Wer Ich Bin
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
"Wir sind Abhängige, süchtig nach der Verzweiflung. Wir schneiden keine Male in unser Fleisch, wir brennen sie in unser verwestes Herz." In Band 3 werden wir in die Vergangenheit von Nathaniel- den Rattenfänger aus New York entführt, oder besser gesagt zum Zeitpunkt seiner Zeugung. Da wo alles angefangen hat, denn wie sagt man so schön "Das Böse muss einen Ursprung haben." Und dies wäre hier Benjamin Stiller - Der graue Mann. Wie in Band 1 & 2 geht dieser Teil wieder unter die Haut. Nicht die schöne Art, wo man merkt, dass etwas gutes passiert, oder ein Happyend passiert, sondern diese Art, die dir Gänsehaut bereitet und Stück für Stück den Atem nimmt, dein Herz umklammert und dir zeigt wie das Schrecken wirklich aussieht. Bei jeder Zeile habe ich mich gefragt wie Nathaniel, so ein unschuldiges Kind, dieses grauenhafte Leben verdient hat? Es war geprägt von Alkohol, Schlägen, Hunger, Dreck und Ratten. Diese Geschichte hat gezeigt, dass mehrere Momente Nathaniel geprägt haben. Hatte Benjamin Stiller seine Finger im Spiel? - Ja. Wollte er das Beste für Nathaniel? - Definitiv nein. Mein Fazit: Celina hatte mich ab Seite 1 wieder in ihre Welt gefangen. Ich wollte immer weiter lesen, obwohl mein Herz immer mehr gebrochen ist. Ich glaube das einzige was mich aufrecht gehalten hat, war die bedingungslose Liebe von Nathaniel zu seiner Schwester Adeline. - Bis es vorbei war. Die Geschichte hat gezeigt wie Nathaniel zum Serienkiller geworden ist, aber ist eine schreckliche Kindheit eine Entschuldigung dafür? Ist er ein freier Mensch, nur weil die Welt es sagt? Was passiert, wenn er Adeline los lässt und die Zeit seine getreue Gefährtin wird? Und vor allem stimmt alles was der Puppenspieler uns weismachen will? Das Ende lässt Raum zum spekulieren und ich habe mir definitiv Gedanken darüber gemacht. Die Geschichte ist keine leichte Kost, doch für mich war es diese Reise wert. Hier wieder der Hinweis auf die Triggerwarnungen zu achten. Von mir gibt es 4,5⭐️

Für mich ein grandioser Abschluss für diese besondere Reihe!
Der finale Band der Reihe trifft exakt ins Schwarze: Es hat mich auch noch Tage später, nicht mehr losgelassen, irgendwie habe ich immer wieder drüber nachgedacht. Jedes Wort, jeder Satz hat eine Bedeutung, nichts wurde willkürlich verwendet. Alleine schon die einzelnen Kapitelüberschriften, die erst zufällig wirken, aber bei genauerem Betrachten genau das Gegenteil sind. Es gibt zahlreiche stilistische Mittel, die es schaffen, Nathaniels Geschichte nochmal von einer anderen Seite zu beleuchten, wodurch man ihn als Leser intensiver kennenlernt. Dadurch wird seine Gefühlswelt viel deutlicher und präsenter. Es gibt trotz der wenigen Seiten, sehr viel zu entdecken, zum Teil auch zwischen den Zeilen. Wie in vielen anderen Büchern der Autorin auch schon, fand ich es wieder besonders gelungen, wie es immer wieder dezent Anspielungen auf die anderen Reihen gibt und alles zusammen irgendwann ein großes Bild ergeben wird. Das beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Besonders gefreut habe ich mich über jeden kleinen Auftritt von Chrona. Für mich ist hier in dieser Reihe der Kontrast zwischen der Persönlichkeit Nathaniels und seinen Taten sowie der Spaltung des Lesers diesbezüglich gelungen. Hier ist wahrlich nichts Schwarz und Weiß, sondern alles Grau. Es ist erschreckend, wie viel Leid Nathaniel anderen gebracht hat – ebenso erschreckend ist aber auch, wie viel Leid er in seinem Leben selbst erleiden musste. Viele Charaktere aus den Reihen der Autorin hatten es verdammt schwer, aber sein Schicksal hat mich besonders getroffen. Vielleicht, weil einem immer wieder vor Augen geführt wird, was hätte sein können, wenn manches anders gelaufen wäre. Ein gelungener Abschiedsband, mit dem es mir gelungen ist, Frieden mit Nathaniels Geschichte zu schließen, die einen vor allem in Band 1 verdammt aufgewühlt hat. Wenn man stark genug für diese Reihe ist (es ist keine leichte Kost), ist das wirklich ein absolutes Highlight, denn so etwas habt ihr mit Sicherheit vorher noch nicht gelesen.

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"Wir sind Abhängige, süchtig nach der Verzweiflung. Wir schneiden keine Male in unser Fleisch, wir brennen sie in unser verwestes Herz." In Band 3 werden wir in die Vergangenheit von Nathaniel- den Rattenfänger aus New York entführt, oder besser gesagt zum Zeitpunkt seiner Zeugung. Da wo alles angefangen hat, denn wie sagt man so schön "Das Böse muss einen Ursprung haben." Und dies wäre hier Benjamin Stiller - Der graue Mann. Wie in Band 1 & 2 geht dieser Teil wieder unter die Haut. Nicht die schöne Art, wo man merkt, dass etwas gutes passiert, oder ein Happyend passiert, sondern diese Art, die dir Gänsehaut bereitet und Stück für Stück den Atem nimmt, dein Herz umklammert und dir zeigt wie das Schrecken wirklich aussieht. Bei jeder Zeile habe ich mich gefragt wie Nathaniel, so ein unschuldiges Kind, dieses grauenhafte Leben verdient hat? Es war geprägt von Alkohol, Schlägen, Hunger, Dreck und Ratten. Diese Geschichte hat gezeigt, dass mehrere Momente Nathaniel geprägt haben. Hatte Benjamin Stiller seine Finger im Spiel? - Ja. Wollte er das Beste für Nathaniel? - Definitiv nein. Mein Fazit: Celina hatte mich ab Seite 1 wieder in ihre Welt gefangen. Ich wollte immer weiter lesen, obwohl mein Herz immer mehr gebrochen ist. Ich glaube das einzige was mich aufrecht gehalten hat, war die bedingungslose Liebe von Nathaniel zu seiner Schwester Adeline. - Bis es vorbei war. Die Geschichte hat gezeigt wie Nathaniel zum Serienkiller geworden ist, aber ist eine schreckliche Kindheit eine Entschuldigung dafür? Ist er ein freier Mensch, nur weil die Welt es sagt? Was passiert, wenn er Adeline los lässt und die Zeit seine getreue Gefährtin wird? Und vor allem stimmt alles was der Puppenspieler uns weismachen will? Das Ende lässt Raum zum spekulieren und ich habe mir definitiv Gedanken darüber gemacht. Die Geschichte ist keine leichte Kost, doch für mich war es diese Reise wert. Hier wieder der Hinweis auf die Triggerwarnungen zu achten. Von mir gibt es 4,5⭐️

Für mich ein grandioser Abschluss für diese besondere Reihe!
Der finale Band der Reihe trifft exakt ins Schwarze: Es hat mich auch noch Tage später, nicht mehr losgelassen, irgendwie habe ich immer wieder drüber nachgedacht. Jedes Wort, jeder Satz hat eine Bedeutung, nichts wurde willkürlich verwendet. Alleine schon die einzelnen Kapitelüberschriften, die erst zufällig wirken, aber bei genauerem Betrachten genau das Gegenteil sind. Es gibt zahlreiche stilistische Mittel, die es schaffen, Nathaniels Geschichte nochmal von einer anderen Seite zu beleuchten, wodurch man ihn als Leser intensiver kennenlernt. Dadurch wird seine Gefühlswelt viel deutlicher und präsenter. Es gibt trotz der wenigen Seiten, sehr viel zu entdecken, zum Teil auch zwischen den Zeilen. Wie in vielen anderen Büchern der Autorin auch schon, fand ich es wieder besonders gelungen, wie es immer wieder dezent Anspielungen auf die anderen Reihen gibt und alles zusammen irgendwann ein großes Bild ergeben wird. Das beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Besonders gefreut habe ich mich über jeden kleinen Auftritt von Chrona. Für mich ist hier in dieser Reihe der Kontrast zwischen der Persönlichkeit Nathaniels und seinen Taten sowie der Spaltung des Lesers diesbezüglich gelungen. Hier ist wahrlich nichts Schwarz und Weiß, sondern alles Grau. Es ist erschreckend, wie viel Leid Nathaniel anderen gebracht hat – ebenso erschreckend ist aber auch, wie viel Leid er in seinem Leben selbst erleiden musste. Viele Charaktere aus den Reihen der Autorin hatten es verdammt schwer, aber sein Schicksal hat mich besonders getroffen. Vielleicht, weil einem immer wieder vor Augen geführt wird, was hätte sein können, wenn manches anders gelaufen wäre. Ein gelungener Abschiedsband, mit dem es mir gelungen ist, Frieden mit Nathaniels Geschichte zu schließen, die einen vor allem in Band 1 verdammt aufgewühlt hat. Wenn man stark genug für diese Reihe ist (es ist keine leichte Kost), ist das wirklich ein absolutes Highlight, denn so etwas habt ihr mit Sicherheit vorher noch nicht gelesen.








