Wenn wir von Nähe reden

Wenn wir von Nähe reden

Taschenbuch
3.68

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Beschreibung

Über Mütter und Töchter und die Kunst zu vergeben

»Wenn wir von Nähe reden« ist ein emotionaler, authentischer und sehr berührender Mutter-Tochter-Roman über die komplizierte Mischung aus Liebe und Widerspruch, die uns mit unseren Müttern – und Töchtern – verbindet.

Ein Nachmittag im April droht die Beziehung zwischen Iris Zimmermann und ihrer 16-jährigen Tochter Livia für immer zu zerstören:

Wie so oft hat Iris es nicht geschafft, rechtzeitig aus dem Büro zu kommen, um Livia abzuholen. Wie so oft hat Livia sich schließlich ihr Fahrrad geschnappt, um doch noch pünktlich bei ihrem Sport-Workshop zu sein. Doch diesmal hat die sportbegeisterte Teenagerin, die sich Hoffnungen auf eine Olympia-Teilnahme machen darf, einen schweren Unfall. Von jetzt auf gleich scheint Livias großer Traum beendet.

Iris zerbricht beinahe an ihren Schuldgefühlen – bis sie erkennt, dass sie kämpfen muss, will sie Livia – und sich selbst – nicht verlieren.

Liebevoll und mit ganz viel Gefühl erzählt Jana Bennings in ihrem Familienroman, wie es ist, zwischen Liebe und Schuldgefühlen beinahe zerrissen zu werden. Und wie stark die Bindung zwischen Müttern und ihren Töchtern am Ende trotz allem ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
288
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Jana Bennings hat nach einer Bankausbildung die Richtung gewechselt und Soziologie und Komparatistik in Hamburg und Berlin studiert. Nach vielen Jahren in Führungspositionen im Verlagswesen ist sie jetzt als Literaturagentin, Übersetzerin und Autorin selbständig. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, übt sie Schwertkunst, Tango oder Achtsamkeit auf der Yogamatte. Jana Bennings lebt mit ihrer Tochter in Hamburg.

Beiträge

5
Alle
2

Abgebrochen nach 92 Seiten! Ich konnte keine Nähe zu der Mutter aufbauen, eher war ich immer genervter von ihr. Die Prioritäten die sie gesetzt hat (erstmal zum Tierheim, als die Tochter frisch operiert und dann noch mit einer Katze ins Krankenhaus) fand ich unterirdisch. Dazu kommt, dass ich mir mehr Modernität gewünscht hätte, es wirkte auf mich so altbacken. Deswegen konnte ich das Buch auch nicht weiterlesen. Ich hätte mich immer überwinden müssen, weiterzulesen. Es hat mir keinen Spaß gemacht.

Ich mag gefühlvolle und ergreifende Geschichten, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. ⁣ ⁣ 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣ ⁣ Wie so oft hat Iris es nicht geschafft, rechtzeitig aus dem Büro zu kommen, um Livia abzuholen. Wie so oft hat Livia sich schließlich ihr Fahrrad geschnappt, um doch noch pünktlich bei ihrem Sport-Workshop zu sein. Doch diesmal hat die sportbegeisterte Teenagerin, die sich Hoffnungen auf eine Olympia-Teilnahme machen darf, einen schweren Unfall. Von jetzt auf gleich scheint Livias großer Traum beendet.⁣ Iris zerbricht beinahe an ihren Schuldgefühlen, bis sie erkennt, dass sie kämpfen muss, wenn sie Livia und sich selbst, nicht verlieren will. ⁣ ⁣ 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣ ⁣ "Wenn wir von Nähe reden", der Titel diesen Buches, ist für mich leider nicht Programm. Dabei hatte ich mir soviel von dieser Geschichte erhofft. ⁣ Mein größtes Problem war wohl die Mutter, dazu aber gleich. Wie bei ihr konnte ich  auch keine Nähe zu anderen Protagonisten aufbauen, weswegen alles so oberflächlich wirkte. Dabei ist die eigentliche Story berührend oder sollte zumindest so rüber kommen. Für mich wirkte es aber wie durch Nebel, als würde mir meine Nachbarin von ihrer Bekannten und deren Tochter erzählen, die ich nicht kenne. ⁣ Was passiert dann? Genau ich gehe rein und mein Leben geht weiter. Es macht nicht wirklich was mit mir, weil ich keinen Bezug dazu habe. ⁣ Dazu wirkte die Geschichte durch manche Formulierungen etwas altbacken. Mir fehlte das Moderne und Frische. ⁣ Die Mutter, wie gesagt, war aber mein größtes Problem. Sie empfand ich als sehr schlimm und nervig. Ihre Tochter ist gerade frisch operiert, die Zukunft noch unklar und sie hat nichts Besseres zu tun, als den nächsten Morgen erstmal ins Tierheim zu fahren um eine Katze zu holen, um die dann auch noch mit ins Krankenhaus zu nehmen. Dabei weiß doch schon jedes Kind, dass man das nicht darf. Dann war sie darüber auch noch entsetzt. - Augenroll! Ihre Prioritäten, wie sie die gesetzt hat, wirkten einfach sehr befremdlich auf mich, der Grund, warum auch die Tochter ein Problem mit ihr hatte und warum es überhaupt zu diesem Unfall gekommen ist. Ja, ich schätze es soll so sein, für diese Story, aber mir hat das leider keinen Spaß gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Mutter, wenn sie schon unzuverlässig und komisch ist, dass ich dann zumindest Mitleid empfinde. ⁣ ⁣ Ich habe dann dieses Buch nach 92 Seiten abgebrochen, was ich immer sehr ungern tue, aber ich möchte mich auch nicht überwinden, zum Lesen. Ich möchte mich darauf freuen. Trotzdem hoffe ich, dass diese Geschichte anderen Lesern mehr Freude bereitet. Geschmäcker sind ja nun mal verschieden. ⁣ ⁣ 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣ Ich hatte mir ergreifend und gefühlvoll gewünscht, aber mir fehlte von Anfang an die Nähe zu den Protagonisten. Abgebrochen nach 92 Seiten. ⁣

4

Mutter und Tochter Beziehung

Es war ein schönes Buch, welches die Beziehung zwischen Mutter und Tochter erzählt. Man kann beide Seiten super nachvollziehen und es ist interessant wie die Beziehung beider Personen sich von schlecht zu gut verwandelt. Jedoch hat mir der Schreibstil nicht ganz so gut gefallen.

4

Auch wenn der Roman an mancher Stelle in der Töchter- bzw. Mutterwunde rührt, ist er sehr lesenswert (oder vielleicht sogar gerade deswegen!)!

Iris und ihre 16 Jahre alte Tochter Livia gehen schon seit Livia‘s Geburt zu zweit durchs Leben. Iris tut alles um ihre Tochter zu beschützen und doch ist das Verhältnis der Zwei alles andere als gut. Als Livia einen schweren Unfall hat, an dem Iris sich die Schuld gibt, zerbricht die Mutter-Tochter-Beziehung fast ganz. Doch Iris kämpft. Um ihre Tochter, um ihre Beziehung und um sich selber… Beim Stöbern fiel mir das Cover von „Wenn wir von Nähe reden“ von Jana Bennings auf und der Klappentext machte mich neugierig genug um den Roman zu kaufen. Ein wenig habe ich mich am Anfang des Buches beim Lesen wie ein Eindringling gefühlt, der teilweise berührt war, sich teilweise aber auch fast fremdgeschämt hat, während er Iris und ihre Versuche, ihrer Tochter nahe zu sein, erlebt habt. Und dann kam der Moment, in dem Iris anfing sich der Realität auf eine neue Weise zu stellen und ich kein Eindringling sondern mehr eine Begleiterin sein durfte. Ihre Vergangenheit wurde wieder Gegenwart, sie wurde wieder selber Tochter, begrub die Distanz zur eigenen Mutter, der sie viel vorwirft und gab sich selbst die Erlaubnis zu heilen. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Roman greifbar für mich, manchmal schwer ertragbar, denn jede Tochter hat ja so ihre Schwierigkeiten mit ihrer Mutter, und zugleich nahbar, emotional. Auch wenn ich die Veränderungen, die Iris zum Ende hin so durchlebt, teilweise für etwas unrealistisch halte, sie zeigen einfach, dass es nie zu spät ist um einen anderen Weg einzuschlagen. Dieser Mutter-Tochter-Roman bewegt. Er greift an, er versöhnt aber auch und er rührt. Und auf gewisse Weise zelebriert er diese speziellste aller Beziehungen, die zwischen Müttern und Töchtern. Ich finde den Roman sehr lesenswert, auch wenn er an manchen Stellen in mancher Töchter- bzw. Mutter-Wunde rührt. Also: von mir gibt es eine Lese-Empfehlung und 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️

2

Ein tolles Cover, das auch wunderschön im Innenteil aufgegriffen wurde. Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Allerdings bin ich überhaupt nicht in die Geschichte hineingekommen. Die Protagonistin war für mich nicht greifbar, ihr Verhalten hat mich so manches Mal wahnsinnig gemacht und ich konnte damit nicht konform gehen. Die Botschaft dahinter ist durchaus toll, aber die Umsetzung eben so gar nicht meins. Schade.

4.5

Iris ist alleinerziehende Mutter, die versucht alles richtig zu machen. Doch leider hat ein Kind nicht viel davon, wenn die Mutter die meiste Zeit auf der Arbeit ist, kein Versprechen einhält und auch überall zu spät auftaucht. Livia hat sich deswegen nach und nach von ihrer Mutter zurückgezogen. Sie ist schon seit Jahren nur auf ihren Sport konzentriert und hat dadurch auch nur Kontakt zu ihren Mitstreitern. Als Iris an einem für Livia sehr wichtigen Tag erneut zu spät kommt, schnappt sich Livia ihr Fahrrad und hat auf dem Weg zu ihrem Trainingscamp einen schlimmen Unfall. Ab diesem Moment muss sie ihren großen Traum von Olympia begraben. Hat das am Ende vielleicht auch eine gute Seite für Livia? Iris hat große Schuldgefühle und sie versucht jetzt alles, um das Verhältnis zu ihrer Tochter wieder zu verbessern. Dabei hilft nicht nur Pietro, der Barista aus der Krankenhauscafeteria, oder Sebastian, Livias grummeliger Physiotherapeut, sondern auch ihre Mutter Johanna, mit der sie nach fünf Jahren wieder den Kontakt sucht. Aber es gibt trotz allem noch ein großes Geheimnis, dass sie Livia sagen muss. „Wenn wir von Nähe reden“ ist eine wunderschöne Geschichte, die zeigt, wie das Verhältnis von Mutter und Tochter sein kann. Bei vielen Familien bleibt es dann so, aber hier wird einem gezeigt, wie es sich auch wieder bessern kann. Dabei spielen oft viele Faktoren eine große Rolle. Und ich finde Iris hat große Einsicht bewiesen und am Ende eine 180 Grad Wende hingelegt. Die beiden reden viel miteinander, auch nicht zuletzt danke Mama/Oma Johanna, die Iris auch den ein oder anderen Tipp gibt. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Lediglich die Sache mit dem Geheimnis wurde mir etwas zu schnell von Livia akzeptiert, daher gibt’s nicht die komplette Sternenanzahl

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