Yellowface (Rainbow pocketboeken, 1573)
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Buchinformationen
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»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«
📖 Athena Liu, erfolgreiche und talentierte Autorin, stirbt plötzlich in der Gegenwart ihrer Freundin June. Geistesgegenwärtig lässt June Athenas Manuskript mitgehen. Schließlich muss diese Geschichte unbedingt erzählt werden. Aber wenn June sich schon die Mühe macht, ein paar Anpassungen vorzunehmen, kann "Die letzte Front" schließlich auch unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht werden, oder? Sie tut es doch nur für die Literatur. Nicht für sich. June konstruiert ein Kartenhaus aus Lügen, bis Paranoia und Gier überhand nehmen. Coole Story mit ein bisschen Thrill. Hat Spaß gemacht. In dem Buch wird gegendert, das hat meinen Lesefluss sehr gestört.

4,5/5 ⭐️ TW für dieses Buch: Rassismus, C-Slang, Suizidgedanken, sexuelle Übergriffe "Yellowface" von R.F. Kuang erzählt die Geschichte von June Hayward und Athena Liu, zwei Autorinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Athena ist ein gefeierter Star der Literaturszene, während June eine erfolglose Autorin bleibt. Als Athena bei einem tragischen Unfall stirbt, handelt June impulsiv und stiehlt Athenas gerade vollendetes Buchprojekt – einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Manuskript und veröffentlicht es unter dem Pseudonym Juniper Song. Diese Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die June zwingt, ihr Geheimnis zu hüten und die Konsequenzen ihres Handelns zu tragen. Das Buch wirft Fragen über kulturelle Aneignung, Authentizität und die dunklen Seiten der Verlagsbranche auf. 📖 R.F. Kuangs Schreibstil in "Yellowface" ist kraftvoll und scharf. Sie bedient sich einer direkten und fesselnden Sprache, die die Lesenden sofort in die Geschichte hineinzieht. Kuang gelingt es so gut, Spannung aufzubauen und gleichzeitig eine scharfsinnige Satire über die Verlagswelt zu liefern. Ihre Verwendung von Social-Media-Elementen verleiht der Erzählung eine moderne Note und zeigt, wie entscheidend Online-Präsenz in der heutigen Zeit ist. Kuangs Stilmittel, darunter Ironie und scharfe Beobachtungen, machen das Buch zu einer intelligenten und provokanten Lektüre. ✒️ Die Charaktere sind vielschichtig und komplex. June Hayward, die Protagonistin, ist eine faszinierende Anti-Heldin. Ihre Handlungen und Motivationen sind ambivalent, was sie zu einer realistischen und nachvollziehbaren Figur macht. Ihre Eifersucht, Unsicherheit und der Drang nach Anerkennung treiben sie zu extremen Maßnahmen, die sowohl verwerflich als auch nachvollziehbar erscheinen. Athena Liu, obwohl sie zu Beginn der Geschichte stirbt, bleibt eine zentrale Figur. Durch Junes Erinnerungen und die gestohlenen Manuskripte wird sie als talentiert, aber auch fehlerhaft und schwer fassbar dargestellt. Diese Dualität macht sie zu einer komplexen und interessanten Figur, deren Einfluss die Handlung vorantreibt. Die Nebencharaktere, darunter Verlagsmitarbeiter:innen und andere Autor:innen, sind ebenfalls gut ausgearbeitet und tragen dazu bei, das Bild einer kompetitiven und oft erbarmungslosen Verlagswelt zu zeichnen. In diesem Buch ist niemand ein:e Heilige:r, denn gutherzig zu sein garantiert weder finanzielle Sicherheit, beruflichen Erfolg, Ruhm noch Macht. Die Autorin porträtiert geschickt fehlerhafte und komplexe Charaktere, die die Wahrnehmung der Leser herausfordern. 👥 Auf den ersten Blick scheint June die Bösewichtin zu sein, aber im Verlauf der Geschichte wird klar, dass das viel größer ist als June. Kuang kritisiert die Verlagsbranche und die verdrehte Art und Weise, wie Bücher hauptsächlich durch eine Social-Media-Performance vermarktet werden. Die jungen Autor:innen, die an ihrer Eifersucht ersticken, da sie gegeneinander ausgespielt werden. Die Agent:innen und Redakteur:innen, die Autor:innen drängen, „irgendetwas“ zu veröffentlichen, solange sie „sozialen Kapital“ haben, unabhängig davon, ob es gut ist oder nicht. Und natürlich die Art und Weise, wie viele in der Verlagsbranche „Diversität“ als Marketing-Buzzword sehen, um mehr Bücher zu verkaufen, anstatt das wirklich edle Ziel zu verfolgen, die Literatur zu diversifizieren. Wie Brett, Junes Agent, an einem Punkt zugibt: „Aber am Ende des Tages zählt nur der Cashflow.“ Die Handlung von ist spannend und vielschichtig. Die Geschichte entwickelt sich rasch und hält die Lesenden in Atem, während June versucht, ihr Geheimnis zu bewahren und sich in der literarischen Welt zu behaupten. Die Spannung entsteht nicht nur durch die Gefahr, dass Junes Täuschung auffliegt, sondern auch durch die moralischen und ethischen Dilemmata, mit denen sie konfrontiert wird. Die Erzählung nutzt geschickt die Dynamiken und Konflikte der modernen Verlagswelt, um tiefere Themen wie kulturelle Aneignung und Authentizität zu untersuchen. Kuang stellt die Frage, wer das Recht hat, bestimmte Geschichten zu erzählen, und beleuchtet die oft problematischen Mechanismen der Vermarktung von Literatur. Yellowface“ zeigt uns allen noch einmal, warum es eben nicht geht, das Werk von der:dem Künstler:in zu trennen. 📚 Fazit: "Yellowface" ist ein herausragender Roman, der durch seine intelligenten Beobachtungen, seinen packenden Plot und seine komplexen Charaktere besticht. R.F. Kuang gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur unterhält, sondern auch wichtige Fragen zu kultureller Aneignung und der Rolle von Schriftstellern in der heutigen Zeit aufwirft. Dieses Buch ist eine scharfsinnige Satire, die die Abgründe der Verlagsbranche und die oft problematischen Dynamiken in der literarischen Welt enthüllt. Gleichzeitig bietet es einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche und die extremen Maßnahmen, zu denen Menschen in ihrem Streben nach Anerkennung fähig sind. ⭐

Provokant, aktuell, aber nicht ganz rund
Yellowface ist ein provokanter, gesellschaftskritischer Roman über kulturelle Aneignung, Identität und den Literaturbetrieb. Die satirische Darstellung von Social Media und Cancel Culture ist pointiert und treffend. Im Mittelteil verliert die Geschichte jedoch etwas an Tempo, und die bewusst unsympathische Hauptfigur macht das Lesen stellenweise anstrengend. Trotzdem bleibt das Buch relevant, diskussionswürdig und regt zum Nachdenken an.
The most important book I’ve read in a while.
🇬🇧 An insightful tale of racism, the publishing industry and cancel culture narrated with a brilliant, shocking and raw voice. I listened to the English audio book and the narrator did a wonderful job! 🇩🇪 Yellowface beschäftigt sich mit wichtigen und kulturell relevanten Themen, wie Rassismus, Cancel Culture und Soziale Medien. Der Fokus auf die Publishing Industry ist höchst interessant und realistisch dargestellt. Der Schreibstil ist sehr literarisch und wortgewandt, aber dadurch auch teils anstrengend. June ist zwar kein sympathischer Charakter, aber dennoch hochkomplex und interessant. Insgesamt wirkten die Figuren sehr authentisch und real. Auf jeden Fall ist Yellowface sehr lesenswert und öffnet einem die Augen.
June erlebt den Moment, als Athena stirbt- und sie schnappt sich spontan ihr fertiges Manuskript. Sie feilt noch etwas an dem Manuskript herum und es wird ein richtiger Erfolg. June wird so erfolgreich, wie Athena es war. Sie erlebt alles jetzt aus der Sicht des Erfolges - auch die Hater in den sozialen Medien, den Druck für den nächsten Roman, das Misstrauen in der Lese- Verlags- Community und deren Räderwerk, welches aus allem Geld herausschöpfen will, die Diskussionen ob es eine bestimmte Hautfarbe braucht, um bestimmte Inhalte zu erzählen….etc. Die ganze Zeit sind wir im Kopf von June - was ich als sehr anstrengend empfunden habe. Die Rechtfertigung ihres schlechten Gewissens , die negativen, neidischen Gedanken bei den Erfolgen anderer, die krankhafte Abhängigkeit von der Beurteilung der Medialen Welt. Teilweise fand ich den Roman sehr gut und interessant. Doch June ist soooo anstrengend +unsympathisch . Der Rest war interessant!
Gelb vor Neid
Ein Roman, der den aktuellen Zeitgeist perfekt trifft und aufzeigt wie brutal die Buchbranche tatsächlich ist. Von Buchmenschen, für Buchmenschen. Junes grotesker Ehrgeiz ihr Lügenkonstrukt am Leben und nicht zusammenbrechen zu lassen, beeindruckt. Als Leser begegnet man ihr mit Abscheu und Bewunderung gleichermaßen. Ihr gelingt es grandios sich als Opfer zu inszenieren, obwohl sie zweifelsfrei schuldig ist. Junes enormes Geltungsbedürfnis, ihr Drang nach Prominenz, ist übermächtig. Ihr Handeln verstörend genial. Ein unerwarteter „Thriller“, der unter die Haut geht und der Redewendung „Gelb vor Neid“ seinen Geist einhaucht.

Echtes Highlight
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte als Buchliebhaberin die Einblicke in die hart umkämpfte Buchbranche. Es wurden viele Probleme in der Welt der Bücher angesprochen. Von Plagiaten, kulturelle Aneignung und dem Umgang der Leser damit im Internet. Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden, was bei diesem Buch aber auch gewollt war. June empfand ich als sehr selbstverliebt und arrogant. Sie wusste die ganze Zeit, dass die Vorwürfe stimmten, hat aber nichts zugegeben. Das Ende fand ich sehr gelungen, da zum Schluss die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Bei der Art und Weise der Enthüllung hatte ich dann doch Mitleid mit June, da es doch eine ziemlich niederträchtige Intriege war.
Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

Ganz anders als Babel, trotzdem ein gelungenes Buch! 📚S.97: sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?
♦️TW: Tod, Trauer, Verlust, Rassismus♦️ ✨ Der Schreibstil überzeugt durch seine Leichtigkeit und Zugänglichkeit, die das Eintauchen in die Geschichte zu einem fliessenden Erlebnis macht. Die anfängliche Skepsis wich rasch der steigenden Spannung, sodass ich das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen habe. ✨ 'Yellowface' erzählt zu grossen Teilen eine Horrorgeschichte über Einsamkeit in einer hart umkämpften Branche (Zitat Rebecca F. Kuang), was dem Buch eine düstere Note verleiht. Die Themen Neid, Angst vor dem eigenen Versagen und Konkurrenz unter Freunden:innen werden realistisch behandelt. ✨ Obwohl mir das Ende persönlich nicht zusagt und ich gerne mehr über Junies Schicksal erfahren hätte, bleibt 'Yellowface' ein starkes Buch. ✨ Besonders hervorzuheben ist die gelungene Übersetzung von Jasmin Humbug, die den Charakter des Originals hervorragend einfängt. Empfehlenswert für alle, die sich gerne aus der Comfy-Zone lehnen möchten. ----- Mein Gesamteindruck: 4⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung /Unterhaltung: 4⭐ Geschichte: 4⭐ Cover: 5⭐ ich liebe es! Schreibstil: 5⭐ -----

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

Ein auf und ab 🌤️
Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️🔥 i Love it !

„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

Die Handlung von "Yellowface" ist mit unerwarteten Wendungen gespickt, die mich als Leser stets auf Trab hielten. Die Charaktere wie June Hayward und Athena Liu sind recht komplex angelegt und sehr vielschichtig gezeichnet, was es leicht macht, sich in ihre Welt hineinzuversetzen und ihre Motivationen nachzuvollziehen. Die Einblicke die uns die Autorin in die Verlagswelt gibt, haben mir besonders gut gefallen. So etwas finde ich persönlich immer sehr spannend. Rebecca Kuangs Schreibstil ist zugleich einfach und schlicht, aber auch provokativ, wodurch die emotionale Intensität der Geschichte sehr verstärkt wird. Ihre Beschreibungen sind so lebhaft, dass man sich mitten im Geschehen fühlt, und ihre Dialoge sind scharf und authentisch. Fazit: Es ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern das einen auch verändert zurücklässt.
Ein Jahreshighlight! Eine Geschichte über eine unsympathische Protagonistin, kulturelle Aneignung, Übernahme von Verantwortung und Dynamiken von Kritik & Diskussion im Netz.
Ich möchte bei der Protagonistin anfangen: June ist eine herrlich unsympathische Figur, die egoistisch, kritikunfähig, rachsüchtig, neidisch & engstirnig ist. June veröffentlich ein Manuskript einer verstorbenen Bekannten. Zahlreiche Dinge, die ethisch fragwürdig sind, biegt sie sich stets so zurecht, dass sie ihr eigenes Handeln rechtfertigt. Es ist immer spannend, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. In diesem Fall von einer Protagonistin, bei der sich alles in mir sträubt. Es geht um kulturelle Aneignung und darum, wie ganze Systeme (hier das Verlagswesen) falsches Handeln rechtfertigen, teils sogar ganz bewusst und berechnend. Letztendlich geht es immer wieder um die Frage, wer welche Verantwortung zu tragen hat. Und das bei beinahe allen Figuren, die im Buch vorkommen. Es geht auch um die Wirkkraft von Kritik und Diskussion im Netz. Alles ist genial gedacht, genial geschrieben, mit so vielen Ebenen, die man gar nicht alle aufzählen kann. Ich liebe alles an diesem Buch, es ist ein Meisterwerk und ein echtes Jahreshighlight!
Die ungewollten Gefühle des Menschen
Yellowface liest sich einfach und schnell. Die Story ist spannend und lehrreich zugleich. Was das Buch für mich jedoch so gelungen macht, ist die Thematisierung von Neid & Missgunst. Welcher Mensch ist schon frei davon? Diese Gefühle sind in der Gesellschaft als „schlecht“ deklariert, sollen nicht zum Ausdruck gebracht werden. In Yellowface hingegen werden sie offen gelegt auf eine erschreckende ehrliche Art und Weise. Ebenso spannend fand ich den Blick in die Literaturwelt, wie auch da Konkurrenz und Leistungsdruck eine enorme Rolle spielen.
Ich fand die Geschichte sehr spannend und auch die Einblicke die man in das Thema Verlagswesen bekommen hatte waren total interessant. Die Protagonistin war mir extrem unsympathisch, sollte aber wahrscheinlich auch so sein. Was mich nur gestört hat war, dass irgendwann gefühlt einfach nichts mehr passiert ist und es sich nur noch im Kreis gedreht hat.
Politischer Satire-Thriller at it‘s best!
„Wenn wir lesen, sehen wir die Welt durch die Augen anderer. Literatur baut Brücken; sie macht unsere Welt größer, nicht kleiner.“ Eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik, Spannung, nuancierte Aufklärung, und tiefgreifende moralisch aufkommende Fragen - all dies bringt dieses Buch mit! Das alles gebündelt in einem wortgewaltigen, flüssigen Schreibstil, der trotz der teils herausfordernden Themen leicht leserlich ist. Man darf von diesem Buch keine klassischen Roman-Charaktere erwarten, die durch Sympathie oder liebevolle Marotten punkten. Hier schlägt das Leben zu und die unschönen Seiten der Menschen und der Gesellschaft stehen im Vordergrund. Ein Buch brillantes das jeder einmal lesen sollte! Besonders gepackt hat mich der Blick hinter die Kulissen der Verlags- und Literaturszene. Ein Buch, dass tief blicken lässt und uns nachdenklich zurücklässt.

Yellowface... ein Buch zweier Autorinnen, über Rassismus und das harte Leben der Buchbranche. Grundsätzlich hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist wieder mal grandios! Dennoch hatte das Buch einige längen, die man durchaus hätte kürzen können. Wahrscheinlich wollte die Autorin nur damit verdeutlichen, wie hart das Leben einer Autorin sein kann, die Hasskommentare auf social Media, Schreibblockaden usw. Mir war es dennoch an manchen Stellen übertrieben viel. Nichtsdestotrotz fand ich es toll, auch mal ein Buch darüber zu lesen! Auch wenn es für mich diesesmal nicht zu einem Highlight gereicht hat, freue ich mich schon auf neue Werke von R.F. Kuang
Ein beeindruckender Roman, der in meiner Wahrnehmung noch nachhallen wird. Rebecca F. Kuang schafft es, eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen auf diesen Seiten zu verfassen, wie ich es lange nicht mehr zu lesen bekommen habe. Sie schafft es, eine unbändige Gier nach Aufmerksamkeit, gepaart mit der anschaulichen Leere beim Ausbleiben dieser, in Einklang einer höchst spannenden Hauptgeschichte zu bringen. Die Hauptprotagonistin Juniper wird durch zunehmenden Erfolg, der nur in Teilen durch sie fabriziert ist, immer paranoider in der Angst vor der eigenen Vergangenheit. Dabei ist ihr Umfeld so eindrucksvoll beschrieben, dass man nie den Überblick über die einzelnen Nebendarsteller:innen verlieren kann. Chapeau. Die politisch angehauchte Frage, die in der ersten Hälfte des Romans transportiert wird, ist höchst spannend. Es wird eine Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten ausgetragen, wer das Recht hat, eine Geschichte wiederzugeben, in künstlerischer oder aufklärerischer Form. Ob man einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe angehören muss, um darüber berichten zu dürfen. Dass hier von einer PoC eine weiße Protagonistin gewählt wird, führt diese Diskussion im Gesamtkonzept des Buches ad absurdum. Eine Frage, die dieses Buch nicht abschließend geklärt hat und vermutlich auch nie vollends geklärt werden wird. Hierfür sind Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zurecht zu individuell um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Besonders beeindruckend finde ich eine unterschwellige Kritik an den sozialen Medien, die durchaus deutlicher benannt werden könnte, auch wenn in so ziemlich jedem zweiten Kapitel die Wesensveränderung von Juniper beschrieben wird, welche sie durch lesen von Beiträgen auf Goodreads, Twitter, Facebook etc. durchlebt. In diesem Fall konnte ich gute Rückschlüsse und auch Parallelen zu meiner eigenen Person gewinnen, welche die Story und Gefühlslagen noch greifbarer gemacht haben. Absolut getroffen hat mich ein Zitat, welches nur am Rande einer Vergangenheitserzählung der Protagonistin stattfand: „Nicht jede Frau hat eine Vergewaltigungsgeschichte. Aber fast jede Frau hat eine „Ich weiß nicht genau, es hat mir nicht gefallen, aber ich kann es nicht wirklich Vergewaltigung nennen“-Geschichte“ (Seite 245) Die Endzüge der Geschichte waren sehr durchdacht, für meinen Geschmack jedoch etwas zu standard-dramatisch, sodass man sie schon mehrfach in abgewandelter Form in klassischen Krimis zu lesen bekommen hat. Insgesamt bleibt es jedoch ein lesenswertes Werk, denn der Aufbau bis zum letzten Kapitel ist mehr als eindrucksvoll.
Yellowface – fies, witzig und einfach gut erzählt
Ich hatte richtig Spaß beim Lesen. Vor allem dabei, wie sich die Erzählerin immer wieder einredet, dass der Diebstahl des Manuskripts eigentlich eine gute Sache war. Man weiß, dass sie lügt, aber sie verkauft es so überzeugend, dass man fast mitgeht. Der Schreibstil ist top. Schnell, bissig und voller treffender Beobachtungen über den Literaturbetrieb. Besonders der Anfang hat mich sofort gepackt. Die Geschichte ist frech, provokant und bleibt lange spannend. In der zweiten Hälfte hätte ich mir ein bisschen mehr Thrill gewünscht. Da flacht die Spannung etwas ab. Trotzdem bleibt es unterhaltsam und klug bis zum Schluss. Für mich ganz klar: lesen! Schräg, böse und sehr gut gemacht.
Yellowface - ein Buch mit einer absoluten Sogwirkung!
Yellowface ist ein scharfsinniger, fesselnder Roman. Themen wie kulturelle Aneignung, Rassismus und Authentizität in der Verlagsbranche werden in eine spannende Geschichte verpackt. Man verfolgt die Geschichte der Protagonistin June mit einer Mischung auf Faszination und Unbehagen. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich ihre Handlungen in einer gewissen Weise nachvollziehen kann oder ob ich sie ablehnend finde. Yellowface ist absolut lesenswer!
Eine spannende Geschichte mit interessantem Einblick in die Verlagswelt – aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Mir waren schlicht alle Figuren unsympathisch. Allen voran June, die Hauptfigur: eine egozentrische, pathologische Lügnerin, die mit Neid und Wut auf die Welt blickt, als würde ihr etwas zustehen. Sie sieht sich ständig als Opfer – und entwickelt sich über fast 400 Seiten hinweg kein Stück weiter. Das macht die Geschichte für mich am Ende überflüssig. Das Ende selbst ist zudem vorhersehbar und unzufriedenstellend. Was mich zusätzlich gestört hat: Zum ersten Mal überhaupt hat mich das Gendern in einem Buch wirklich genervt. Normalerweise ist mir das egal, aber hier wurde selbst bei Anglizismen gegendert, z.B. „Follower:innen“. Das wirkt einfach albern. Dazu kommt, dass auch in Dialogen gegendert wird. Für mich klang das komplett erzwungen und nicht glaubhaft, als würden echte Menschen so sprechen.
Zäh am Anfang aber am Ende kaum aus der Hand zu legen
Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang echt etwas gequält habe mit Yellowface. Eine unsympathische Hauptfigur, unsympathische Nebenfiguren und die Erzählart haben es mir schwer gemacht. Gleichzeitig kam immer wieder Scham bzw. Fremdscham auf die das Leseerlebnis zuerst gedämpft hat. Aber so ungefähr ab der Hälfte bin ich dann echt gut in das Storytelling reingekommen und habe tatsächlich auch angefangen mit der Hauptfigur zu bangen und zu hoffen. Ihre Gefühle wurden einfach so gut beschrieben, dass mitfühlen möglich war obwohl es an June viel zu hassen gibt.
Großartiges Buch
Habe im Buchclub so viel positives über dieses Buch gehört, dass ich direkt neugierig wurde, als die deutsche Übersetzung veröffentlicht wurde. Babel konnte mich leider nicht überzeugen, bei Yellowface war ich wiederum sofort gefesselt. Der Schreibstil konnte mich von Anfang an begeistern, die Dynamik und die Beziehung zwischen Juniper und Athena war super spannend. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken hinsichtlich kultursensibler Themen angeregt und mir einiges gelehrt. Yellowface wird mir sicher im Gedächtnis bleiben.

Geschichte eines gestohlenen Erfolgs - Packende Abrechnung mit der Verlagsbranche
Der Debütroman der jungen Autorin June Hayward erregt kaum Aufsehen und versinkt stillschweigend in Vergessenheit, Ihre Kommilitonin Athena Liu dagegen wird als attraktive und talentierte Schriftstellerin mit chinesischen Wurzeln von der Buchwelt umworben und gefeiert. Als Athena bei einem tragischen Unfall in ihrer Wohnung stirbt, lässt June ihr neuestes Manuskript mitgehen, überarbeitet es und verkauft es als eigenes Werk. Mit dem so entstandenen Roman „Die letzte Front“ – ein Buch über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs – wird June zu Juniper Song, dem neuen Shooting Star der Literaturszene. Die Parallelen zu dem Werk ihrer verstorbenen Schriftstellerkollegin bleiben jedoch nicht unbemerkt… Rebecca F. Kuangs viel beachteter Bestseller „Yellowface“ handelt von großartigen Büchern und den Anstrengungen und den glücklichen Wendungen, die hinter einem kommerziellen Erfolg stecken. Kuang schreibt über Ruhm und Verleumdung, Schuld, Verantwortung, Wahnsinn, die Macht Sozialer Medien – und rechnet dabei knallhart mit der Verlagsbranche ab. Sie liefert im Stil von T.C. Boyle einen Roman, der einen immer wieder (trotz kleinerer Längen im Mittelteil) die Sprache verschlägt, Kopfschütteln hervorruft und lange nachwirkt. Packend und aufwühlend!
Ein sehr interessantes und scharfsinniges Buch, das die dunklen Seiten der Verlagsbranche aufzeigt. Wie schnell man aufsteigen, aber auch Falken kann und welche Rolle die sozialen Medien spielen. Mir hat Rebecca Kuangs Art zu schreiben wirklich gut gefallen, weil sie mich emotional sehr getroffen hat. Ich war während des Lesens so fassungslos über Junes Taten und ihre Rechtfertigungen dafür. Vor allem, dass sie es die ganze Zeit schafft, damit durchzukommen. Stellenweise war die Handlung sehr zäh, obwohl das Buch nicht ganz so viele Seiten hat. Trotzdem war es alles in allem ein sehr spannender Blick hinter die glänzende Fassade.
💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]
Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀
![💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛
[🎧 | Einzelband?]](https://social-cdn.read-o.com/images/1715802403576-41.jpg)
"Man verwechselt die Aufmerksamkeit mit Liebe. Man verwechselt das Lesen mit Verstehen." • "Wer darf welche Geschichte erzählen?" •
Ein Buch das polarisiert und zum nachdenken anregt. Ein Buch wie ein Messer im Rücken: Rebecca F. Kuang liefert eine so brillante wie abstoßende Satire auf den Literaturbetrieb. Man hasst die Protagonistin, aber kann einfach nicht aufhören ihre Geschichte zu verfolgen. • Die Erzählerin June Hayward ist das Herzstück und gleichzeitig der wunde Punkt dieses Romans. Kuang beweist ein unglaublich schriftstellerisches Talent, indem sie eine so unsympathische Protagonistin erschafft, die man die ganze Geschichte über nicht leiden kann, deren Werdegang man aber trotzdem zwanghaft verfolgen möchte. • Junes Leben ist geprägt von Neid und Missgunst gegenüber ihrer ehemaligen Kommilitonin Athena Liu, einer gefeierten, chinesisch-amerikanischen Bestsellerautorin. Als Athena tragisch stirbt, während Junes Anwesenheit, sieht diese ihre Chance: Sie entwendet Athenas unveröffentlichtes Manuskript, bearbeitet es, veröffentlicht es unter dem Namen "Juniper Song" und beginnt, sich in ein riesiges Lügenkonstrukt zu verstricken. - Ihre Charakterentwicklung ist dabei eine einzige Spirale nach unten. Man erlebt hautnah mit, wie June sich in ihren Lügen verstrickt, versucht, ihr Gewissen zu beruhigen, und sich immer weiter hinters Licht führen lässt - sowohl von anderen als auch von ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit. • Doch dieses Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines Diebstahls; es ist eine messerscharfe Satire auf die aktuelle Literaturszene und die Gesellschaft. Es werden gezielt Themen wie das Verlagswesen, alltäglicher Rassismus und kulturelle Aneignung und die Dynamik sozialer Medien, aufs Korn genommen. • Es ist ein fesselnder und rasanter Roman, der zum Nachdenken anregt. Die Verstrickung der Lügen ist packend erzählt und Kritik brillant platziert. Ein Muss für alle, die eine bissige, moderne Satire suchen. • Bis bald! ❤️😘 •
Dieses Buch beschäftigt mich! 🫢✨
Es ist einfach Wahnsinn, dieses Buch musste ich einige Tage sacken lassen um meine Gedanken zu ordnen. Yellowface macht wütend, fassungslos und lässt mich an vielen Stellen verzweifelt zurück! 😮💨 trotz meiner gemischten Gefühle ist es ein absolutes Meisterwerk und ich kann es wirklich jedem empfehlen! ❤️✨
Was ein absolutes Meisterwerk! Ich war wie gefesselt und habe gleichzeitig meine eigene Moral hinterfragt, weil der Zeitpunkt aufkam, an dem ich wollte, dass die Protagonistin mit etwas durchkommt, dass offensichtlich absolut verwerflich ist 😱 R. F. Kuang hat es einfach geschafft, so viel Menschlichkeit in diese kritische Geschichte zu packen, dass ich mich selbst in einem moralischen Zwiespalt gefunden haben. Wie kann man gleichzeitig wollen, dass jemandem alle Lügen um die Ohren fliegen, aber auch irgendwie hoffen, dass genau das nicht passiert?! 👀 Lediglich das Ende war für meinen persönlichen Geschmack zu offen gehalten. Ich hätte mich mehr nach einer komplett geschlossenen Handlung gesehnt
Schattenseiten der Buchbranche
Dies war mein erster Roman der Autorin Rebecca F. Kuang. Ihr Schreibstil konnte mich schon nach den ersten paar Seiten überzeugen. Auch die Idee fand ich spannend. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Juniper geschrieben. Sie ist nicht so erfolgreich in der Verlagswelt wie ihre Freundin Athena. An dem Abend als Athena vor ihren Augen stirbt, nutzt sie ihre „Chance“ und stiehlt das unveröffentlichte Manuskript, überarbeitet es und veröffentlicht es schließlich unter ihrem Namen. Sie wird immer wieder mit Fragen konfrontiert und den Ungereimtheiten ihrer Veröffentlichung. Das dies nicht gut endet kann man schnell erahnen. In dem Buch werden Themen wie Politik, Rassismus, kulturelle Aneignung und die Schattenseiten der Verlagswelt angesprochen. Ich fand es gut, aber jetzt kein Buch was man unbedingt gelesen haben muss.

OMG 🤯
Was bitte ist das denn für ein Buch? Ich bin fassungslos. Wusste nicht ob ich die Protagonistin auffliegen sehen will oder mit Ihr mit fiebern soll, dass die Wahrheit nicht ans Licht kommt. Ich war so hin & her gerissen. Eine Diebin. Eine Lügnerin. Selbst nichts erreicht als Autorin. Öffentlich wird Sie zerfetzt und trotzdem hält Sie sich an Ihre Geschichte. Sie glaubt Ihre Lügen selbst. Doch alle anderen wissen es besser. Nur wer gewinnt? Die Wahrheit oder die hinterlistige Protagonistin? Dieses Buch hat mich gefangen und wahnsinnig nervös gemacht. Es ist so vielschichtig. So viele Themen werden in dem Buch angesprochen. Rassismus. Was für eine Macht Social Media hat. Die knallharte Verlagswelt. Existenzängste. Diebstahl. Gier nach Anerkennung. Macht. Das Buch, die Geschichte hat mich wahnsinnig gemacht! Und das Ende am meisten.
Der Beginn ist top, das Ende Flop. Etwas enttäuschend insgesamt!
Kann den Hype nicht ganz nachvollziehen „Yellowface“ ist ein Buch an dem man in diesem Jahr nicht vorbeikam. Nicht nur im Netz gab es einen riesigen Hype, auch in den Buchhandlungen lag das Buch der Autorin gleich stapelweise aus. Dabei geht Rebecca F. Kuang mit der Buchbranche nicht gerade zimperlich um in ihrem Roman. June Hayward und ihre Bekannte aus Studientagen Athena Liu sind junge Schrifstellerinnen. Nur ist Athena erfolgreich und June landet schon mit ihrem Debüt einen Flop. June mutmaßt, das läge nicht etwa an mangelndem Talent sondern vielmehr daran, dass Athena einen amerikanisch chinesischen Background hat, während sie selbst keiner gefragten Minderheit angehört sondern einfach nur eine weiße Frau ist. Langweilig! Als Athena im Beisein von June auf tragische Weise verstirbt, klaut die verschmähte Schriftstellerin ein noch unbekanntes Buchmanuskript aus der Wohnung der Toten, schreibt es ein wenig um und veröffentlicht es unter ihrem Namen, bzw. unter ihrem neuen Pseudonym Juniper Song. Das Buch wird ein Bestseller und endlich erfährt June Anerkennung und Ruhm und verdient ein Honorar von dem sie früher kaum zu träumen wagte. Man ahnt, dass sie damit nicht durchkommt und tatsächlich gibt es Zweifler und fiese Attacken im Netz gegen June. Als Leser ertappt man sich aber tatsächlich dabei, Sympathien und Mitleid für June zu entwickeln, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Geschichte aus Sicht der Plagiatorin geschrieben ist, die sich ihre Schuld auch permanent schönredet. Die Geschichte liest sich flüssig und spannend und gewährt interessante Einblicke in die Verlagswelt. Leider hat man den Eindruck, dass die Autorin nach einem fesselnden Beginn nicht so recht wusste wie sie diesen Roman schlüssig beenden könnte. Im letzten Drittel des Buches, in dem June zunehmend unter Wahnvorstellungen leidet, hat mich die Autorin irgendwie verloren. Das Ende war leider etwas dünn und enttäuschend. Deshalb kann ich das Buch nur bedingt empfehlen
Was ist Original und was ist geklaut? Wem kann man in dieser Story Glauben schenken und wie weit geht man für seinen Traum? Welche Rolle spielen die sozialen Medien? Hier wird sehr gut beschrieben, wie hoch der Druck liegt für einen Autor/in ein Bestseller-Buch zu schreiben und weiter im Gespräch zu bleiben. Die Geschichte fand ich sehr interessant und spannend. Der Schreibstil war sehr gut. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten.
Das Buch startet bereits im ersten Kapitel mit einer unerwarteten Wendung und überrascht durch besondere Gedankengänge. Zunächst zweifelt man an June´s unmoralischer Handlung, dennoch war ich bis zuletzt gefesselt durch ihre überlegten Handlungen. Die Geschichte gibt viele Anregungen zum Nachdenken über Plagiate, Diskriminierungen, Mobbing, Neid, zerstörte Hoffnungen und Ängste und unsere schnelllebige Zeit, in der der Schein mehr zählt als das Sein. Es werden wichtige Themen wie Mobbing in Form von Hetznachrichten oder der Cancel-Culture beschrieben.
tief-&abgründiges Buch über die Schattenseiten der Verlagswelt, kulturelle Aneignung und den Einfluss der sozialen Medien.
Auf keiner Seite hatte man das Gefühl, "nur" eine Geschichte zu lesen. Vielmehr erlebt man Junes Hoffnungen, Ängste und Höhen-als auch Tiefflüge mit. Dabei springt man selbst immer wieder von Anti bis Sympathie hin und her. Dazu die vielen Einblicke in den Literaturbetrieb, der ein einziges Vespennest sein kann. Großartiges Buch 🌟
Die Story ist super. Das Buch behandelt einige kritische Themen. Von Mobbing im Internet, plagiieren im Verlagswesen, zu Rassismus. Ich hadere zwischen Mitleid mit June und Abneigung wegen ihrer Fehler. Der Schreibstil an sich ist super einnehmend, allerdings hat mich das Gendern ziemlich ins Stocken gebracht. Daher leider einen Punkt Abzug.
Buchinformationen
Beiträge
»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«
📖 Athena Liu, erfolgreiche und talentierte Autorin, stirbt plötzlich in der Gegenwart ihrer Freundin June. Geistesgegenwärtig lässt June Athenas Manuskript mitgehen. Schließlich muss diese Geschichte unbedingt erzählt werden. Aber wenn June sich schon die Mühe macht, ein paar Anpassungen vorzunehmen, kann "Die letzte Front" schließlich auch unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht werden, oder? Sie tut es doch nur für die Literatur. Nicht für sich. June konstruiert ein Kartenhaus aus Lügen, bis Paranoia und Gier überhand nehmen. Coole Story mit ein bisschen Thrill. Hat Spaß gemacht. In dem Buch wird gegendert, das hat meinen Lesefluss sehr gestört.

4,5/5 ⭐️ TW für dieses Buch: Rassismus, C-Slang, Suizidgedanken, sexuelle Übergriffe "Yellowface" von R.F. Kuang erzählt die Geschichte von June Hayward und Athena Liu, zwei Autorinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Athena ist ein gefeierter Star der Literaturszene, während June eine erfolglose Autorin bleibt. Als Athena bei einem tragischen Unfall stirbt, handelt June impulsiv und stiehlt Athenas gerade vollendetes Buchprojekt – einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Manuskript und veröffentlicht es unter dem Pseudonym Juniper Song. Diese Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die June zwingt, ihr Geheimnis zu hüten und die Konsequenzen ihres Handelns zu tragen. Das Buch wirft Fragen über kulturelle Aneignung, Authentizität und die dunklen Seiten der Verlagsbranche auf. 📖 R.F. Kuangs Schreibstil in "Yellowface" ist kraftvoll und scharf. Sie bedient sich einer direkten und fesselnden Sprache, die die Lesenden sofort in die Geschichte hineinzieht. Kuang gelingt es so gut, Spannung aufzubauen und gleichzeitig eine scharfsinnige Satire über die Verlagswelt zu liefern. Ihre Verwendung von Social-Media-Elementen verleiht der Erzählung eine moderne Note und zeigt, wie entscheidend Online-Präsenz in der heutigen Zeit ist. Kuangs Stilmittel, darunter Ironie und scharfe Beobachtungen, machen das Buch zu einer intelligenten und provokanten Lektüre. ✒️ Die Charaktere sind vielschichtig und komplex. June Hayward, die Protagonistin, ist eine faszinierende Anti-Heldin. Ihre Handlungen und Motivationen sind ambivalent, was sie zu einer realistischen und nachvollziehbaren Figur macht. Ihre Eifersucht, Unsicherheit und der Drang nach Anerkennung treiben sie zu extremen Maßnahmen, die sowohl verwerflich als auch nachvollziehbar erscheinen. Athena Liu, obwohl sie zu Beginn der Geschichte stirbt, bleibt eine zentrale Figur. Durch Junes Erinnerungen und die gestohlenen Manuskripte wird sie als talentiert, aber auch fehlerhaft und schwer fassbar dargestellt. Diese Dualität macht sie zu einer komplexen und interessanten Figur, deren Einfluss die Handlung vorantreibt. Die Nebencharaktere, darunter Verlagsmitarbeiter:innen und andere Autor:innen, sind ebenfalls gut ausgearbeitet und tragen dazu bei, das Bild einer kompetitiven und oft erbarmungslosen Verlagswelt zu zeichnen. In diesem Buch ist niemand ein:e Heilige:r, denn gutherzig zu sein garantiert weder finanzielle Sicherheit, beruflichen Erfolg, Ruhm noch Macht. Die Autorin porträtiert geschickt fehlerhafte und komplexe Charaktere, die die Wahrnehmung der Leser herausfordern. 👥 Auf den ersten Blick scheint June die Bösewichtin zu sein, aber im Verlauf der Geschichte wird klar, dass das viel größer ist als June. Kuang kritisiert die Verlagsbranche und die verdrehte Art und Weise, wie Bücher hauptsächlich durch eine Social-Media-Performance vermarktet werden. Die jungen Autor:innen, die an ihrer Eifersucht ersticken, da sie gegeneinander ausgespielt werden. Die Agent:innen und Redakteur:innen, die Autor:innen drängen, „irgendetwas“ zu veröffentlichen, solange sie „sozialen Kapital“ haben, unabhängig davon, ob es gut ist oder nicht. Und natürlich die Art und Weise, wie viele in der Verlagsbranche „Diversität“ als Marketing-Buzzword sehen, um mehr Bücher zu verkaufen, anstatt das wirklich edle Ziel zu verfolgen, die Literatur zu diversifizieren. Wie Brett, Junes Agent, an einem Punkt zugibt: „Aber am Ende des Tages zählt nur der Cashflow.“ Die Handlung von ist spannend und vielschichtig. Die Geschichte entwickelt sich rasch und hält die Lesenden in Atem, während June versucht, ihr Geheimnis zu bewahren und sich in der literarischen Welt zu behaupten. Die Spannung entsteht nicht nur durch die Gefahr, dass Junes Täuschung auffliegt, sondern auch durch die moralischen und ethischen Dilemmata, mit denen sie konfrontiert wird. Die Erzählung nutzt geschickt die Dynamiken und Konflikte der modernen Verlagswelt, um tiefere Themen wie kulturelle Aneignung und Authentizität zu untersuchen. Kuang stellt die Frage, wer das Recht hat, bestimmte Geschichten zu erzählen, und beleuchtet die oft problematischen Mechanismen der Vermarktung von Literatur. Yellowface“ zeigt uns allen noch einmal, warum es eben nicht geht, das Werk von der:dem Künstler:in zu trennen. 📚 Fazit: "Yellowface" ist ein herausragender Roman, der durch seine intelligenten Beobachtungen, seinen packenden Plot und seine komplexen Charaktere besticht. R.F. Kuang gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur unterhält, sondern auch wichtige Fragen zu kultureller Aneignung und der Rolle von Schriftstellern in der heutigen Zeit aufwirft. Dieses Buch ist eine scharfsinnige Satire, die die Abgründe der Verlagsbranche und die oft problematischen Dynamiken in der literarischen Welt enthüllt. Gleichzeitig bietet es einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche und die extremen Maßnahmen, zu denen Menschen in ihrem Streben nach Anerkennung fähig sind. ⭐

Provokant, aktuell, aber nicht ganz rund
Yellowface ist ein provokanter, gesellschaftskritischer Roman über kulturelle Aneignung, Identität und den Literaturbetrieb. Die satirische Darstellung von Social Media und Cancel Culture ist pointiert und treffend. Im Mittelteil verliert die Geschichte jedoch etwas an Tempo, und die bewusst unsympathische Hauptfigur macht das Lesen stellenweise anstrengend. Trotzdem bleibt das Buch relevant, diskussionswürdig und regt zum Nachdenken an.
The most important book I’ve read in a while.
🇬🇧 An insightful tale of racism, the publishing industry and cancel culture narrated with a brilliant, shocking and raw voice. I listened to the English audio book and the narrator did a wonderful job! 🇩🇪 Yellowface beschäftigt sich mit wichtigen und kulturell relevanten Themen, wie Rassismus, Cancel Culture und Soziale Medien. Der Fokus auf die Publishing Industry ist höchst interessant und realistisch dargestellt. Der Schreibstil ist sehr literarisch und wortgewandt, aber dadurch auch teils anstrengend. June ist zwar kein sympathischer Charakter, aber dennoch hochkomplex und interessant. Insgesamt wirkten die Figuren sehr authentisch und real. Auf jeden Fall ist Yellowface sehr lesenswert und öffnet einem die Augen.
June erlebt den Moment, als Athena stirbt- und sie schnappt sich spontan ihr fertiges Manuskript. Sie feilt noch etwas an dem Manuskript herum und es wird ein richtiger Erfolg. June wird so erfolgreich, wie Athena es war. Sie erlebt alles jetzt aus der Sicht des Erfolges - auch die Hater in den sozialen Medien, den Druck für den nächsten Roman, das Misstrauen in der Lese- Verlags- Community und deren Räderwerk, welches aus allem Geld herausschöpfen will, die Diskussionen ob es eine bestimmte Hautfarbe braucht, um bestimmte Inhalte zu erzählen….etc. Die ganze Zeit sind wir im Kopf von June - was ich als sehr anstrengend empfunden habe. Die Rechtfertigung ihres schlechten Gewissens , die negativen, neidischen Gedanken bei den Erfolgen anderer, die krankhafte Abhängigkeit von der Beurteilung der Medialen Welt. Teilweise fand ich den Roman sehr gut und interessant. Doch June ist soooo anstrengend +unsympathisch . Der Rest war interessant!
Gelb vor Neid
Ein Roman, der den aktuellen Zeitgeist perfekt trifft und aufzeigt wie brutal die Buchbranche tatsächlich ist. Von Buchmenschen, für Buchmenschen. Junes grotesker Ehrgeiz ihr Lügenkonstrukt am Leben und nicht zusammenbrechen zu lassen, beeindruckt. Als Leser begegnet man ihr mit Abscheu und Bewunderung gleichermaßen. Ihr gelingt es grandios sich als Opfer zu inszenieren, obwohl sie zweifelsfrei schuldig ist. Junes enormes Geltungsbedürfnis, ihr Drang nach Prominenz, ist übermächtig. Ihr Handeln verstörend genial. Ein unerwarteter „Thriller“, der unter die Haut geht und der Redewendung „Gelb vor Neid“ seinen Geist einhaucht.

Echtes Highlight
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte als Buchliebhaberin die Einblicke in die hart umkämpfte Buchbranche. Es wurden viele Probleme in der Welt der Bücher angesprochen. Von Plagiaten, kulturelle Aneignung und dem Umgang der Leser damit im Internet. Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden, was bei diesem Buch aber auch gewollt war. June empfand ich als sehr selbstverliebt und arrogant. Sie wusste die ganze Zeit, dass die Vorwürfe stimmten, hat aber nichts zugegeben. Das Ende fand ich sehr gelungen, da zum Schluss die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Bei der Art und Weise der Enthüllung hatte ich dann doch Mitleid mit June, da es doch eine ziemlich niederträchtige Intriege war.
Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

Ganz anders als Babel, trotzdem ein gelungenes Buch! 📚S.97: sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?
♦️TW: Tod, Trauer, Verlust, Rassismus♦️ ✨ Der Schreibstil überzeugt durch seine Leichtigkeit und Zugänglichkeit, die das Eintauchen in die Geschichte zu einem fliessenden Erlebnis macht. Die anfängliche Skepsis wich rasch der steigenden Spannung, sodass ich das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen habe. ✨ 'Yellowface' erzählt zu grossen Teilen eine Horrorgeschichte über Einsamkeit in einer hart umkämpften Branche (Zitat Rebecca F. Kuang), was dem Buch eine düstere Note verleiht. Die Themen Neid, Angst vor dem eigenen Versagen und Konkurrenz unter Freunden:innen werden realistisch behandelt. ✨ Obwohl mir das Ende persönlich nicht zusagt und ich gerne mehr über Junies Schicksal erfahren hätte, bleibt 'Yellowface' ein starkes Buch. ✨ Besonders hervorzuheben ist die gelungene Übersetzung von Jasmin Humbug, die den Charakter des Originals hervorragend einfängt. Empfehlenswert für alle, die sich gerne aus der Comfy-Zone lehnen möchten. ----- Mein Gesamteindruck: 4⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung /Unterhaltung: 4⭐ Geschichte: 4⭐ Cover: 5⭐ ich liebe es! Schreibstil: 5⭐ -----

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

Ein auf und ab 🌤️
Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️🔥 i Love it !

„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

Die Handlung von "Yellowface" ist mit unerwarteten Wendungen gespickt, die mich als Leser stets auf Trab hielten. Die Charaktere wie June Hayward und Athena Liu sind recht komplex angelegt und sehr vielschichtig gezeichnet, was es leicht macht, sich in ihre Welt hineinzuversetzen und ihre Motivationen nachzuvollziehen. Die Einblicke die uns die Autorin in die Verlagswelt gibt, haben mir besonders gut gefallen. So etwas finde ich persönlich immer sehr spannend. Rebecca Kuangs Schreibstil ist zugleich einfach und schlicht, aber auch provokativ, wodurch die emotionale Intensität der Geschichte sehr verstärkt wird. Ihre Beschreibungen sind so lebhaft, dass man sich mitten im Geschehen fühlt, und ihre Dialoge sind scharf und authentisch. Fazit: Es ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern das einen auch verändert zurücklässt.
Ein Jahreshighlight! Eine Geschichte über eine unsympathische Protagonistin, kulturelle Aneignung, Übernahme von Verantwortung und Dynamiken von Kritik & Diskussion im Netz.
Ich möchte bei der Protagonistin anfangen: June ist eine herrlich unsympathische Figur, die egoistisch, kritikunfähig, rachsüchtig, neidisch & engstirnig ist. June veröffentlich ein Manuskript einer verstorbenen Bekannten. Zahlreiche Dinge, die ethisch fragwürdig sind, biegt sie sich stets so zurecht, dass sie ihr eigenes Handeln rechtfertigt. Es ist immer spannend, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. In diesem Fall von einer Protagonistin, bei der sich alles in mir sträubt. Es geht um kulturelle Aneignung und darum, wie ganze Systeme (hier das Verlagswesen) falsches Handeln rechtfertigen, teils sogar ganz bewusst und berechnend. Letztendlich geht es immer wieder um die Frage, wer welche Verantwortung zu tragen hat. Und das bei beinahe allen Figuren, die im Buch vorkommen. Es geht auch um die Wirkkraft von Kritik und Diskussion im Netz. Alles ist genial gedacht, genial geschrieben, mit so vielen Ebenen, die man gar nicht alle aufzählen kann. Ich liebe alles an diesem Buch, es ist ein Meisterwerk und ein echtes Jahreshighlight!
Die ungewollten Gefühle des Menschen
Yellowface liest sich einfach und schnell. Die Story ist spannend und lehrreich zugleich. Was das Buch für mich jedoch so gelungen macht, ist die Thematisierung von Neid & Missgunst. Welcher Mensch ist schon frei davon? Diese Gefühle sind in der Gesellschaft als „schlecht“ deklariert, sollen nicht zum Ausdruck gebracht werden. In Yellowface hingegen werden sie offen gelegt auf eine erschreckende ehrliche Art und Weise. Ebenso spannend fand ich den Blick in die Literaturwelt, wie auch da Konkurrenz und Leistungsdruck eine enorme Rolle spielen.
Ich fand die Geschichte sehr spannend und auch die Einblicke die man in das Thema Verlagswesen bekommen hatte waren total interessant. Die Protagonistin war mir extrem unsympathisch, sollte aber wahrscheinlich auch so sein. Was mich nur gestört hat war, dass irgendwann gefühlt einfach nichts mehr passiert ist und es sich nur noch im Kreis gedreht hat.
Politischer Satire-Thriller at it‘s best!
„Wenn wir lesen, sehen wir die Welt durch die Augen anderer. Literatur baut Brücken; sie macht unsere Welt größer, nicht kleiner.“ Eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik, Spannung, nuancierte Aufklärung, und tiefgreifende moralisch aufkommende Fragen - all dies bringt dieses Buch mit! Das alles gebündelt in einem wortgewaltigen, flüssigen Schreibstil, der trotz der teils herausfordernden Themen leicht leserlich ist. Man darf von diesem Buch keine klassischen Roman-Charaktere erwarten, die durch Sympathie oder liebevolle Marotten punkten. Hier schlägt das Leben zu und die unschönen Seiten der Menschen und der Gesellschaft stehen im Vordergrund. Ein Buch brillantes das jeder einmal lesen sollte! Besonders gepackt hat mich der Blick hinter die Kulissen der Verlags- und Literaturszene. Ein Buch, dass tief blicken lässt und uns nachdenklich zurücklässt.

Yellowface... ein Buch zweier Autorinnen, über Rassismus und das harte Leben der Buchbranche. Grundsätzlich hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist wieder mal grandios! Dennoch hatte das Buch einige längen, die man durchaus hätte kürzen können. Wahrscheinlich wollte die Autorin nur damit verdeutlichen, wie hart das Leben einer Autorin sein kann, die Hasskommentare auf social Media, Schreibblockaden usw. Mir war es dennoch an manchen Stellen übertrieben viel. Nichtsdestotrotz fand ich es toll, auch mal ein Buch darüber zu lesen! Auch wenn es für mich diesesmal nicht zu einem Highlight gereicht hat, freue ich mich schon auf neue Werke von R.F. Kuang
Ein beeindruckender Roman, der in meiner Wahrnehmung noch nachhallen wird. Rebecca F. Kuang schafft es, eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen auf diesen Seiten zu verfassen, wie ich es lange nicht mehr zu lesen bekommen habe. Sie schafft es, eine unbändige Gier nach Aufmerksamkeit, gepaart mit der anschaulichen Leere beim Ausbleiben dieser, in Einklang einer höchst spannenden Hauptgeschichte zu bringen. Die Hauptprotagonistin Juniper wird durch zunehmenden Erfolg, der nur in Teilen durch sie fabriziert ist, immer paranoider in der Angst vor der eigenen Vergangenheit. Dabei ist ihr Umfeld so eindrucksvoll beschrieben, dass man nie den Überblick über die einzelnen Nebendarsteller:innen verlieren kann. Chapeau. Die politisch angehauchte Frage, die in der ersten Hälfte des Romans transportiert wird, ist höchst spannend. Es wird eine Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten ausgetragen, wer das Recht hat, eine Geschichte wiederzugeben, in künstlerischer oder aufklärerischer Form. Ob man einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe angehören muss, um darüber berichten zu dürfen. Dass hier von einer PoC eine weiße Protagonistin gewählt wird, führt diese Diskussion im Gesamtkonzept des Buches ad absurdum. Eine Frage, die dieses Buch nicht abschließend geklärt hat und vermutlich auch nie vollends geklärt werden wird. Hierfür sind Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zurecht zu individuell um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Besonders beeindruckend finde ich eine unterschwellige Kritik an den sozialen Medien, die durchaus deutlicher benannt werden könnte, auch wenn in so ziemlich jedem zweiten Kapitel die Wesensveränderung von Juniper beschrieben wird, welche sie durch lesen von Beiträgen auf Goodreads, Twitter, Facebook etc. durchlebt. In diesem Fall konnte ich gute Rückschlüsse und auch Parallelen zu meiner eigenen Person gewinnen, welche die Story und Gefühlslagen noch greifbarer gemacht haben. Absolut getroffen hat mich ein Zitat, welches nur am Rande einer Vergangenheitserzählung der Protagonistin stattfand: „Nicht jede Frau hat eine Vergewaltigungsgeschichte. Aber fast jede Frau hat eine „Ich weiß nicht genau, es hat mir nicht gefallen, aber ich kann es nicht wirklich Vergewaltigung nennen“-Geschichte“ (Seite 245) Die Endzüge der Geschichte waren sehr durchdacht, für meinen Geschmack jedoch etwas zu standard-dramatisch, sodass man sie schon mehrfach in abgewandelter Form in klassischen Krimis zu lesen bekommen hat. Insgesamt bleibt es jedoch ein lesenswertes Werk, denn der Aufbau bis zum letzten Kapitel ist mehr als eindrucksvoll.
Yellowface – fies, witzig und einfach gut erzählt
Ich hatte richtig Spaß beim Lesen. Vor allem dabei, wie sich die Erzählerin immer wieder einredet, dass der Diebstahl des Manuskripts eigentlich eine gute Sache war. Man weiß, dass sie lügt, aber sie verkauft es so überzeugend, dass man fast mitgeht. Der Schreibstil ist top. Schnell, bissig und voller treffender Beobachtungen über den Literaturbetrieb. Besonders der Anfang hat mich sofort gepackt. Die Geschichte ist frech, provokant und bleibt lange spannend. In der zweiten Hälfte hätte ich mir ein bisschen mehr Thrill gewünscht. Da flacht die Spannung etwas ab. Trotzdem bleibt es unterhaltsam und klug bis zum Schluss. Für mich ganz klar: lesen! Schräg, böse und sehr gut gemacht.
Yellowface - ein Buch mit einer absoluten Sogwirkung!
Yellowface ist ein scharfsinniger, fesselnder Roman. Themen wie kulturelle Aneignung, Rassismus und Authentizität in der Verlagsbranche werden in eine spannende Geschichte verpackt. Man verfolgt die Geschichte der Protagonistin June mit einer Mischung auf Faszination und Unbehagen. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich ihre Handlungen in einer gewissen Weise nachvollziehen kann oder ob ich sie ablehnend finde. Yellowface ist absolut lesenswer!
Eine spannende Geschichte mit interessantem Einblick in die Verlagswelt – aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Mir waren schlicht alle Figuren unsympathisch. Allen voran June, die Hauptfigur: eine egozentrische, pathologische Lügnerin, die mit Neid und Wut auf die Welt blickt, als würde ihr etwas zustehen. Sie sieht sich ständig als Opfer – und entwickelt sich über fast 400 Seiten hinweg kein Stück weiter. Das macht die Geschichte für mich am Ende überflüssig. Das Ende selbst ist zudem vorhersehbar und unzufriedenstellend. Was mich zusätzlich gestört hat: Zum ersten Mal überhaupt hat mich das Gendern in einem Buch wirklich genervt. Normalerweise ist mir das egal, aber hier wurde selbst bei Anglizismen gegendert, z.B. „Follower:innen“. Das wirkt einfach albern. Dazu kommt, dass auch in Dialogen gegendert wird. Für mich klang das komplett erzwungen und nicht glaubhaft, als würden echte Menschen so sprechen.
Zäh am Anfang aber am Ende kaum aus der Hand zu legen
Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang echt etwas gequält habe mit Yellowface. Eine unsympathische Hauptfigur, unsympathische Nebenfiguren und die Erzählart haben es mir schwer gemacht. Gleichzeitig kam immer wieder Scham bzw. Fremdscham auf die das Leseerlebnis zuerst gedämpft hat. Aber so ungefähr ab der Hälfte bin ich dann echt gut in das Storytelling reingekommen und habe tatsächlich auch angefangen mit der Hauptfigur zu bangen und zu hoffen. Ihre Gefühle wurden einfach so gut beschrieben, dass mitfühlen möglich war obwohl es an June viel zu hassen gibt.
Großartiges Buch
Habe im Buchclub so viel positives über dieses Buch gehört, dass ich direkt neugierig wurde, als die deutsche Übersetzung veröffentlicht wurde. Babel konnte mich leider nicht überzeugen, bei Yellowface war ich wiederum sofort gefesselt. Der Schreibstil konnte mich von Anfang an begeistern, die Dynamik und die Beziehung zwischen Juniper und Athena war super spannend. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken hinsichtlich kultursensibler Themen angeregt und mir einiges gelehrt. Yellowface wird mir sicher im Gedächtnis bleiben.

Geschichte eines gestohlenen Erfolgs - Packende Abrechnung mit der Verlagsbranche
Der Debütroman der jungen Autorin June Hayward erregt kaum Aufsehen und versinkt stillschweigend in Vergessenheit, Ihre Kommilitonin Athena Liu dagegen wird als attraktive und talentierte Schriftstellerin mit chinesischen Wurzeln von der Buchwelt umworben und gefeiert. Als Athena bei einem tragischen Unfall in ihrer Wohnung stirbt, lässt June ihr neuestes Manuskript mitgehen, überarbeitet es und verkauft es als eigenes Werk. Mit dem so entstandenen Roman „Die letzte Front“ – ein Buch über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs – wird June zu Juniper Song, dem neuen Shooting Star der Literaturszene. Die Parallelen zu dem Werk ihrer verstorbenen Schriftstellerkollegin bleiben jedoch nicht unbemerkt… Rebecca F. Kuangs viel beachteter Bestseller „Yellowface“ handelt von großartigen Büchern und den Anstrengungen und den glücklichen Wendungen, die hinter einem kommerziellen Erfolg stecken. Kuang schreibt über Ruhm und Verleumdung, Schuld, Verantwortung, Wahnsinn, die Macht Sozialer Medien – und rechnet dabei knallhart mit der Verlagsbranche ab. Sie liefert im Stil von T.C. Boyle einen Roman, der einen immer wieder (trotz kleinerer Längen im Mittelteil) die Sprache verschlägt, Kopfschütteln hervorruft und lange nachwirkt. Packend und aufwühlend!
Ein sehr interessantes und scharfsinniges Buch, das die dunklen Seiten der Verlagsbranche aufzeigt. Wie schnell man aufsteigen, aber auch Falken kann und welche Rolle die sozialen Medien spielen. Mir hat Rebecca Kuangs Art zu schreiben wirklich gut gefallen, weil sie mich emotional sehr getroffen hat. Ich war während des Lesens so fassungslos über Junes Taten und ihre Rechtfertigungen dafür. Vor allem, dass sie es die ganze Zeit schafft, damit durchzukommen. Stellenweise war die Handlung sehr zäh, obwohl das Buch nicht ganz so viele Seiten hat. Trotzdem war es alles in allem ein sehr spannender Blick hinter die glänzende Fassade.
💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]
Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀
![💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛
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"Man verwechselt die Aufmerksamkeit mit Liebe. Man verwechselt das Lesen mit Verstehen." • "Wer darf welche Geschichte erzählen?" •
Ein Buch das polarisiert und zum nachdenken anregt. Ein Buch wie ein Messer im Rücken: Rebecca F. Kuang liefert eine so brillante wie abstoßende Satire auf den Literaturbetrieb. Man hasst die Protagonistin, aber kann einfach nicht aufhören ihre Geschichte zu verfolgen. • Die Erzählerin June Hayward ist das Herzstück und gleichzeitig der wunde Punkt dieses Romans. Kuang beweist ein unglaublich schriftstellerisches Talent, indem sie eine so unsympathische Protagonistin erschafft, die man die ganze Geschichte über nicht leiden kann, deren Werdegang man aber trotzdem zwanghaft verfolgen möchte. • Junes Leben ist geprägt von Neid und Missgunst gegenüber ihrer ehemaligen Kommilitonin Athena Liu, einer gefeierten, chinesisch-amerikanischen Bestsellerautorin. Als Athena tragisch stirbt, während Junes Anwesenheit, sieht diese ihre Chance: Sie entwendet Athenas unveröffentlichtes Manuskript, bearbeitet es, veröffentlicht es unter dem Namen "Juniper Song" und beginnt, sich in ein riesiges Lügenkonstrukt zu verstricken. - Ihre Charakterentwicklung ist dabei eine einzige Spirale nach unten. Man erlebt hautnah mit, wie June sich in ihren Lügen verstrickt, versucht, ihr Gewissen zu beruhigen, und sich immer weiter hinters Licht führen lässt - sowohl von anderen als auch von ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit. • Doch dieses Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines Diebstahls; es ist eine messerscharfe Satire auf die aktuelle Literaturszene und die Gesellschaft. Es werden gezielt Themen wie das Verlagswesen, alltäglicher Rassismus und kulturelle Aneignung und die Dynamik sozialer Medien, aufs Korn genommen. • Es ist ein fesselnder und rasanter Roman, der zum Nachdenken anregt. Die Verstrickung der Lügen ist packend erzählt und Kritik brillant platziert. Ein Muss für alle, die eine bissige, moderne Satire suchen. • Bis bald! ❤️😘 •
Dieses Buch beschäftigt mich! 🫢✨
Es ist einfach Wahnsinn, dieses Buch musste ich einige Tage sacken lassen um meine Gedanken zu ordnen. Yellowface macht wütend, fassungslos und lässt mich an vielen Stellen verzweifelt zurück! 😮💨 trotz meiner gemischten Gefühle ist es ein absolutes Meisterwerk und ich kann es wirklich jedem empfehlen! ❤️✨
Was ein absolutes Meisterwerk! Ich war wie gefesselt und habe gleichzeitig meine eigene Moral hinterfragt, weil der Zeitpunkt aufkam, an dem ich wollte, dass die Protagonistin mit etwas durchkommt, dass offensichtlich absolut verwerflich ist 😱 R. F. Kuang hat es einfach geschafft, so viel Menschlichkeit in diese kritische Geschichte zu packen, dass ich mich selbst in einem moralischen Zwiespalt gefunden haben. Wie kann man gleichzeitig wollen, dass jemandem alle Lügen um die Ohren fliegen, aber auch irgendwie hoffen, dass genau das nicht passiert?! 👀 Lediglich das Ende war für meinen persönlichen Geschmack zu offen gehalten. Ich hätte mich mehr nach einer komplett geschlossenen Handlung gesehnt
Schattenseiten der Buchbranche
Dies war mein erster Roman der Autorin Rebecca F. Kuang. Ihr Schreibstil konnte mich schon nach den ersten paar Seiten überzeugen. Auch die Idee fand ich spannend. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Juniper geschrieben. Sie ist nicht so erfolgreich in der Verlagswelt wie ihre Freundin Athena. An dem Abend als Athena vor ihren Augen stirbt, nutzt sie ihre „Chance“ und stiehlt das unveröffentlichte Manuskript, überarbeitet es und veröffentlicht es schließlich unter ihrem Namen. Sie wird immer wieder mit Fragen konfrontiert und den Ungereimtheiten ihrer Veröffentlichung. Das dies nicht gut endet kann man schnell erahnen. In dem Buch werden Themen wie Politik, Rassismus, kulturelle Aneignung und die Schattenseiten der Verlagswelt angesprochen. Ich fand es gut, aber jetzt kein Buch was man unbedingt gelesen haben muss.

OMG 🤯
Was bitte ist das denn für ein Buch? Ich bin fassungslos. Wusste nicht ob ich die Protagonistin auffliegen sehen will oder mit Ihr mit fiebern soll, dass die Wahrheit nicht ans Licht kommt. Ich war so hin & her gerissen. Eine Diebin. Eine Lügnerin. Selbst nichts erreicht als Autorin. Öffentlich wird Sie zerfetzt und trotzdem hält Sie sich an Ihre Geschichte. Sie glaubt Ihre Lügen selbst. Doch alle anderen wissen es besser. Nur wer gewinnt? Die Wahrheit oder die hinterlistige Protagonistin? Dieses Buch hat mich gefangen und wahnsinnig nervös gemacht. Es ist so vielschichtig. So viele Themen werden in dem Buch angesprochen. Rassismus. Was für eine Macht Social Media hat. Die knallharte Verlagswelt. Existenzängste. Diebstahl. Gier nach Anerkennung. Macht. Das Buch, die Geschichte hat mich wahnsinnig gemacht! Und das Ende am meisten.
Der Beginn ist top, das Ende Flop. Etwas enttäuschend insgesamt!
Kann den Hype nicht ganz nachvollziehen „Yellowface“ ist ein Buch an dem man in diesem Jahr nicht vorbeikam. Nicht nur im Netz gab es einen riesigen Hype, auch in den Buchhandlungen lag das Buch der Autorin gleich stapelweise aus. Dabei geht Rebecca F. Kuang mit der Buchbranche nicht gerade zimperlich um in ihrem Roman. June Hayward und ihre Bekannte aus Studientagen Athena Liu sind junge Schrifstellerinnen. Nur ist Athena erfolgreich und June landet schon mit ihrem Debüt einen Flop. June mutmaßt, das läge nicht etwa an mangelndem Talent sondern vielmehr daran, dass Athena einen amerikanisch chinesischen Background hat, während sie selbst keiner gefragten Minderheit angehört sondern einfach nur eine weiße Frau ist. Langweilig! Als Athena im Beisein von June auf tragische Weise verstirbt, klaut die verschmähte Schriftstellerin ein noch unbekanntes Buchmanuskript aus der Wohnung der Toten, schreibt es ein wenig um und veröffentlicht es unter ihrem Namen, bzw. unter ihrem neuen Pseudonym Juniper Song. Das Buch wird ein Bestseller und endlich erfährt June Anerkennung und Ruhm und verdient ein Honorar von dem sie früher kaum zu träumen wagte. Man ahnt, dass sie damit nicht durchkommt und tatsächlich gibt es Zweifler und fiese Attacken im Netz gegen June. Als Leser ertappt man sich aber tatsächlich dabei, Sympathien und Mitleid für June zu entwickeln, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Geschichte aus Sicht der Plagiatorin geschrieben ist, die sich ihre Schuld auch permanent schönredet. Die Geschichte liest sich flüssig und spannend und gewährt interessante Einblicke in die Verlagswelt. Leider hat man den Eindruck, dass die Autorin nach einem fesselnden Beginn nicht so recht wusste wie sie diesen Roman schlüssig beenden könnte. Im letzten Drittel des Buches, in dem June zunehmend unter Wahnvorstellungen leidet, hat mich die Autorin irgendwie verloren. Das Ende war leider etwas dünn und enttäuschend. Deshalb kann ich das Buch nur bedingt empfehlen
Was ist Original und was ist geklaut? Wem kann man in dieser Story Glauben schenken und wie weit geht man für seinen Traum? Welche Rolle spielen die sozialen Medien? Hier wird sehr gut beschrieben, wie hoch der Druck liegt für einen Autor/in ein Bestseller-Buch zu schreiben und weiter im Gespräch zu bleiben. Die Geschichte fand ich sehr interessant und spannend. Der Schreibstil war sehr gut. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten.
Das Buch startet bereits im ersten Kapitel mit einer unerwarteten Wendung und überrascht durch besondere Gedankengänge. Zunächst zweifelt man an June´s unmoralischer Handlung, dennoch war ich bis zuletzt gefesselt durch ihre überlegten Handlungen. Die Geschichte gibt viele Anregungen zum Nachdenken über Plagiate, Diskriminierungen, Mobbing, Neid, zerstörte Hoffnungen und Ängste und unsere schnelllebige Zeit, in der der Schein mehr zählt als das Sein. Es werden wichtige Themen wie Mobbing in Form von Hetznachrichten oder der Cancel-Culture beschrieben.
tief-&abgründiges Buch über die Schattenseiten der Verlagswelt, kulturelle Aneignung und den Einfluss der sozialen Medien.
Auf keiner Seite hatte man das Gefühl, "nur" eine Geschichte zu lesen. Vielmehr erlebt man Junes Hoffnungen, Ängste und Höhen-als auch Tiefflüge mit. Dabei springt man selbst immer wieder von Anti bis Sympathie hin und her. Dazu die vielen Einblicke in den Literaturbetrieb, der ein einziges Vespennest sein kann. Großartiges Buch 🌟
Die Story ist super. Das Buch behandelt einige kritische Themen. Von Mobbing im Internet, plagiieren im Verlagswesen, zu Rassismus. Ich hadere zwischen Mitleid mit June und Abneigung wegen ihrer Fehler. Der Schreibstil an sich ist super einnehmend, allerdings hat mich das Gendern ziemlich ins Stocken gebracht. Daher leider einen Punkt Abzug.




















































