Zur Verteidigung der Menschenrechte

Zur Verteidigung der Menschenrechte

Paperback

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Beschreibung

Mary Wollstonecrafts »Vindication of the Rights of Women«, ihre bahnbrechende Verteidigung der Frauenrechte, aus dem Jahr 1793 kennen die meisten. Sie fordert darin die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung der Frauen. Weniger bekannt ist ihre bereits 1790 erschienene »Vindication of the Rights of Men«. Diese Verteidigung der Menschenrechte ist ein Plädoyer für die Ziele der Französischen Revolution. In England tobte Ende des 18. Jahrhunderts eine erbitterte Auseinandersetzung über die Monarchie und die Vor- und Nachteile einer Republik. Ausgelöst wurde sie durch Edmund Burke, einen konservativen Philosophen und Politiker, der in seinen »Reflexions on the Revolution in France« die Revolution und die Zustände in Frankreich kritisierte. Dagegen richtete Wollstonecraft ihre programmatische Schrift, Verteidigung der Menschenrechte, die nun in deutscher Übersetzung vorliegt. Sie betont die republikanischen Tugenden und stellt sie kontrastierend der Dekadenz des Adels gegenüber. Unerschütterlich hält sie die Werte der Aufklärung hoch und sieht darin die Zukunft der menschlichen Gemeinschaft. Und was Wollstonecraft besonders von Burke abhebt, ist die Erkenntnis, dass sich eine Gesellschaft nur durch eine gemeinsame Anstrengung von Frauen und Männern verändern lässt und dazu müssen alle gleiche Rechte haben.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Paperback
Seitenzahl
200
Preis
18.30 €

Autorenbeschreibung

Mary Wollstonecraft (1759–1797) war eine britische Schriftstellerin, Philosophin und eine der wichtigsten frühen Vertreterinnen der Frauenrechte. Sie gilt als zentrale Figur der Aufklärung und der frühen feministischen Theorie. Als Philosophin machte sie sich einen Namen durch ihre Auseinandersetzung mit Edmund Burke in „A Vindication of the Rights of Men“. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde sie vor allem durch ihr Werk „A Vindication of the Rights of Woman (1792), in dem sie gleiche Bildung und bessere gesellschaftliche Rechte für Frauen“ forderte. Wollstonecraft arbeitete zunächst als Gouvernante und Lehrerin, bevor sie sich in London als Autorin etablierte. In ihren Schriften kritisierte sie die gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen und argumentierte, dass Frauen nicht von Natur aus weniger rational seien, sondern vor allem aufgrund mangelnder Bildung benachteiligt würden. Sie starb 1797 kurz nach der Geburt ihrer Tochter Mary Shelley, der späteren Autorin des Romans „Frankenstein oder der moderne Prometheus“. Heute gilt Mary Wollstonecraft als eine der bedeutendsten Vordenkerinnen des modernen Feminismus.