Wienerherz
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ein Mitglied der Wiener High Society wird in seinem Wagen erschossen aufgefunden. Laurenz Freund, seines Zeichens Chefinspektor der Abteilung Gewalt, übernimmt den Fall. Alles deutet auf Selbstmord hin, wenn da nicht, ja wenn da nicht dieses kleine Detail wäre, das der Tote einen gebrochenen kleinen Finger hatte. Die Zweifel nagen an Freund und er beginnt zu ermitteln, nichts ahnend was er damit lostritt. Und je weiter er der Spur folgt, desto tiefer gerät er hinein in ein Netz aus Geld, Macht und Korruption. Je weiter er ermittelt und je hochrangiger die Verdächtigen werden, desto mehr Steine werden ihm in den Weg gelegt, aber Freund lässt sich nicht beirren und nimmt den Kampf David gegen Goliath auf. Ein gelungener Krimi der in Herzen Wiens spielt, mit liebevoll und detailiert beschriebenen Charakteren. Selbst die Nebendarsteller sind sehr überzeugend beschrieben, vom selbstverliebten schönen Muskelprotz bis hin zur neugierigen Nachbarin, die es anscheinend in jedem Haus gibt. Sobald man zu lesen beginnt ist man mittendrin statt nur dabei. Der erste Teil ist wie eine Schnitzeljagd aufgebaut. Jeder neue Verdächtige liefert einen weiteren Hinweis auf neue Personen die mit dem Fall zu tun haben könnten. Und man lernt das familiäre Umfeld von Freund kennen und das ihn der ausgeprägte Sinn für Gerechtigkeit antreibt. Außerdem erkennt man dabei auch seine kleinen Schwächen, die die Figur damit nur noch sympathischer machen.Im Mittelteil nimmt die ganze Geschichte Fahrt auf und man rätselt unweigerlich mit. Ich hatte auch ab da einen Verdacht wie es ausgehen könnte, aber Herrn Rafelsberger gelang es hervorragend mich aufs Glatteis zu führen. Das Ende ist überraschend und es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Schwierige Sachverhalte, wie das verwirrende Geflecht der Geldflüsse und Korruptionsmöglichkeiten sind leicht verständlich dargestellt und nebenbei bekommt man noch ein bisschen von Österreichs Nachkriegsgeschichte mit auf den Weg. Lernen so quasi nebenbei und mit Spaß. Ich bin froh das ich dieses Buch hier gewonnen habe, denn in der Buchhandlung wäre ich wahrscheinlich daran vorbeigegangen und mir wäre dabei echt eine tolle Geschichte im Zentrum Wiens entgangen.
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Buchinformationen
Beiträge
Ein Mitglied der Wiener High Society wird in seinem Wagen erschossen aufgefunden. Laurenz Freund, seines Zeichens Chefinspektor der Abteilung Gewalt, übernimmt den Fall. Alles deutet auf Selbstmord hin, wenn da nicht, ja wenn da nicht dieses kleine Detail wäre, das der Tote einen gebrochenen kleinen Finger hatte. Die Zweifel nagen an Freund und er beginnt zu ermitteln, nichts ahnend was er damit lostritt. Und je weiter er der Spur folgt, desto tiefer gerät er hinein in ein Netz aus Geld, Macht und Korruption. Je weiter er ermittelt und je hochrangiger die Verdächtigen werden, desto mehr Steine werden ihm in den Weg gelegt, aber Freund lässt sich nicht beirren und nimmt den Kampf David gegen Goliath auf. Ein gelungener Krimi der in Herzen Wiens spielt, mit liebevoll und detailiert beschriebenen Charakteren. Selbst die Nebendarsteller sind sehr überzeugend beschrieben, vom selbstverliebten schönen Muskelprotz bis hin zur neugierigen Nachbarin, die es anscheinend in jedem Haus gibt. Sobald man zu lesen beginnt ist man mittendrin statt nur dabei. Der erste Teil ist wie eine Schnitzeljagd aufgebaut. Jeder neue Verdächtige liefert einen weiteren Hinweis auf neue Personen die mit dem Fall zu tun haben könnten. Und man lernt das familiäre Umfeld von Freund kennen und das ihn der ausgeprägte Sinn für Gerechtigkeit antreibt. Außerdem erkennt man dabei auch seine kleinen Schwächen, die die Figur damit nur noch sympathischer machen.Im Mittelteil nimmt die ganze Geschichte Fahrt auf und man rätselt unweigerlich mit. Ich hatte auch ab da einen Verdacht wie es ausgehen könnte, aber Herrn Rafelsberger gelang es hervorragend mich aufs Glatteis zu führen. Das Ende ist überraschend und es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Schwierige Sachverhalte, wie das verwirrende Geflecht der Geldflüsse und Korruptionsmöglichkeiten sind leicht verständlich dargestellt und nebenbei bekommt man noch ein bisschen von Österreichs Nachkriegsgeschichte mit auf den Weg. Lernen so quasi nebenbei und mit Spaß. Ich bin froh das ich dieses Buch hier gewonnen habe, denn in der Buchhandlung wäre ich wahrscheinlich daran vorbeigegangen und mir wäre dabei echt eine tolle Geschichte im Zentrum Wiens entgangen.




