Zombie Zone Germany: Die Erste

Zombie Zone Germany: Die Erste

Taschenbuch
4.07

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Beschreibung

Deutschland 2021.

Hohe Stahlbetonwände sichern die Grenzen zu den Nachbarländern. Jagdflieger und Kampfhubschrauber dröhnen über den Grenzstreifen. Es wird auf alles geschossen, was sich (noch) bewegt.

Die wenigen Lebenden haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen, oder agieren auf eigene, verzweifelte Faust. Durch die Städte wälzen sich untote Leiber. Großstädte wie Berlin sind wahre Zombie-Moloche. Vor der Nord- und Ostsee patrouillieren alliierte Flottenverbände der NATO, um eine Flucht der Überlebenden und ein Ausbreiten der Seuche zu verhindern.

Deutschland ist tot – untot.

Sie kamen über Nacht. Die ersten Sichtungen und angsterfüllten Hilferufe erreichten die Öffentlichkeit am 06. Mai 2020. Sie wühlten sich aus feuchten Gräbern – kürzlich Verstorbene und von Verwesung gezeichnete Leiber. Ihr Hunger war unstillbar. Sie fielen wie Heuschreckenschwärme über Dörfer her und jeder Biss in weiches, lebendes Fleisch nährte ihre Gier und füllte die widerlichen Reihen mit weiterem jagendem Tod.

Panik, Flucht und Hysterie waren die Folge, aber es gab auch Solidarität und kleine Funken der Hoffnung.

Die Ausrufung des Notstandes im Sommer 2020 und große Bundeswehreinsätze im Inneren konnten die Ausbreitung der Untoten nicht verhindern.

Im März 2021 einigten sich die Europäische Union, NATO und Vereinten Nationen nach vergeblichen Versuchen, die Epidemie zu bekämpfen, darauf, Deutschland unter eine komplette und umfassende Quarantäne zu stellen. Nichts und niemand sollte das verseuchte Land der Toten verlassen.

Deutschland 2022.

Die Anzahl der Lebenden ist gering. So gering wie ihre Aussicht auf Überleben. Und doch haben sich letzte Bastionen verzweifelten, menschlichen Lebens gebildet ...

Mit Kurzgeschichten von Alin Rys, Britta Ahrens, Carolin Gmyrek, Christian Günther, Daniel Huster, Eberhart Leucht, Fabian Dombrowski, Felix Kreutzmann, Heike Schrapper, Jan Christoph Prüfer, Joshua Lorenz, Kerstin Zegay, Lisbeth Duller, Chris Dante, Marina Heidrich, Markus Cremer, Nora Wanis, Sandra Longerich, Sebastian Braß, Tom Karg und Vincent Voss.

Die ZZG-Anthologie bildet den Auftakt einer Reihe von Romanen und Novellen rund um ein abgeriegeltes und untotes Deutschland.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Horror
Sub-Genre
Zeitgenössisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
374
Preis
16.50 €

Beiträge

3
Alle
4

Besser als gedacht

Ich hab mich ein bisschen von den anderen Rezensionen verleiten lassen. War dadurch auch dem Buch gegenüber sehr skeptisch. Aber hey, ich hatte es eh schon im Regal stehen. Also kann ich es auch lesen. Ich hatte dann ursprünglich die Erwartung, dass es eine durchgehende Geschichte ist und war daher Anfang wirklich enttäuscht. Klappentext lesen hilft in dem Fall. 21 Kurzgeschichten, die sich mit einer Grundidee beschäftigen. Alles klar, andere Sichtweise und so liest sich das Buch auch gleich besser. Und was soll ich sagen, dieser „Perspektivenwechsel“ veranlasst mich dann doch zu einer guten Bewertung. Also Zombiegeschichte ✅ Spannend ✅ Ungewöhnlicher Übertragungsweg ✅ (Ausnahmsweise mal keine Viren oder Pilze, sondern Maden 👀) Alles in allem recht runde Kurzfeschichten. Nicht langweilig. Meist ohne Happy End. Ich mags ✨

4

Ich gebe zu, ich bin nicht die Art von Zielgruppe die wohl normalerweise solche Bücher liest. Ich mag zwar die Serie The Walking Dead aber um ehrlich zu sein, hab ich mehr weggegschaut als hingeschaut und Zombie Filme sind auch nicht die Art von Abendgestaltung die ich mir gerne vorstelle. Trotzdem war ich neugierig auf das Buch bzw. auf die 21 Kurzgeschichten. Und ich habe mich drauf eingelassen, mich aus meiner Lese-Konfort-Zone hinaus getraut und wurde nicht enttäuscht. Ich hatte viel Spaß beim lesen und fand jede Geschichte auf die eigene Art gut. 19 von den 21 Geschichten haben mir sogar sehr gut gefallen, die beiden letzten gingen mir dann für meinen Geschmack doch etwas zu weit aber gut geschrieben waren sie trotzdem. Sehnsüchtig warte ich nun auf die nächste Zombie Anthologie und vergebe 4 Sterne.

5

Unheimlich, grotesk und eklig

So muss ein Buch der Apokalypse sein. Manche Szenen sind nix für schwache Nerven. Aber ich werde die anderen Teile auch noch kaufen 🛒 Manche Kurzgeschichten waren an paar Stellen nicht richtig formatiert (vermutlich knabberte ein Zombie in dem Moment am Bearbeiter herum :D) Diese Reihe spiegelt Probleme wider, die unvorstellbar, aber in der Apokalypse immer mehr zu Alltag werden. Und man merkt dadurch, wie abhängig wir von „anderen“ sind. Es geht schon los bei Nahrungs-und Arzneimittelmangel. Eine der Romanfiguren ist beispielsweise insulinpflichtig. Tja, aber was tun, wenn Apotheken geplündert werden und kein Arzneihersteller mehr verfügbar ist? Viele Geschichten in dem Buch weisen offene Enden auf, man kann nur seine Fantasie spielen lassen, was mit den Protagonisten passiert. Für mich ein gelungenes Buch

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