Zusammen
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Beschreibung
Gemeinsinn – die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts
Klimawandel, Pandemien und Verschwörungsdenken stellen unsere Gesellschaft vor eine enorme Zerreißprobe. Um sie zu meistern, braucht es nicht mehr Technik oder Wettbewerb, sondern die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts: Gemeinsinn. Diese vergessene Tugend ist in uns allen angelegt, wie sich in psychologischen Experimenten oder dem Beispiel von Stammesvölkern zeigt. Doch es braucht den richtigen politischen Rahmen, um sie wieder zu stärken. Bestseller-Autor Ulrich Schnabel verwebt Erkenntnisse aus Anthropologie und Sozialpsychologie, Ökologie und Ökonomie – und zeigt, warum Gemeinschaft Leben verlängert, wie Kooperation gelingt und warum individuelle Freiheit nur in Gesellschaften gedeihen kann, die einen gemeinsamen Konsens finden.
„Ulrich Schnabel ist ein großer Wurf gelungen – berührend und klug, analytisch und anschaulich liefert er Antworten auf die Zukunftsfrage der Menschheit: Wie gelingt die kollektive Krisenbewältigung im Geist der Freiheit und wie die Kooperation ohne Zwang?“ Bernhard Pörksen, Autor von »Die Kunst des Miteinander-Redens«
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ulrich Schnabel, geboren 1962, arbeitet seit vielen Jahren für DIE ZEIT als Wissenschaftsredakteur. Er studierte Physik und Publizistik in Karlsruhe und Berlin und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet; etwa mit dem »Georg von Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus und dem »Werner und Inge Grüter-Preis« für Wissenschaftsvermittlung. Sein Buch »Die Vermessung des Glaubens« wurde als »Wissenschaftsbuch des Jahres 2009« prämiert. Weitere Bücher wie »Muße. Vom Glück des Nichtstuns« (2010) oder »Zuversicht. Die Kraft der inneren Freiheit« (2018) wurden Best- und Longseller. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Beiträge
Vom ICH zum WIR
Für mich ist in dem Buch gut beschrieben, wie es möglich sein kann, vom ICH zum WIR zu gelangen. Sowohl Möglichkeiten, die jede/r Einzelne hat, als auch gesellschaftliche und politische Möglichkeiten werden aufgezeigt, um Menschen und verschiedene (Interessens-)gruppen (wieder) zusammen zu führen.
Ulrich Schnabels Buch „Zusammen. Wie wir mit Gemeinsinn globale Krisen bewältigen“ zeigt, was Gemeinsinn ist, warum er wichtig für die Gesellschaft ist und wie dessen Kraft Großes bewirken kann. Beim Lesen dieses Sachbuches merkt man sofort: Hier geht es nicht nur um eine sture Abhandlung eines Themas, sondern um eine Herzensangelegenheit. Ulrich Schnabel legt sein Augenmerk auf detaillierte Recherche und Anmerkungen, die Beleuchtung aller möglichen Blickwinkel und das Anreichern und Auflockern mit Beispielen und persönlichen Erfahrungen. Manche Ideen und Gedanken mögen nicht neu sein, werden aber erfrischend neu erzählt. Ein faszinierendes Beispiel wird im vierten Kapitel angebracht: Wen braucht man, um eine Tasse Kaffee zu trinken? Wer hier intuitiv mit „niemanden“ antwortet, verkennt zum Beispiel, dass der Kaffee, die Kaffeemaschine und die Tasse, aus der man trinkt, ja irgendwo her kommen muss. Kurzum: Man ist immer auf jemanden angewiesen, nie handelt man vollständig autonom. Dieses Beispiel zeigt auch: Ulrich Schnabel geht zwar mit Idealismus an die Sache heran, jedoch nicht mit Weltfremdheit. Er erkennt Kritik am Konzept des Gemeinsinns an, versucht diese aber auch zu entkräften. So berichtet er auch ausführlich über die Gefahren des Konformismus und den Trend, wie Fake News und gegenseitiges Misstrauen die Gesellschaft spalten. Ich bin erstaunt darüber, wie wenig Rezensionen ich bislang zu diesem Buch gefunden habe. Denn mich hat das Buch regelrecht umgehauen. Aus nahezu allen Blickwinkeln wird über Zusammenhalt und Gemeinsinn geredet – und angesichts der aktuellen Lage der Welt erscheint das Buch wichtiger denn je. Ob Verfechter des gesellschaftlichen Zusammenhalts oder notorischer Schwarzseher: „Zusammen“ sollte alle abholen. Dicke Kaufempfehlung und Daumen ganz weit nach oben!
Beschreibung
Gemeinsinn – die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts
Klimawandel, Pandemien und Verschwörungsdenken stellen unsere Gesellschaft vor eine enorme Zerreißprobe. Um sie zu meistern, braucht es nicht mehr Technik oder Wettbewerb, sondern die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts: Gemeinsinn. Diese vergessene Tugend ist in uns allen angelegt, wie sich in psychologischen Experimenten oder dem Beispiel von Stammesvölkern zeigt. Doch es braucht den richtigen politischen Rahmen, um sie wieder zu stärken. Bestseller-Autor Ulrich Schnabel verwebt Erkenntnisse aus Anthropologie und Sozialpsychologie, Ökologie und Ökonomie – und zeigt, warum Gemeinschaft Leben verlängert, wie Kooperation gelingt und warum individuelle Freiheit nur in Gesellschaften gedeihen kann, die einen gemeinsamen Konsens finden.
„Ulrich Schnabel ist ein großer Wurf gelungen – berührend und klug, analytisch und anschaulich liefert er Antworten auf die Zukunftsfrage der Menschheit: Wie gelingt die kollektive Krisenbewältigung im Geist der Freiheit und wie die Kooperation ohne Zwang?“ Bernhard Pörksen, Autor von »Die Kunst des Miteinander-Redens«
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ulrich Schnabel, geboren 1962, arbeitet seit vielen Jahren für DIE ZEIT als Wissenschaftsredakteur. Er studierte Physik und Publizistik in Karlsruhe und Berlin und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet; etwa mit dem »Georg von Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus und dem »Werner und Inge Grüter-Preis« für Wissenschaftsvermittlung. Sein Buch »Die Vermessung des Glaubens« wurde als »Wissenschaftsbuch des Jahres 2009« prämiert. Weitere Bücher wie »Muße. Vom Glück des Nichtstuns« (2010) oder »Zuversicht. Die Kraft der inneren Freiheit« (2018) wurden Best- und Longseller. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Beiträge
Vom ICH zum WIR
Für mich ist in dem Buch gut beschrieben, wie es möglich sein kann, vom ICH zum WIR zu gelangen. Sowohl Möglichkeiten, die jede/r Einzelne hat, als auch gesellschaftliche und politische Möglichkeiten werden aufgezeigt, um Menschen und verschiedene (Interessens-)gruppen (wieder) zusammen zu führen.
Ulrich Schnabels Buch „Zusammen. Wie wir mit Gemeinsinn globale Krisen bewältigen“ zeigt, was Gemeinsinn ist, warum er wichtig für die Gesellschaft ist und wie dessen Kraft Großes bewirken kann. Beim Lesen dieses Sachbuches merkt man sofort: Hier geht es nicht nur um eine sture Abhandlung eines Themas, sondern um eine Herzensangelegenheit. Ulrich Schnabel legt sein Augenmerk auf detaillierte Recherche und Anmerkungen, die Beleuchtung aller möglichen Blickwinkel und das Anreichern und Auflockern mit Beispielen und persönlichen Erfahrungen. Manche Ideen und Gedanken mögen nicht neu sein, werden aber erfrischend neu erzählt. Ein faszinierendes Beispiel wird im vierten Kapitel angebracht: Wen braucht man, um eine Tasse Kaffee zu trinken? Wer hier intuitiv mit „niemanden“ antwortet, verkennt zum Beispiel, dass der Kaffee, die Kaffeemaschine und die Tasse, aus der man trinkt, ja irgendwo her kommen muss. Kurzum: Man ist immer auf jemanden angewiesen, nie handelt man vollständig autonom. Dieses Beispiel zeigt auch: Ulrich Schnabel geht zwar mit Idealismus an die Sache heran, jedoch nicht mit Weltfremdheit. Er erkennt Kritik am Konzept des Gemeinsinns an, versucht diese aber auch zu entkräften. So berichtet er auch ausführlich über die Gefahren des Konformismus und den Trend, wie Fake News und gegenseitiges Misstrauen die Gesellschaft spalten. Ich bin erstaunt darüber, wie wenig Rezensionen ich bislang zu diesem Buch gefunden habe. Denn mich hat das Buch regelrecht umgehauen. Aus nahezu allen Blickwinkeln wird über Zusammenhalt und Gemeinsinn geredet – und angesichts der aktuellen Lage der Welt erscheint das Buch wichtiger denn je. Ob Verfechter des gesellschaftlichen Zusammenhalts oder notorischer Schwarzseher: „Zusammen“ sollte alle abholen. Dicke Kaufempfehlung und Daumen ganz weit nach oben!





