Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten

Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten

Taschenbuch
3.54
LebenKultbuchLebensführungOdyssee

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Beschreibung

»Das Buch erschien zu einer Zeit kultureller Umwälzungen in der Frage materiellen Erfolgs. Die Hippies wollten nichts davon wissen. Die Konservativen verstanden die Welt nicht mehr. Materieller Erfolg war der amerikanische Traum. Millionen europäischer Tagelöhner hatten sich ihr Leben lang danach gesehnt und waren nach Amerika gekommen, weil sie ihn hier zu finden hofften – in einer Welt, in der sie und ihre Nachkommen endlich genug zum Leben haben würden. Und nun warfen ihre verwöhnten Nachkommen ihnen diesen ganzen Traum vor die Füße, ließen kein gutes Haar daran. Was wollten sie?
Dieses Buch bietet eine andere, ernsthaftere Alternative zum materiellen Erfolg an. Das heißt, es ist eigentlich weniger eine Alternative als vielmehr eine Ausweitung der Bedeutung von ›Erfolg‹ auf etwas Größeres als das bloße Bemühen, eine gute Stellung zu finden und sich nichts zuschulden kommen zu lassen. Und auch etwas Größeres als bloße Freiheit. Es setzt ein positives Ziel, auf das man hinarbeiten kann, das einen aber nicht einengt. Das, so scheint mir, ist der Hauptgrund für den Erfolg des Buches. Es traf sich, daß die ganze Kultur genau nach dem auf der Suche war, was dieses Buch anzubieten hat. In diesem Sinne ist es ein Kulturträger.«
Robert M.. Pirsig

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
448
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Robert M. Pirsig, geboren 1928 in Minneapolis, studierte an der University of Minnesota Chemie, Philosophie und Journalismus und schließlich auch östliche Philosophie an der Hindu-Universität in Benares. ›Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten‹ wurde ein internationaler Bestseller. Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1979 den American Academy and Institut of Arts and Letter Award. Pirsig verstarb 2017 im Alter von 88 Jahren in Maine, USA.

Beiträge

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"Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" hat mich eher enttäuscht. Die philosophischen Abschnitte waren für mich schwer verständlich und oft verwirrend. Ich hatte Schwierigkeiten, dem Inhalt zu folgen und die eigentliche Aussage des Buches zu erkennen. Die Mischung aus Reiseerzählung und Gedankenexperiment wirkte auf mich eher zusammenhanglos als tiefgründig. Insgesamt war es eine anstrengende Lektüre, die mich ratlos zurückgelassen hat.

"Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" ist ein Buch, das viel verspricht – Philosophie, Selbsterkenntnis, eine Reise durchs Herz Amerikas – und dabei leider oft mehr verwirrt als inspiriert. Die Mischung aus Motorradtour, Erinnerungen und philosophischen Abhandlungen wirkt auf den ersten Blick spannend, doch beim Lesen verliert sich der rote Faden schnell. Mir fiel es schwer, das Buch überhaupt inhaltlich zu verstehen. Die philosophischen Gedanken des Autors sind oft verschachtelt und abstrakt, und vieles bleibt vage oder wird nur angedeutet. Die Idee von „Qualität“ als zentrales Konzept wird zwar immer wieder aufgegriffen, aber nie wirklich greifbar erklärt. Auch die Verbindung zwischen der äußeren Handlung (der Reise) und den inneren Monologen bleibt für mich größtenteils unklar. Was sicher auch eine Rolle spielt: Pirsig schreibt nicht „einfach drauflos“, sondern steckt voller tiefer Bedeutungen, Hinweise und psychologischer Ebenen – das ist grundsätzlich interessant, aber ohne philosophischen Hintergrund oder große Geduld schwer zugänglich. Ich hatte am Ende das Gefühl, mehr verwirrt als bereichert zu sein. Wer gerne tief in komplexe Gedankengebäude eintaucht, könnte hier vielleicht etwas finden. Für mich persönlich war das Buch aber eher eine anstrengende Reise ohne klares Ziel. Deshalb leider nur zwei Sterne.

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