
159 Follower
Nicola Förg hat mit "Zornige-Söhne" einen tollen Alpen-Krimi geschrieben, für den ich sehr gerne eine Leseempfehlung gebe. Überzeugt hat mich sowohl der Schreibstil, die interessanten Charaktere, als auch die Thematik. Dass es bereits der 15. Alpen-Krimi der Autorin ist und ich die vorigen Bände bisher nicht gelesen habe, war für das Verständnis kein Problem. Sehr gut gefallen hat mir der Schrebstil, die authentischen Charaktere und deren Sprache. Auch die kleinen Details zur Alpen-Region und der vorsichtig angedeutete bayrische Dialekt haben mich überzeugt. Im Rahmen ihrer Ermittlungen werden Irmi und ihr Team mit aktuellen Themen aus Politik, Renten- und Gesundheitswesen konfrontiert, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben. Stellt euch vor, man könnte in Deutschland offiziell eine letzte Reise buchen. Eine Reise in den Tod. Toll organisiert, in einer Reisegruppe. Selbstbestimmt, dann, wenn man es für richtig eichtig hält...nur ein Roman, oder Zukunftsvision? Der Sohn eines berühmten Autors wird tot aufgefunden. Wer hat den jungen Mann getötet und warum? Hat die Diebesbamde, die im Umfeld seit geraumer Zeit Baustoffe klaut, etwas damit zu tun? Auch der Vater gerät ins Visier der Ermittler, da er über die sozialen Medien einen heftigen Schlagabtausch mit seinem Sohn führte. Die Vergangenheit der Familie ist komplizierter, als zunächst gedacht. Irmi versucht mit ihrer direkten und manchmal etwas eigensinnigen Art, die Lösung aus dem Geflecht von Schuld, Verlust, Arroganz und Eitelkeit zu finden. Mein erster Krimi der Autorin, aber sicher nicht mein letzter. Wer etwas Abwechslung in seinem Krimiregal sucht, sollte Zornige Söhne lesen. Psychisch labile, alkoholkranke Ermittler, oder Infos über deren Liebesleben sind hier nicht Thema.

20. Apr. 2024
Nicola Förg hat mit "Zornige-Söhne" einen tollen Alpen-Krimi geschrieben, für den ich sehr gerne eine Leseempfehlung gebe. Überzeugt hat mich sowohl der Schreibstil, die interessanten Charaktere, als auch die Thematik. Dass es bereits der 15. Alpen-Krimi der Autorin ist und ich die vorigen Bände bisher nicht gelesen habe, war für das Verständnis kein Problem. Sehr gut gefallen hat mir der Schrebstil, die authentischen Charaktere und deren Sprache. Auch die kleinen Details zur Alpen-Region und der vorsichtig angedeutete bayrische Dialekt haben mich überzeugt. Im Rahmen ihrer Ermittlungen werden Irmi und ihr Team mit aktuellen Themen aus Politik, Renten- und Gesundheitswesen konfrontiert, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben. Stellt euch vor, man könnte in Deutschland offiziell eine letzte Reise buchen. Eine Reise in den Tod. Toll organisiert, in einer Reisegruppe. Selbstbestimmt, dann, wenn man es für richtig eichtig hält...nur ein Roman, oder Zukunftsvision? Der Sohn eines berühmten Autors wird tot aufgefunden. Wer hat den jungen Mann getötet und warum? Hat die Diebesbamde, die im Umfeld seit geraumer Zeit Baustoffe klaut, etwas damit zu tun? Auch der Vater gerät ins Visier der Ermittler, da er über die sozialen Medien einen heftigen Schlagabtausch mit seinem Sohn führte. Die Vergangenheit der Familie ist komplizierter, als zunächst gedacht. Irmi versucht mit ihrer direkten und manchmal etwas eigensinnigen Art, die Lösung aus dem Geflecht von Schuld, Verlust, Arroganz und Eitelkeit zu finden. Mein erster Krimi der Autorin, aber sicher nicht mein letzter. Wer etwas Abwechslung in seinem Krimiregal sucht, sollte Zornige Söhne lesen. Psychisch labile, alkoholkranke Ermittler, oder Infos über deren Liebesleben sind hier nicht Thema.
20. Apr. 2024









