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Comics

Year Zero 1

4,1(7)
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Über das Buch

Sitte, Moral und Glaube in Zeiten der Apokalypse Ein japanischer Auftragskiller, ein mexikanisches Straßenkind, eine afghanische Militärhelferin, eine Polarforscherin und ein amerikanischer Prepper – fünf Überlebende einer schrecklichen globalen Epidemie, die sich auf ihre besonderen Fähigkeiten und Instinkte verlassen müssen, um sich einen Weg durch eine Welt voll wandelnder Toter zu bahnen. In einem dichten Geflecht der Erzählung wirft YEAR ZERO einen allumfassenden Blick auf die verschiedensten Länder dieser Welt in einer Zombieapokalypse. Der Comic ringt mit dem Konzept von Sitte, Moral und Glauben, während die fieberhafte Suche nach Ursprung und Heilung der Pandemie beginnt. Das Team Ben Percy (WOLVERINE) und Ramon Rosanas (STAR WARS: AGE OF RESISTANCE) erschufen mit YEAR ZERO eine atemberaubende Story, in der sich Horror, Action sowie menschliches Drama gekonnt die Waage halten.

Editionen (3)

ISBN9783966583398
VerlagCross Cult Entertainment
Erscheinungsdatum15.04.21
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

2 Rezensionen

4,1

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  • bookhooked
    bookhooked

    1103 Follower

    5,0

    "Es ist 30 Minuten her, seit ich die Soldaten zu dieser Adresse führte und 5 Minuten seit dieser Soldat etwas anderes...

    ...wurde. Der Lieutenant, der getötet hat, und die Fatemah, die getötet hat, sind jeder 20 Sekunden alt. Ich weiss nicht, was ich vorfinde, wenn ich aus dem Keller hochsteige, aber etwas sagt mir, heute beginnt eine neue Zeitrechnung. Dies... ist Null." Wie schon in Band 0 verfolgen wir in diesem Teil 6 Protagonisten, die in unterschiedlichen Teilen dieser Welt, freiwillig und unfreiwillig den Kampf gegen die Zombiapokalypse aufnehmen. Sarah Lemons befindet sich in einer Polarforschungsstation mitten im Eis, Daniel Martinez durchstreift die Straßen von Mexico City, Saga Watanabe geht seinem Job in Tokio nach, Fatima Saha versucht Frauen in Kabul zu beschützen und B.J. Hool hockt allein in seinem Bunker in Burnsville, Minnesota. All diesen Menschen folgen wir auf ihrem Weg des Überlebens. Jeder hat dabei ein anderes Ziel. Der eine will schlicht überleben. Der andere will Rache nehmen. Der nächste nimmt aktiv den Kampf gegen die Zombies auf. Der Autor Benjamin Percy schreibt in seinem Brief am Ende der Graphic Novel: " Wir alle kennen Zombies aus Filmen, aber die Möglichkeiten des Films sind begrenzt. Das Budget, die Zeit und die Kamera zeigen ihm seine Grenzen auf, doch Comics sind grenzenlos. Ich wollte das Medium ausnutzen und die Grenzen sprengen. Warum uns selbst auf ein Haus, ein Kaufhaus oder ein Labor beschränken, wenn wir jederzeit überall hingehen konnten. Ich denke, Year Zeros hebt Horror auf eine neue rpische Stufe, indem es die Freiheiten ausnutzt, die Tusche und Papier bieten." Bei Projekten wie z.B. The Walking Dead ist die Sicht auf die Zombie verseuchte Welt beschränkt auf ein Land und eine Gruppe Überlebender. In Year Zero kann man als Lerser*in, einen weltweiten Blick auf die Geschehnisse erhalten, wobei der kulturelle Hintergrund jeweils eine große Rolle spielt. Die einzelnen Handlungsstränge sind farblich unterschiedlich gestaltet, so dass sich die Protagonistin sehr gut von einander absetzen. Der gesellschaftliche, persönliche und zivilisatorische Hintergrund jeder handelnden Person bestimmt ihr Verhalten und ihr Ziel nach der Stunde Null. "Horror ist ein zerbrochenes Spiegelbild der Realität und politische Kulturelle und ökologische Unsicherheit wird häufig in diesem Genre reflektiert." Percy nimmt sich also nicht einfach einem beliebten Genre an und schreibt seine eigene Version des Weltuntergangs, er gibt zu verstehen, dass die momentane Weltlage Grund zur Sorge gibt. Wie schon bereits Band 0, hat mir auch dieser Band sehr gut gefallen. Ich muss sagen, dass mir diese Protagonisten sogar besser gefallen haben. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

    4 Stunden vor

  • lesekreativ
    lesekreativ

    59 Follower

    4,5

    Ja, der erste Band bot eben eine Apokalypse mit Zombies, hatte aber doch was eigenes, da er sowohl den Ausbruch, als auch die Ausweitung und ihr Leben damit aus verschiedenen Perspektiven und Ländern zeigte. Dabei wechselte man regelmäßig zwischen den Charakteren, so dass doch immer noch etwas Spannung blieb. Optisch machte man hier nicht viel falsch. Ja, hier wurden ein paar Klischees bedient, aber tatsächlich mal recht gut, da zb viel über Glaube, Bräuche und Religionen erfährt. Abgerundet wird das Ganze mit den etwas realistischeren Bildern, die es vereinzelt im Band gab.

    8. Dez. 2024

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