Wenn morgen bei uns Krieg wäre

Wenn morgen bei uns Krieg wäre

Hardcover
3.75

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Beschreibung

Wichtige Brücken gesprengt, die Trinkwasserversorgung gekappt, Internet und Mobilfunk ausgefallen, Panikkäufe in den Supermärkten: So könnte es anfangen, wenn der Krieg nach Deutschland käme. Vor Kurzem noch schien ein solches Szenario undenkbar. Nun aber müssen wir uns damit auseinandersetzen. Unsere Bundeswehr und die Geheimdienste bereiten sich bereits konkret auf einen militärischen Angriff Russlands vor.
Der Konflikt ist längst da, nicht mit Panzern, sondern in Form von Sabotage, Desinformation und Cyberattacken. Eine Eskalation könnte schwere Gefechte an der Front, Attentate und Raketenangriffe bedeuten. Deutschland würde im großen Maßstab zur Drehscheibe von NATO-Truppen – und damit zur Zielscheibe für den Gegner.
Wie wären wir in einem solchen Fall geschützt? Wie würde sich unser Leben verändern? Was könnten wir tun, um zu helfen? In diesem packenden Buch, das auf zahlreichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten beruht, geben die Autoren fundierte Antworten. Sie gehen uns alle an. Damit wir so gut vorbereitet sind wie es nur geht, falls das Schlimmste eintrifft.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
336
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Hauke Friederichs, geboren 1980 in Hamburg, hat Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Journalistik, Politische Wissenschaft und Kriminologie studiert und in Geschichte promoviert. Er ist sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und hat zuvor als selbstständiger Journalist unter anderem für Geo Epoche, SPIEGEL Geschichte, ZEIT, ZEIT Geschichte und G/Geschichte gearbeitet. Neben den »Totengräbern« hat er den SPIEGEL-Bestseller »Funkenflug« veröffentlicht und weitere Bücher über zeitgeschichtliche Themen. Gemeinsam mit Rüdiger Barth schrieb er »Deutschland 1946« – über das Jahr 1 nach Adolf Hitler.

Beiträge

2
Alle
2.5

Hatte mir viel mehr versprochen von diesem Buch. Der erste Teil, in dem es vor allem um den jetzigen Zustand der Bundeswehr, verfügbare Waffen und Verteidigungsmittel geht, ist sehr theoretisch. Teilweise hatte ich den Eindruck, die Autoren hätten selbst nicht so ganz verstanden, was sie da aufgeschrieben haben. Lachen musste ich beim letzten Teil, als es praktische Tipps gab. Etwa, wenn man - hoffentlich niemals-selbst flüchten muss. Bitte nicht in Markenklamotten und auch nicht in bunt. Fand ich ebenso putzig wie der Gedanke eines altgedienten hochrangigen Soldaten, doch mal ein paar Autobahnen zu sperren, um die Bevölkerung an den Anblick größerer Militärkonvois zu gewöhnen- Deutschland wäre im Bündnisfall logistische Drehscheibe Richtung Ostfront in Litauen. Als Kind aus Ostdeutschland habe ich mehrfach erlebt, wie Panzer auf der Straße vorübergerasselt sind. Das war ziemlich beängstigend. Am besten hat mir der Schlusssatz von Helmut Schmidt gefallen: " Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln als eine Minute schießen." Obwohl er diesen Satz wohl eher nicht auf die RAF im Deutschen Herbst angewendet hat..

4.5

Ein lesenswertes und zugleich auch bedrückendes Buch. Gerade bei den aktuellen Geschehnissen hinterlässt es viele Gedanken im Kopf und ich werde sicher noch lange darüber nachdenken. Kann man sich auf den Kriegsfall vorbereiten - vermutlich nicht, kann man aber vorbereitet sein - das schon und dabei hilft das Buch schon. Es lässt auch ein wenig über den Umgang mit Andersdenkenden grübeln. Alles in allem ein Buch, was ich nicht bereut habe zu lesen.

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