What Does it Feel Like?
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Buchinformationen
Beiträge
„What Does It Feel Like?“ liest sich wie ein offenes Gespräch über das, was man sonst lieber verdrängt. Sophie Kinsella legt die Distanz beiseite und erzählt eine Geschichte, die sich nicht hinter Fiktion versteckt, sondern aus der eigenen Erfahrung heraus entsteht. Das spürt man in jedem Satz. Eve erwacht im Krankenhaus, ohne Erinnerung an den Weg dorthin. Darauf folgt der Versuch zurück in ihr Leben zu finden: fast alles erneut lernen zu müssen, die eigenen Worte festzuhalten; der Versuch, die Kontrolle über den Körper zurückzugewinnen; das Abwägen, wie viel Wahrheit man den eigenen Kindern zumuten kann. Kinsella beschreibt diesen Prozess ohne Dramatik. Sie beobachtet, und das macht den Text so glaubwürdig. Die Beziehung zwischen Eve und ihrem Mann ist der ruhige Mittelpunkt des Buches. Keine idealisierte Partnerschaft, sondern ein Zusammenhalt, der aus alltäglichen Gesten entsteht: einer Hand, die nicht loslässt; einem Blick, der ein brüchiges „Wir schaffen das“ mitträgt. Gerade weil alles so unsicher ist, wirken diese Szenen umso klarer. Der Stil ist fragmentiert, aber nicht zerfahren. Jede Szene versucht, eine Frage einzufangen, die sich nicht wirklich beantworten lässt: Wie erklärt man Kindern etwas, das man selbst kaum begreift? Wo beginnt Angst, und wo endet Hoffnung? Was bleibt übrig, wenn man neu lernen muss, wer man ist? Diese kurzen Passagen wirken wie kurze Atemzüge – unregelmäßig, ehrlich, notwendig. Besonders stark ist die Art, wie Kinsella mit Humor umgeht. Nicht als Flucht, sondern als Möglichkeit, wieder Luft zu bekommen. Es sind kleine Momente, schwer zu greifen, aber sofort fühlbar. Sie zeigen, dass Leichtigkeit auch dort existiert, wo vieles verloren gegangen ist. Was bleibt, ist ein Buch über Nähe in Zeiten, in denen nichts stabil ist. Über die Rückkehr zu den einfachsten Dingen: ein gemeinsamer Gang, ein vertrauter Rhythmus, das Wiedererkennen der eigenen Stimme. Fazit: Eine klare, ungeschönte, zutiefst menschliche Geschichte darüber, wie man weiterlebt, wenn man das Ende naht. Schmerzhaft, aber warm. Schwer, aber nie hoffnungslos.
🥹🥺 emotional… traurig… stark
Ruhe in Frieden liebe Sophie. ✨ Eine sehr bewegende Kurzgeschichte, fiktiv aber dennoch real. Sophie Kinsellas Bücher haben mich als junge Erwachsene geprägt und dazu beigetragen, dass ich eine Lesemaus geworden bin. Als großer Kinsella Fan kann ich alle Bücher empfehlen aber mein aller liebstes Buch ist und bleibt “Charleston Girl” 👯♀️💕
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„What Does It Feel Like?“ liest sich wie ein offenes Gespräch über das, was man sonst lieber verdrängt. Sophie Kinsella legt die Distanz beiseite und erzählt eine Geschichte, die sich nicht hinter Fiktion versteckt, sondern aus der eigenen Erfahrung heraus entsteht. Das spürt man in jedem Satz. Eve erwacht im Krankenhaus, ohne Erinnerung an den Weg dorthin. Darauf folgt der Versuch zurück in ihr Leben zu finden: fast alles erneut lernen zu müssen, die eigenen Worte festzuhalten; der Versuch, die Kontrolle über den Körper zurückzugewinnen; das Abwägen, wie viel Wahrheit man den eigenen Kindern zumuten kann. Kinsella beschreibt diesen Prozess ohne Dramatik. Sie beobachtet, und das macht den Text so glaubwürdig. Die Beziehung zwischen Eve und ihrem Mann ist der ruhige Mittelpunkt des Buches. Keine idealisierte Partnerschaft, sondern ein Zusammenhalt, der aus alltäglichen Gesten entsteht: einer Hand, die nicht loslässt; einem Blick, der ein brüchiges „Wir schaffen das“ mitträgt. Gerade weil alles so unsicher ist, wirken diese Szenen umso klarer. Der Stil ist fragmentiert, aber nicht zerfahren. Jede Szene versucht, eine Frage einzufangen, die sich nicht wirklich beantworten lässt: Wie erklärt man Kindern etwas, das man selbst kaum begreift? Wo beginnt Angst, und wo endet Hoffnung? Was bleibt übrig, wenn man neu lernen muss, wer man ist? Diese kurzen Passagen wirken wie kurze Atemzüge – unregelmäßig, ehrlich, notwendig. Besonders stark ist die Art, wie Kinsella mit Humor umgeht. Nicht als Flucht, sondern als Möglichkeit, wieder Luft zu bekommen. Es sind kleine Momente, schwer zu greifen, aber sofort fühlbar. Sie zeigen, dass Leichtigkeit auch dort existiert, wo vieles verloren gegangen ist. Was bleibt, ist ein Buch über Nähe in Zeiten, in denen nichts stabil ist. Über die Rückkehr zu den einfachsten Dingen: ein gemeinsamer Gang, ein vertrauter Rhythmus, das Wiedererkennen der eigenen Stimme. Fazit: Eine klare, ungeschönte, zutiefst menschliche Geschichte darüber, wie man weiterlebt, wenn man das Ende naht. Schmerzhaft, aber warm. Schwer, aber nie hoffnungslos.
🥹🥺 emotional… traurig… stark
Ruhe in Frieden liebe Sophie. ✨ Eine sehr bewegende Kurzgeschichte, fiktiv aber dennoch real. Sophie Kinsellas Bücher haben mich als junge Erwachsene geprägt und dazu beigetragen, dass ich eine Lesemaus geworden bin. Als großer Kinsella Fan kann ich alle Bücher empfehlen aber mein aller liebstes Buch ist und bleibt “Charleston Girl” 👯♀️💕









