber Caroline Wahl hat eine so schöne, beeindruckende Art Dinge zu beschreiben und ich konnte das Buch kaum weglegen.
Schöne Geschichte mit ernsten Themen. Sehr kurzweilig zu lesen, interessanter Schreibstil.
Die Beziehung zwischen Ida und Tilda war total süß
Ein sehr gutes Buch um abzuschalten.
Der Roman von Carolina Wahl ist sehr angenehm zu lesen und man kann dabei gut den kopf entspannen. Die Handlung ist simpel und trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen. Große Spannung war meiner Meinung nach nicht vorhanden, aber das war nicht weiter schlimm. Das Layout vom Text, mit wenig Absätzen, fand ich jedoch ziemlich anstrengend.
Musste mich wirklich durchquelen
Von dem Thema her finde ich das Buch sehr gut aber die umsetzung fand ich eher langweilig. Mir war zu wenig tiefe und den Schreibstil fand ich auch ganz schrecklich. Schade weil es echt potenzial vom Thema hatte
Berührende Geschichte über Tilda und ihre Schwester – trotz flacher Dialoge und Wiederholung recht emotional.
Ein Buch über die beschützende Liebe der aufstrebenden Studentin Tilda zu ihrer kleinen Schwester und die schwierige Dynamik mit der familiären Situation gehen ans Herz. Die Dialoge sind teilweise etwas flach, knapp. Ein Schreibstil an den man sich gewöhnen muss. Auch wiederholen sich Szenen so dass es zeitweise etwas zäh wurde. Dennoch hat mich die Geschichte um Tilda und ihre Zerrissenheit berührt.
Abzug gibts nur wegen diesen komischen kurzen Dialogsätzen, mit denen ich nicht wirklich so gut zurecht kam und die die Story irgendwie etwas zu unemotional gemacht haben
Trotz der schweren Thematik konnte ich mich beim Lesen total gut entspannen. Das lag auf jeden Fall an dem angenehmen Schreibstil. Die fehlenden Anführungszeichen sowie keine typische Kapitelunterteilung waren erst gewöhnungsbedürftig, ich kam dann aber schnell rein. Ich mochte das offene Ende sehr. Da kann ich mir selber die Zukunft zusammenreimen 😄 Auch die Charaktere sind mir in den wenigen Seiten ans Herz gewachsen.
Wie ein Auszug aus einem Tagebuch 💌
berührend, authentisch, zerbrechlich 💔 Ich fand die Geschichte der beiden Schwestern Thilda und Ida mit ihrer alkoholkranken Mutter sehr berührend. Es fühlte sich an als würde man nicht ein Buch sondern Auszüge aus Thildas Gedanken lesen. 💭 hab sehr mitgefühlt und fand den Schreibstil schön poetisch & authentisch. 🫶🏻
ich könnte hier nur Hottakes raus hauen. 22 bahnen ist generische wohlfühlliteratur und einfach nicht gut
Kurzweiliges emotionales Buch
Das Buch hat mir sehr gefallen. Dadurch das es nur 200 Seiten hat, habe ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Die Geschwisterbeziehung zwischen Tilda und Ida ist richtig toll und das Thema Alkoholsucht wird sehr gut durch die einzelnen Alltagssituationen aufgezeigt ohne immer nur die Worst-Case-Dinge zu zeigen. Bin schon gespannt auf Windstärke 17
Obwohl ich dachte, dass es bestimmt nicht meinem Genre entspricht, war ich gespannt auf die Geschichte, die so erfolgreich war... Was soll ich sagen: Ich kann die Begeisterung verstehen, aber auch die Kritiken. Eine annehmbare kurze Geschichte, die für meinen Geschmack recht oberflächlich ist. Caroline Wahl hat mit ihrem Erstling wohl einen Nerv getroffen. Meinen nicht, aber okay. Um das ganze besser zu verstehen: Man folgt dem Teenager Tilda. Die kümmert sich auch um ihre deutlich jüngere Schwester Ida. Natürlich spielen auch Jungs eine Rolle. Den vielleicht modernen Schreibstil bewerte ich nicht. Es geht auch oft ohne Hemmnisse um irgendwelche Drogen. Nebenbei und hauptsächlich am Ende erfährt man auch einiges über Libellen. Mehr will ich dazu nicht sagen. Ich vergebe noch annehmbare 3 Sterne.

Schöne Idee, aber für mich zu langweilig umgesetzt
„22 Bahnen“ von Caroline Wahl erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die zwischen Verantwortung, Familie und dem Wunsch nach einem eigenen Leben steht. Besonders die Beziehung zu ihrer Schwester und die schwierige familiäre Situation spielen eine große Rolle und geben der Geschichte eigentlich eine emotionale Grundlage. Die Grundidee fand ich durchaus interessant und auch der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Dadurch lässt sich das Buch schnell durchlesen und wirkt an manchen Stellen fast wie eine ruhige, nachdenkliche Kurzgeschichte. Trotzdem konnte mich die Handlung nicht wirklich fesseln. Es passiert insgesamt relativ wenig, und die Erzählung wirkt sehr ruhig und stellenweise eintönig. Mir fehlte mehr Spannung oder Entwicklung, die mich wirklich mitgerissen hätte. Insgesamt eine inhaltlich schöne, aber sehr ruhige Geschichte, die mich persönlich eher gelangweilt hat als berührt – leider kein Buch, das mir lange im Gedächtnis bleibt.
Traurige Geschichte
Das Buch lässt mich traurig und resigniert zurück. Ich habe eine Stinkwut auf die Mutter - warum versucht sie nicht wenigstens ihren Kindern zuliebe eine Therapie??? 🤬 Und ich frage mich, warum Tilda Ida nicht mit nach Berlin nehmen will. Das wäre in jedem Fall besser, als sie in dem Alter einfach mit der suchtkranken Mutter und deren Pflege, ihren Ausrastern und all dem alleine zu lassen. Zeigte sie sich vorher so verantwortungsvoll, so finde ich das sehr fahrlässig. Gleichwohl verstehe ich sehr gut, dass sie sich ihren Traum von Berlin erfüllen möchte, das muss sie unbedingt machen! Das Ende ist auch kein "richtiges" Ende. Alles ist offen, man wird irgendwie alleine gelassen. Und tatsächlich passt das ja auch zu den Charakteren und der Geschichte. Das Buch lässt mich mit einem Knoten im Bauch zurück, das mag ich nicht so gerne. Der Schreibstil hingegen gefällt mir, nur die wörtliche Rede ist zuerst ungewohnt, passt dann aber echt gut.

Stark.
Ich denke wir wissen alle grob worum es geht und wieso jeder der n bissl in der booktokbubble unterwegs ist von Caroline wahl und ihren Büchern gehört hat. Ich find Windstärke 17 einen Hauch besser, aber wirklich nur so n Mirkomillimeter. Als kleine Schwester fällt es mir schlicht leichter, mich in Ida rein zu versetzen.
Zwischen Fremdbestimmung & Autonomie
Tildas Leben ist geprägt von der Alkoholabhängigkeit ihrer Mutter & muss die Mutterrolle für ihre kleine Schwester Ida übernehmen. Inwiefern es für Tilda als junge Frau möglich ist, auch ihren eigenen Weg zu gehen, zeigt sich zum Ende des Buches… Entgegen der Kritik, dass die Geschichte zu sehr von Klischees behaftet sei, gibt es von mir eine eindeutige Empfehlung!

Wichtige Thematik - Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen
Zuerst habe ich Windstärke 17 gelesen. Später habe ich dann 22 Bahnen in einem Tauschregal entdeckt. Das Buch erzählt von einer starken Protagonistin und ihrer Schwester, die mit ihrer depressiven und von Alkohol abhängigen Mutter zusammenleben. Sie meistern ihren Alltag, in dem die Rollen komplett getauscht sind. Pro: Der Schreibstil passt perfekt zum Denken der Protagonistin und hilft mir, mich in sie hineinzufühlen (auch wenn er zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig war). Ein sehr wichtiges Thema. Der Fokus liegt auf der innigen Geschwisterbeziehung – voller Liebe, Zusammenhalt, Stärke, Schmerz und Mut. Contra: Mir persönlich fehlt die Tiefe.
Tragische Geschichte aus dem Alltag mit Happy End
Wichtige Themen enthalten
Das Buch hat sehr wichtige die Themen enthalten, die Caroline Wahl sehr gut in Szene gesetzt hat. Allerdings fande ich das Buch insgesamt trotzdem nicht gut, weil die Story mir einfach nicht so gefallen hat.
Viel gewollt, aber schwach umgesetzt
Verstehe den Hype nicht ganz. Das Buch war für mich eher gewollt tiefgründig, aber dann irgendwie doch wieder nicht. Es wirkt, als hätte die Autorin gerne einen deepen Roman schreiben wollen, aber dann doch wieder nicht zu unangenehmen und irgendwie doch ein bisschen romantisiert. Meiner Meinung nach an dem Eigenen Anspruch gescheitert.

„𝐄𝐫 𝐫𝐞𝐝𝐞𝐭, 𝐚𝐥𝐬 𝐰ä𝐫𝐞 𝐍𝐨𝐫𝐦𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭 𝐞𝐭𝐰𝐚𝐬, 𝐝𝐚𝐬 𝐦𝐚𝐧 𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧.“
Und Caroline schrieb.... zog mich dadurch in eine Welt, die mir unreal vorkam, bis ich verstand, dass es Menschen gibt, die so leben... 𝟛 𝕂𝕣𝕚𝕥𝕖𝕣𝕚𝕖𝕟 + 𝕖𝕞𝕠𝕥𝕚𝕠𝕟𝕒𝕝𝕖𝕤 𝕂𝕣𝕚𝕥𝕖𝕣𝕚𝕦𝕞: 𝔼𝕚𝕟𝕝𝕖𝕚𝕥𝕦𝕟𝕘: diese war zwar meiner Meinung nach sehr gut aber etwas stockend und ohne jegliche Spannung 8/10 ℍ𝕒𝕦𝕡𝕥𝕥𝕖𝕚𝕝: man bekommt Charaktertiefe, Mitgefühl, Spannung und braucht viel Zeit zum Nachdenken. 10/10 𝕊𝕔𝕙𝕝𝕦𝕤𝕤: hat mir gut gefallen, jedoch hätte ich mir ein etwas längeres Ende gewünscht... 7/10 Emotional war das ganze eine Achterbahn und wie ich schon erwähnt hatte brachte mich das Buch sehr oft zum Nachdenken. Tilda ist eine KATNISS! > mir wurde das Thema Drogen zu wenig angesprochen < Hier noch ein wunderschönes Zitat: „𝙸𝚌𝚑 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚖𝚖𝚎, 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚍𝚊𝚜 𝚆𝚊𝚜𝚜𝚎𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚑𝚝, 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝚜𝚊𝚐𝚎.“
Verstehe den Hype nicht, Geschmackssache!
Nachdem das Thema nicht so einfach ist, habe ich mich nun herangewagt. Leider ließ sich durch den Hype eine gewisse Erwartungshaltung nicht vermeiden, was sich aber oft negativ auswirken kann - so auch hier. Ich mochte den Schreibstil absolut nicht. Ist wohl eine Art Stilmittel die wörtliche Rede wie in einem Drehbuch und Doppelpunkt zu formulieren, anstatt eines natürlichen Gesprächsflusses. Keine Kapitel nur Absätze und irgendwie eine gewisse Distanz beim Erzählen selbst. Mich hat die Geschichte an sich nicht kaltgelassen. Besonders Ida und Viktor habe ich mit ihrer Art ins Herz geschlossen, bei Tilda konnte ich oft nur den Kopfschütteln. Vielleicht unpopular opinion aber wenn ich erwachsen bin und sowas habe durchmachen müssen, hätte ich dafür gesorgt das meine Schwester das nicht muss. Wieso soll sie stärker werden und lernen wie sie ihrer Mutter unter die Arme greift statt in einem Umfeld aufzuwachsen indem es ihr besser geht? Gerade in Deutschland, natürlich ist nicht jede Pflegefamilie oder Heim toll, aber ich kam absolut nicht damit klar das einfach garnicht gehandelt wurde. Alle Bekannten die davon wussten, jeder hat irgendwie weggeschaut. Traurig das die Geschichte viel zu real ist, an sich ist sie unfassbar wichtig aber mir hat die Art des Erzählens nicht zugesagt und das offene Ende erst recht nicht. Es passiert schon die meiste Zeit nicht besonders viel aber irgendwie hat man doch etwas erwartet das eine Art Abschluss markiert. Mit Windstärke 17 geht es zwar weiter aber mit großem Zeitsprung und aus Idas Sicht. Das Buch wurde gehyped, dabei ist es definitiv nicht das einzige auf dem Markt das solche Themen behandelt, daher verstehe ich das nicht so recht. Eine Verfilmung noch weniger bei so wenig Spannung. Aber ich bin gespannt da einmal Vergleiche zu ziehen. Und natürlich freue ich mich für diejenigen die das Buch toll fanden, ist wohl einfach nicht meine Art von Geschichte. Ich möchte mehr drin sein und kein Außenstehender. Ich möchte mehr Erklärungen, mehr Emotionen die nicht nur angedeutet werden. Aber ich habe große Lust jetzt eine Runde schwimmen zu gehen.

















































