Witches of Stanhope
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Eine Geschichte, die förmlich für den Oktober geschrieben wurde, Sehnsucht nach gefärbten Blättern, goldenen Sonnenschein, heißer Schokolade, Decken, Kürbissen und Regen weckt. Laura hat es auf jeden Fall drauf Atmosphäre zu schaffen, sodass man förmlich die würzige Luft riechen, schmecken und fühlen kann. Besonders das kleine Örtchen Stanhope steht im Mittelpunkt, das leicht verschlafen anmutet und es nicht schwierig macht an Hexen und dunkle Rituale zu glauben während man mit einem Pumpkin Spice Latte durch die verschlungenen Gässchen schlendert und von alten Häusern umgeben ist, förmlich aus der Moderne gefallen. Ich habe mich sehr wohl in der Geschichte gefühlt und gerne Emilia, Ryan, Roxanne und Co. begleitet, obwohl ich mir an mancher Stelle mehr Informationen und Charaktertiefe gewünscht hätte. Mehr Dialoge, mehr Hintergrundinformationen, mehr Magie und Interaktion zum Zirkel, vielleicht ein paar mehr Seiten, um wirklich alle Handlungsstränge zu Ende zu führen. Am Anfang wurde sehr viel Zeit darauf verwendet die Atmosphäre zu kreieren, aber zum Ende hin überschlug sich förmlich Ereignis um Ereignis, sodass ich mir mehr Zeit und Ruhe gewünscht hätte. Besonders das Ende wird zwar zu einem temporären Happy End geführt, aber wirklich verändert hat sich nichts und auch die Lösung des Problems liegt noch in weiter Ferne. Nichtsdestotrotz habe ich die Dynamik zwischen Emilia und ihrer Familie sehr gerne gemocht, genauso wie Ryan, der mal kein typischer Bad Boy war (ich habe trotzdem eine ziemlich große Schwäche für Bad Boys
Genauso wie ich mich beim Lesen schwergetan habe, tue ich es auch mit dem Schreiben dieser Rezension. Ich habe mir die anderen Beiträge angesehen und mich gefragt, warum habe ich das Buch so anders wahrgenommen als scheinbar so viele andere. Mich hat die Storyline von Anfang an nicht ganz packen können. Natürlich muss man Fantasy immer unter einem anderen Licht betrachten als den handelsüblichen Roman. So geht es bei "Witches of Stanhope" um eine Gemeinschaft von Hexern und Hexen, die versuchen, die Menschheit vor einem Unheil zu bewahren. Die Protagonistin Emilia steht kurz vor ihrer Weihe und somit auch im Zwiespalt, was aus ihr, ihrer Zukunft und den Gefühlen zu Ryan und ihren Freunden wird. Ich fand die Geschichte durchaus angenehm geschrieben; man konnte dem Geschehen gut folgen. Jedoch hat mir stellenweise die Spannung gefehlt. Bestimmte Elemente haben sich sehr gestreckt und dem Ganzen die Luft rausgenommen. Zudem waren die meisten Charaktere leider für mich nicht greifbar. Und ich spreche hier nicht davon, dass die Protagonistin eine Hexe ist. Ich bin großer Fan von Büchern, und auch im Fantasy-Genre gibt es diese, die es schaffen, Charaktere zu kreieren, die menschlich und echt sind und denen ich deren Entscheidungen, Empfindungen und Zwiespalte abnehmen kann. Dieses Gefühl hatte ich oftmals leider nicht. Die Beziehung beider Protagonisten empfand ich als anstrengend. Ich habe versucht zu verstehen, warum Ryan als auch Emilia so handeln, wie sie handeln - ich konnte es nicht zur Gänze. Don't get me wrong, es ist toll, wenn sich Dinge langsam aufbauen, sprich nicht auf Seite 10 vom Schwarm gesprochen und auf Seite 20 dann schon mit ihm rumgemacht wird. (Kommt natürlich immer aufs Buch an, no bashing.) Hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass es zu sehr ausgereizt wurde, sodass hintenraus dann alles Schlag auf Schlag passieren musste, um noch ins Buch zu passen. Das Ende warf für mich mehr Fragen auf, als das gesamte Buch je beantwortet hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mein 13-jähriges Ich von diesem Buch total begeistert gewesen wäre. Die Story hatte definitiv Potenzial, welches es für mich ein wenig verloren hat aufgrund der oben genannten Punkte. Die Autorin hat definitiv einen angenehmen Schreibstil, welcher sich positiv auf das Buch ausgeübt hat. Daher gebe ich dem Buch schweren Herzens 2,5 (hier abgerundet auf 2) Sterne.
Ein Hexenzirkel mit Modernisierungsbedarf Klappentext: „Ein uraltes Geheimnis, das alles in Dunkelheit stürzen könnte … Die fesselnd-magische Romantasy von Laura Nieland Die junge Hexe Emilia steht kurz vor ihrer Weihe. Erst dann wird sie komplett in die Hexengemeinschaft aufgenommen. Doch mit jedem Tag, der vergeht, hadert sie mehr mit ihrem Schicksal. Nicht nur, weil sie sich nicht mit den Regeln und Gebräuchen der Hexen identifizieren kann, sondern auch, weil die Weihe sie an das kleine verschlafene Städtchen Stanhope ketten würde. Dabei ist es ihr Traum in einer Großstadt zu studieren. Als sie sich Hals über Kopf in den humorvollen Ryan verliebt, beschwören sie die Zirkelmitglieder, sich von ihm fern zu halten. Doch Emilia setzt ihren eigenen Kopf durch und trifft sich weiterhin mit Ryan. Dabei ahnt sie nicht, welches Geheimnis sich wirklich hinter Stanhope verbirgt. Denn seit Jahrhunderten wird die Kleinstadt in jeder Neumondnacht von einer dunklen Bedrohung heimgesucht. Sie kriecht aus der aufgebrochenen Erde im Wald hervor und bedroht nicht nur die Hexen, sondern die gesamte Menschheit …“ Emilia Walsh ist eine Hexe. In Kürze wird ihre Weihe stattfinden und sie zu einer vollwertigen Hexe mit all ihren Kräften machen. Die Regeln ihres Zirkels, in den sie geboren wurde, und die Geheimnistuerei der älteren Zirkelmitglieder machen sie wahnsinnig! Warum zum Henker soll sie keine menschlichen Freunde haben? Was ist das denn bitte für ein bekloppte Vorgabe? An und für sich ist sie eine gewissenhafte junge Frau, aber da ihre beste Freundin Tara ein Mensch ist und beim Anblick von Ryan ein riesiger Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch tobt, kann und will sie sich nicht an diese Regeln halten. Aller Warnungen und Ratschläge zum Trotz trifft sich die 16jährige weiterhin mit dem attraktiven und witzigen Ryan. Erst am Tag ihrer Weihe erfährt sie von dem schrecklichen Geheimnis, welches der Zirkel hütet, und Emilia bereut es zutiefst, sich mit Ryan und Tara angefreundet zu haben. Hat die junge Liebe überhaupt eine Chance bei dieser dunklen Bedrohung, die in jeder Oktober-Neumondnacht auf die Erde kommt? Die Romantasy-Geschichte ist flüssig zu lesen, innerhalb kürzester Zeit habe ich mich in der Geschichte wiedergefunden und habe an der Seite von Emilia mitgefiebert. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten und die Geschichte war nie langweilig. Die Haupt-Protagonisten sind gut und ausführlich beschrieben und verhalten sich auch nachvollziehbar. Über Tara und Ethan hätte ich persönlich gerne noch etwas mehr erfahren, ist für die Geschichte an sich aber nicht nötig. Emilia ist eine mutige junge Frau, die Ungerechtigkeiten nicht dulden möchte - sie war mir gleich zu Beginn sehr sympathisch. Tante Roxanne und Emilia’s Bruder Jason haben mich anfangs genervt - diese Geheimlichtuerei, diese „Alles-wird-gut“-Gelaber…Im Nachhinein betrachtet können sie nichts dafür, sie sind eben auch an die Vorgaben des Zirkels gebunden. Ryan ist ein Goldschatz. Gleich zu Beginn wird dem Leser vermittelt, wie stark seine Gefühle für Em sind. Oliver, der beste „Hexen“-Freund von Emilia, wird auch nur oberflächlich betrachtet. Ich durfte zwar einen Einblick in seine ganz eigenen Probleme und Ängste bekommen, aber irgendwie kam er zu kurz. Sophie ist eine ganz andere Hausnummer! Zu Beginn der Geschichte war sie einfach nur ätzend und herablassend, ihre Veränderung ist wirklich prägnant. Fazit: Unbedingte Leseempfehlung für Hexen- und/oder Fantasyfans! Mir hat das Lesen einen Riesenspaß gemacht und ich hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt. Und zwar bald! ;-)
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Buchinformationen
Beiträge
Eine Geschichte, die förmlich für den Oktober geschrieben wurde, Sehnsucht nach gefärbten Blättern, goldenen Sonnenschein, heißer Schokolade, Decken, Kürbissen und Regen weckt. Laura hat es auf jeden Fall drauf Atmosphäre zu schaffen, sodass man förmlich die würzige Luft riechen, schmecken und fühlen kann. Besonders das kleine Örtchen Stanhope steht im Mittelpunkt, das leicht verschlafen anmutet und es nicht schwierig macht an Hexen und dunkle Rituale zu glauben während man mit einem Pumpkin Spice Latte durch die verschlungenen Gässchen schlendert und von alten Häusern umgeben ist, förmlich aus der Moderne gefallen. Ich habe mich sehr wohl in der Geschichte gefühlt und gerne Emilia, Ryan, Roxanne und Co. begleitet, obwohl ich mir an mancher Stelle mehr Informationen und Charaktertiefe gewünscht hätte. Mehr Dialoge, mehr Hintergrundinformationen, mehr Magie und Interaktion zum Zirkel, vielleicht ein paar mehr Seiten, um wirklich alle Handlungsstränge zu Ende zu führen. Am Anfang wurde sehr viel Zeit darauf verwendet die Atmosphäre zu kreieren, aber zum Ende hin überschlug sich förmlich Ereignis um Ereignis, sodass ich mir mehr Zeit und Ruhe gewünscht hätte. Besonders das Ende wird zwar zu einem temporären Happy End geführt, aber wirklich verändert hat sich nichts und auch die Lösung des Problems liegt noch in weiter Ferne. Nichtsdestotrotz habe ich die Dynamik zwischen Emilia und ihrer Familie sehr gerne gemocht, genauso wie Ryan, der mal kein typischer Bad Boy war (ich habe trotzdem eine ziemlich große Schwäche für Bad Boys
Genauso wie ich mich beim Lesen schwergetan habe, tue ich es auch mit dem Schreiben dieser Rezension. Ich habe mir die anderen Beiträge angesehen und mich gefragt, warum habe ich das Buch so anders wahrgenommen als scheinbar so viele andere. Mich hat die Storyline von Anfang an nicht ganz packen können. Natürlich muss man Fantasy immer unter einem anderen Licht betrachten als den handelsüblichen Roman. So geht es bei "Witches of Stanhope" um eine Gemeinschaft von Hexern und Hexen, die versuchen, die Menschheit vor einem Unheil zu bewahren. Die Protagonistin Emilia steht kurz vor ihrer Weihe und somit auch im Zwiespalt, was aus ihr, ihrer Zukunft und den Gefühlen zu Ryan und ihren Freunden wird. Ich fand die Geschichte durchaus angenehm geschrieben; man konnte dem Geschehen gut folgen. Jedoch hat mir stellenweise die Spannung gefehlt. Bestimmte Elemente haben sich sehr gestreckt und dem Ganzen die Luft rausgenommen. Zudem waren die meisten Charaktere leider für mich nicht greifbar. Und ich spreche hier nicht davon, dass die Protagonistin eine Hexe ist. Ich bin großer Fan von Büchern, und auch im Fantasy-Genre gibt es diese, die es schaffen, Charaktere zu kreieren, die menschlich und echt sind und denen ich deren Entscheidungen, Empfindungen und Zwiespalte abnehmen kann. Dieses Gefühl hatte ich oftmals leider nicht. Die Beziehung beider Protagonisten empfand ich als anstrengend. Ich habe versucht zu verstehen, warum Ryan als auch Emilia so handeln, wie sie handeln - ich konnte es nicht zur Gänze. Don't get me wrong, es ist toll, wenn sich Dinge langsam aufbauen, sprich nicht auf Seite 10 vom Schwarm gesprochen und auf Seite 20 dann schon mit ihm rumgemacht wird. (Kommt natürlich immer aufs Buch an, no bashing.) Hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass es zu sehr ausgereizt wurde, sodass hintenraus dann alles Schlag auf Schlag passieren musste, um noch ins Buch zu passen. Das Ende warf für mich mehr Fragen auf, als das gesamte Buch je beantwortet hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mein 13-jähriges Ich von diesem Buch total begeistert gewesen wäre. Die Story hatte definitiv Potenzial, welches es für mich ein wenig verloren hat aufgrund der oben genannten Punkte. Die Autorin hat definitiv einen angenehmen Schreibstil, welcher sich positiv auf das Buch ausgeübt hat. Daher gebe ich dem Buch schweren Herzens 2,5 (hier abgerundet auf 2) Sterne.
Ein Hexenzirkel mit Modernisierungsbedarf Klappentext: „Ein uraltes Geheimnis, das alles in Dunkelheit stürzen könnte … Die fesselnd-magische Romantasy von Laura Nieland Die junge Hexe Emilia steht kurz vor ihrer Weihe. Erst dann wird sie komplett in die Hexengemeinschaft aufgenommen. Doch mit jedem Tag, der vergeht, hadert sie mehr mit ihrem Schicksal. Nicht nur, weil sie sich nicht mit den Regeln und Gebräuchen der Hexen identifizieren kann, sondern auch, weil die Weihe sie an das kleine verschlafene Städtchen Stanhope ketten würde. Dabei ist es ihr Traum in einer Großstadt zu studieren. Als sie sich Hals über Kopf in den humorvollen Ryan verliebt, beschwören sie die Zirkelmitglieder, sich von ihm fern zu halten. Doch Emilia setzt ihren eigenen Kopf durch und trifft sich weiterhin mit Ryan. Dabei ahnt sie nicht, welches Geheimnis sich wirklich hinter Stanhope verbirgt. Denn seit Jahrhunderten wird die Kleinstadt in jeder Neumondnacht von einer dunklen Bedrohung heimgesucht. Sie kriecht aus der aufgebrochenen Erde im Wald hervor und bedroht nicht nur die Hexen, sondern die gesamte Menschheit …“ Emilia Walsh ist eine Hexe. In Kürze wird ihre Weihe stattfinden und sie zu einer vollwertigen Hexe mit all ihren Kräften machen. Die Regeln ihres Zirkels, in den sie geboren wurde, und die Geheimnistuerei der älteren Zirkelmitglieder machen sie wahnsinnig! Warum zum Henker soll sie keine menschlichen Freunde haben? Was ist das denn bitte für ein bekloppte Vorgabe? An und für sich ist sie eine gewissenhafte junge Frau, aber da ihre beste Freundin Tara ein Mensch ist und beim Anblick von Ryan ein riesiger Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch tobt, kann und will sie sich nicht an diese Regeln halten. Aller Warnungen und Ratschläge zum Trotz trifft sich die 16jährige weiterhin mit dem attraktiven und witzigen Ryan. Erst am Tag ihrer Weihe erfährt sie von dem schrecklichen Geheimnis, welches der Zirkel hütet, und Emilia bereut es zutiefst, sich mit Ryan und Tara angefreundet zu haben. Hat die junge Liebe überhaupt eine Chance bei dieser dunklen Bedrohung, die in jeder Oktober-Neumondnacht auf die Erde kommt? Die Romantasy-Geschichte ist flüssig zu lesen, innerhalb kürzester Zeit habe ich mich in der Geschichte wiedergefunden und habe an der Seite von Emilia mitgefiebert. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten und die Geschichte war nie langweilig. Die Haupt-Protagonisten sind gut und ausführlich beschrieben und verhalten sich auch nachvollziehbar. Über Tara und Ethan hätte ich persönlich gerne noch etwas mehr erfahren, ist für die Geschichte an sich aber nicht nötig. Emilia ist eine mutige junge Frau, die Ungerechtigkeiten nicht dulden möchte - sie war mir gleich zu Beginn sehr sympathisch. Tante Roxanne und Emilia’s Bruder Jason haben mich anfangs genervt - diese Geheimlichtuerei, diese „Alles-wird-gut“-Gelaber…Im Nachhinein betrachtet können sie nichts dafür, sie sind eben auch an die Vorgaben des Zirkels gebunden. Ryan ist ein Goldschatz. Gleich zu Beginn wird dem Leser vermittelt, wie stark seine Gefühle für Em sind. Oliver, der beste „Hexen“-Freund von Emilia, wird auch nur oberflächlich betrachtet. Ich durfte zwar einen Einblick in seine ganz eigenen Probleme und Ängste bekommen, aber irgendwie kam er zu kurz. Sophie ist eine ganz andere Hausnummer! Zu Beginn der Geschichte war sie einfach nur ätzend und herablassend, ihre Veränderung ist wirklich prägnant. Fazit: Unbedingte Leseempfehlung für Hexen- und/oder Fantasyfans! Mir hat das Lesen einen Riesenspaß gemacht und ich hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt. Und zwar bald! ;-)






