Willkommen in Camelford
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Beschreibung
Auf den ersten Blick ist Camelford im Hinterland von Cornwall nicht der malerischste Flecken Englands. Kein Wunder also, dass die gesamte Gemeinde Kopf steht, als der bekannte, und immer noch gut aussehende, Soap-Darsteller Cosmas Pleystein ankündigt, seinen neuen Film hier drehen zu wollen. Wird Camelford bald so berühmt sein wie die Drehorte von »Game of Thrones «? Vieles spricht dagegen. Zum Beispiel, dass die Produktionsfirma das raffinierte Drehbuch ohne Wissen des Hauptdarstellers zu einer kitschigen Schnulze umgeschrieben hat. Als Pleystein von dem Verrat erfährt, flieht er Hals über Kopf vom Set. Und plötzlich sucht ganz Camelford einen Hauptdarsteller ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
H. L. Iffland wurde 1967 geboren. Nach dem Studium der Politologie, Germanistik und Romanistik war sie u.a. Praktikantin bei einer ivorischen Tageszeitung und Mädchen für alles bei einem reisenden Zeltvarieté. Sie arbeitete für Multimedia-Agenturen, Radiosender und eine Klima-NGO, bevor sie sich im Rheinland niederließ, wo sie heute lebt und arbeitet. »Willkommen in Camelford« ist ihr erster Roman
Beiträge
Cozy, humorvoll, charmant
Wenn ihr gerade jetzt, wo uns ständig schlechte Nachrichten berieseln und die Stimmung trotz vorweihnachtlichen Lichtern irgendwie gedrückt ist, einfach mal was Schönes lesen wollt, mit skurrilen und sympathischen Charakteren, lustig aber auch mal zu Herzen gehend, dann hab ich hier was für euch. Schauplatz ist Camelford in Cornwall, die wohl regnerischste Stadt in Großbritannien. Sie liegt in unmittelbarer Nähe von Tintagel, das die Burg vorweisen kann, in der König Artus geboren wurde. Auch Bude, das mit Sonne und Strand Touristen anzieht, liegt nicht weit entfernt. Leider verhindert jedoch eine Gebirgskette, dass das gute Wetter bis nach Camelford reicht und anstelle einer Burg gibt´s nur ein großes Feld – auf dem der legendäre Sagenkönig wahrscheinlich sein Ende fand, das aber leider nicht als Touristenmagnet funktioniert. Als eine deutsche Filmproduktionsfirma sich ankündigt, steht die Gemeinde Kopf und hofft, dass das nicht gerade malerische Dorf bald endlich auch in Reiseführern erwähnt wird – und zwar nicht nur wegen des Chemieunfalls, der sich in den 80ern hier ereignet hat. Der deutsche Serienstar Cosmas Pleystein möchte sein Soap-Image ablegen und endlich einen tiefgründigen Film drehen. Das Drehbuch stammt von seiner Schwester, die eine zu Herzen gehende Geschichte um einen alternden Ex-Soldaten erzählen möchte, der nach dem Krieg in Cornwall zu sich selbst fand. Die Produktionsfirma sieht den attraktiven Star in mittleren Jahren aber dann doch eher in der Rolle des Liebhabers und lässt das Drehbuch zu einer eher kitschigen Schnulze umschreiben … „Willkommen in Camelford“ hat mir einfach Spaß gemacht. Der Ort, die Menschen dort, der Humor und Ifflands Erzählstil – das passte alles für mich. Die Autorin lässt den Roman nie ins Kitschige oder Alberne abdriften, sondern verleiht der Geschichte Tiefe und Gefühl. Cozy, humorvoll, charmant und zum Einkuscheln – genau das Richtige zur Zeit. Dafür gibt´s von mir 4 von 5 Sternen.

Süßes Kleinstadtsetting, mit viel unausgeschöpftem Potential
Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. 😢 Es hat etwas schwach angefangen, ich kam leider nicht richtig in das Buch rein. Doch ich konnte Camelford als kleines süßes Dorf lieb gewinnen und fand die Geschichten um die Charaktere lustig und schön. Mir fehlte leider der rote Faden, der Klappentext wurde leider erst in den letzten 100 Seiten aufgegriffen und wurde dann auch eher schnell wieder gelöst. Die Charaktere hatten keine Tiefe und somit konnte ich mich nicht gut in die Geschichte rein versetzen. Die vermutete Action bleibt auch dadurch leider aus. Der Handlungsstrang des Settings innerhalb der Kleinstadt und auch rund um das Drehbuches nimmt den größten Teil der Geschichte ein und wir müssen uns hier Seite um Seite durch ein Drehbuch quälen. Gegen Ende des Buches dürfen wir uns noch eines kleinen Mordes erfreuen, der allerdings keinen Mehrwert mehr für den Plot hat. Hier wurde einfach Potenzial verschenkt. Die Erzählperspektive ist in der dritten Perspektiv geschrieben, der Schreibstil ist oft verwirrend da der rote Faden fehlt und man dadurch manchmal kreuz und quer in die Story geworfen wird. Insgesamt eine sehr interessante Story, mit viel ungenutztem Potential, schlagfertige und lustige Charaktere mit süßem Kleinstadtsetting.
Beschreibung
Auf den ersten Blick ist Camelford im Hinterland von Cornwall nicht der malerischste Flecken Englands. Kein Wunder also, dass die gesamte Gemeinde Kopf steht, als der bekannte, und immer noch gut aussehende, Soap-Darsteller Cosmas Pleystein ankündigt, seinen neuen Film hier drehen zu wollen. Wird Camelford bald so berühmt sein wie die Drehorte von »Game of Thrones «? Vieles spricht dagegen. Zum Beispiel, dass die Produktionsfirma das raffinierte Drehbuch ohne Wissen des Hauptdarstellers zu einer kitschigen Schnulze umgeschrieben hat. Als Pleystein von dem Verrat erfährt, flieht er Hals über Kopf vom Set. Und plötzlich sucht ganz Camelford einen Hauptdarsteller ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
H. L. Iffland wurde 1967 geboren. Nach dem Studium der Politologie, Germanistik und Romanistik war sie u.a. Praktikantin bei einer ivorischen Tageszeitung und Mädchen für alles bei einem reisenden Zeltvarieté. Sie arbeitete für Multimedia-Agenturen, Radiosender und eine Klima-NGO, bevor sie sich im Rheinland niederließ, wo sie heute lebt und arbeitet. »Willkommen in Camelford« ist ihr erster Roman
Beiträge
Cozy, humorvoll, charmant
Wenn ihr gerade jetzt, wo uns ständig schlechte Nachrichten berieseln und die Stimmung trotz vorweihnachtlichen Lichtern irgendwie gedrückt ist, einfach mal was Schönes lesen wollt, mit skurrilen und sympathischen Charakteren, lustig aber auch mal zu Herzen gehend, dann hab ich hier was für euch. Schauplatz ist Camelford in Cornwall, die wohl regnerischste Stadt in Großbritannien. Sie liegt in unmittelbarer Nähe von Tintagel, das die Burg vorweisen kann, in der König Artus geboren wurde. Auch Bude, das mit Sonne und Strand Touristen anzieht, liegt nicht weit entfernt. Leider verhindert jedoch eine Gebirgskette, dass das gute Wetter bis nach Camelford reicht und anstelle einer Burg gibt´s nur ein großes Feld – auf dem der legendäre Sagenkönig wahrscheinlich sein Ende fand, das aber leider nicht als Touristenmagnet funktioniert. Als eine deutsche Filmproduktionsfirma sich ankündigt, steht die Gemeinde Kopf und hofft, dass das nicht gerade malerische Dorf bald endlich auch in Reiseführern erwähnt wird – und zwar nicht nur wegen des Chemieunfalls, der sich in den 80ern hier ereignet hat. Der deutsche Serienstar Cosmas Pleystein möchte sein Soap-Image ablegen und endlich einen tiefgründigen Film drehen. Das Drehbuch stammt von seiner Schwester, die eine zu Herzen gehende Geschichte um einen alternden Ex-Soldaten erzählen möchte, der nach dem Krieg in Cornwall zu sich selbst fand. Die Produktionsfirma sieht den attraktiven Star in mittleren Jahren aber dann doch eher in der Rolle des Liebhabers und lässt das Drehbuch zu einer eher kitschigen Schnulze umschreiben … „Willkommen in Camelford“ hat mir einfach Spaß gemacht. Der Ort, die Menschen dort, der Humor und Ifflands Erzählstil – das passte alles für mich. Die Autorin lässt den Roman nie ins Kitschige oder Alberne abdriften, sondern verleiht der Geschichte Tiefe und Gefühl. Cozy, humorvoll, charmant und zum Einkuscheln – genau das Richtige zur Zeit. Dafür gibt´s von mir 4 von 5 Sternen.

Süßes Kleinstadtsetting, mit viel unausgeschöpftem Potential
Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. 😢 Es hat etwas schwach angefangen, ich kam leider nicht richtig in das Buch rein. Doch ich konnte Camelford als kleines süßes Dorf lieb gewinnen und fand die Geschichten um die Charaktere lustig und schön. Mir fehlte leider der rote Faden, der Klappentext wurde leider erst in den letzten 100 Seiten aufgegriffen und wurde dann auch eher schnell wieder gelöst. Die Charaktere hatten keine Tiefe und somit konnte ich mich nicht gut in die Geschichte rein versetzen. Die vermutete Action bleibt auch dadurch leider aus. Der Handlungsstrang des Settings innerhalb der Kleinstadt und auch rund um das Drehbuches nimmt den größten Teil der Geschichte ein und wir müssen uns hier Seite um Seite durch ein Drehbuch quälen. Gegen Ende des Buches dürfen wir uns noch eines kleinen Mordes erfreuen, der allerdings keinen Mehrwert mehr für den Plot hat. Hier wurde einfach Potenzial verschenkt. Die Erzählperspektive ist in der dritten Perspektiv geschrieben, der Schreibstil ist oft verwirrend da der rote Faden fehlt und man dadurch manchmal kreuz und quer in die Story geworfen wird. Insgesamt eine sehr interessante Story, mit viel ungenutztem Potential, schlagfertige und lustige Charaktere mit süßem Kleinstadtsetting.






