Zuflucht
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Beschreibung
Grace ist genial. Ihr Job: Meisterdiebin. Ihre Beute: Luxusgüter. Ihre Opfer: die Reichen und Schönen von Australiens Küstenstädten. Identitäten streift sie ab wie Perücken, falsche Papiere zückt sie ebenso schnell wie erfundene Vergangenheiten. Was sie nie hatte, ist ein normales Leben. Doch ein Job in einem kleinen Antiquitätenladen in den Adelaide Hills verspricht erstmals einen Ort, den sie Zuhause nennen kann.
Grace freundet sich mit der schüchternen Eigentümerin Erin Mandel an. Es läuft gut für die beiden – doch Grace weiß, dass so manch alter Feind auf der Suche nach ihr ist. Was sie nicht weiß: Auch Erin wird von rachsüchtigen Blicken verfolgt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Garry Disher, geboren 1949, wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kriminalromane und Kinderbücher. Sein Werk wurde für den Booker Prize nominiert und mehrfach ausgezeichnet, u. a. viermal mit dem Deutschen Krimipreis sowie dreimal mit dem wichtigsten australischen Krimipreis, dem Ned Kelly Award. Garry Disher lebt an der Südküste von Australien in der Nähe von Melbourne.
Beiträge
Wenn ein Neuanfang plötzlich gefährlicher ist als die Vergangenheit
Ein Leben auf der Flucht klingt erstmal aufregend. Ist es auch. Aber nur bis zu dem Punkt, an dem man merkt, dass man nirgendwo wirklich ankommt. Genau da packt einen diese Geschichte. Grace ist keine klassische Heldin, eher jemand, der ständig zwischen Bewunderung und Kopfschütteln schwankt. Meisterdiebin mit Stil, klar. Aber auch jemand, der nie gelernt hat, wie sich echtes Zuhause anfühlt. Und plötzlich steht da dieser kleine Antiquitätenladen, diese leise, fast zerbrechliche Erin, und man denkt sich kurz: Vielleicht geht da was. Die ruhigen Momente haben mich fast mehr gekriegt als die Spannung. Dieses vorsichtige Annähern, dieses Gefühl von vielleicht könnte alles gut werden. Spoiler im Kopf: Wird es natürlich nicht so einfach. Denn die Vergangenheit hängt wie ein Schatten über allem. Und Disher spielt genau damit. Kein übertriebener Action-Krach, sondern eher dieses unangenehme Kribbeln im Nacken. Man weiß, da kommt was. Und man will trotzdem nicht aufhören zu lesen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, gerade im Mittelteil. Aber ehrlich, die Figuren machen das locker wieder wett. Vor allem Grace bleibt hängen. Nicht perfekt, nicht immer sympathisch, aber verdammt interessant. Unterm Strich ein richtig starker, ruhiger Thriller mit Herz und Kante. Einer, der nicht schreit, sondern unter die Haut geht.

Beschreibung
Grace ist genial. Ihr Job: Meisterdiebin. Ihre Beute: Luxusgüter. Ihre Opfer: die Reichen und Schönen von Australiens Küstenstädten. Identitäten streift sie ab wie Perücken, falsche Papiere zückt sie ebenso schnell wie erfundene Vergangenheiten. Was sie nie hatte, ist ein normales Leben. Doch ein Job in einem kleinen Antiquitätenladen in den Adelaide Hills verspricht erstmals einen Ort, den sie Zuhause nennen kann.
Grace freundet sich mit der schüchternen Eigentümerin Erin Mandel an. Es läuft gut für die beiden – doch Grace weiß, dass so manch alter Feind auf der Suche nach ihr ist. Was sie nicht weiß: Auch Erin wird von rachsüchtigen Blicken verfolgt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Garry Disher, geboren 1949, wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kriminalromane und Kinderbücher. Sein Werk wurde für den Booker Prize nominiert und mehrfach ausgezeichnet, u. a. viermal mit dem Deutschen Krimipreis sowie dreimal mit dem wichtigsten australischen Krimipreis, dem Ned Kelly Award. Garry Disher lebt an der Südküste von Australien in der Nähe von Melbourne.
Beiträge
Wenn ein Neuanfang plötzlich gefährlicher ist als die Vergangenheit
Ein Leben auf der Flucht klingt erstmal aufregend. Ist es auch. Aber nur bis zu dem Punkt, an dem man merkt, dass man nirgendwo wirklich ankommt. Genau da packt einen diese Geschichte. Grace ist keine klassische Heldin, eher jemand, der ständig zwischen Bewunderung und Kopfschütteln schwankt. Meisterdiebin mit Stil, klar. Aber auch jemand, der nie gelernt hat, wie sich echtes Zuhause anfühlt. Und plötzlich steht da dieser kleine Antiquitätenladen, diese leise, fast zerbrechliche Erin, und man denkt sich kurz: Vielleicht geht da was. Die ruhigen Momente haben mich fast mehr gekriegt als die Spannung. Dieses vorsichtige Annähern, dieses Gefühl von vielleicht könnte alles gut werden. Spoiler im Kopf: Wird es natürlich nicht so einfach. Denn die Vergangenheit hängt wie ein Schatten über allem. Und Disher spielt genau damit. Kein übertriebener Action-Krach, sondern eher dieses unangenehme Kribbeln im Nacken. Man weiß, da kommt was. Und man will trotzdem nicht aufhören zu lesen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, gerade im Mittelteil. Aber ehrlich, die Figuren machen das locker wieder wett. Vor allem Grace bleibt hängen. Nicht perfekt, nicht immer sympathisch, aber verdammt interessant. Unterm Strich ein richtig starker, ruhiger Thriller mit Herz und Kante. Einer, der nicht schreit, sondern unter die Haut geht.






