Wenn die Mondblumen blühen
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Beschreibung
Ein Sommer in den 50er-Jahren: Wie in jedem Jahr kehren die längst erwachsenen Töchter von Matthew und Callie Soames für zwei Wochen zurück auf die Farm ihrer Eltern in Missouri – eine schmerzhaft schöne Reise zurück in die Kindheit. Die Geschichte beginnt mit den jungen Eheleuten Matthew und Callie, die mit nichts als einem Maultier, einem Federbett und einem Teekessel einen Hausstand gründen und vier Töchter bekommen, und entwickelt sich zu einem vielschichtigen Drama über Geheimnisse, die die Familienmitglieder voneinander trennen, und Erfahrungen, die sie für immer verbinden: Mathy, die Rebellin, die mit einem jungen Piloten durchbrennt, Leonie, die pflichtbewusste Tochter, die das Glück an sich vorbeiziehen zu lassen scheint, Jessica, die das College sausen lässt und den falschen Mann heiratet, Matthew, der Vater, der sich erst als Lehrer und später als Schuldirektor von Abiturientinnen in Versuchung geführt sieht, und die Mutter Callie, die die Familie zusammenhält und einen Moment erlebt, den sie sich nie verzeiht.Wenn die Mondblumen blühen ist die Geschichte einer Familie, die gemeinsam älter wird, über Kinder, die das Haus verlassen und wieder zurückkommen, über Mut, Eitelkeit, Verzicht und neue Chancen und das Gefühl, zueinander zu gehören, was auch immer geschieht.Die Sinnlichkeit, der Humor und die Wahrhaftigkeit, mit der die Jahre auf der Farm, die Sommer auf den Feldern, in den Obstgärten und am Fluss beschworen werden, haben dem Roman einen festen Platz im Herzen der Leser verschafft und die Kritiker begeistert: »Der Duft von Wenn die Mondblumen blühen ist dem von Wer die Nachtigall stört sehr ähnlich: Es ist dasselbe stille Gefühl von Nostalgie, von einer mit blauem Gras und wilden Rosen gewürzten Brise. Ein wunderbares Buch.« Denver Post
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jetta Carleton, 1913–1999, veröffentlichte 1962 den Roman »Wenn die Mondblumen blühen«, der in den USA, in Deutschland und vielen anderen Ländern ein Nummer-Eins-Bestseller wurde. Im Jahr 2009 wurde er mit großem Erfolg wiederveröffentlicht.
Beiträge
Eine packende Familiengeschichte aus den 50er Jahren in Missouri
Wieder ein Buch, das ich ohne unseren Lesekreis nicht gelesen hätte. Jetta Carleton zeichnet ein eindrucksvolles Familienbild aus den 50er Jahren in Missouri. In Rückblenden wird auf die Familie Soames geschaut, auf die Entwicklung ihrer 4 Töchter. Mich beeindruckten neben den Naturbeschreibungen auch der große familiäre Zusammenhalt und die Beschreibung ihrer Religion. Manches wirkt heute unwirklich, vielleicht macht gerade das den Reiz dieses Romans aus. Der Erzählstil gefiel mir sehr gut und auch die vielen sympathischen Figuren.
Meine Meinung In "Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton treffen wir auf die Familie Soames und begleiten diese Familie durch gute, stürmische und traurige Zeiten. Das Buch beginnt mit einem Besuch der drei erwachsenen Töchter auf den kleinen Hof der Eltern. Es ist Sommer und sehr heiß und am letzten Tag den die Tag in diesem Sommer zusammen verbringen wollen, haben sie etwas ganz besonderes geplant. Jedoch werden ihre Pläne immer wieder durcheinander geworfen und auch wenn sie sich tapfer dagegen wehren, müssen sie sich letztendlich dann doch ihren Schicksal fügen. Dieser Einstieg ist ein Sinnbild für den gesamten Roman. Denn nach diesen kurzen Blick in die Gegenwart, begleiten wir die Familie in Rückblenden durch die Vergangenheit. Wir lernen die Eltern Callie und Matthew kennen, als sie noch keine Eltern und auch kein Paar sind. Wir erleben die Geburt und die Kindheit der Töchter. Dabei sind die Charaktere wirklich liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet, so dass sie tatsächlich echt und lebendig wirken. Matthew, das Familienoberhaupt ist ein tief von Selbstzweifeln und Verunsicherung geprägter Mensch. Irgendwann erreicht er mit Hilfe seiner Familie seinen größten Traum und wird Leherer. Dort fühlt er sich insbesondere von den jungen Mädchen angezogen, hardert immer wieder mit sich selbst und lässt sich auch das ein oder andere Mal auf eine ungute Verbindung ein. Seine Frau Callie spürt die Veränderung an ihrem Mann jedes Mal, wenn ein neues Mädchen in sein Leben tritt, steht aber immer an seiner Seite. Callie indessen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und auch ihre Töchter haben Geheimnisse, die sie vom Rest der Familie trennen. Trotz all der Geheimnisse, Wünsche, Wut und Traurigkeit eint diese Familie am Ende eines Tages mehr als sie trennt. Wir erfahren viel über Familienbande, über Liebe und Hingabe und auch über Verzicht. Dabei erschafft die Erzählweise dieses Buches eine ganz besondere Atmosphäre, die uns als Leser in der Welt der Familie Soames so richtig gefangen hält. Die Geschichten der Familie, die Anekdoten über die wirklich wichtigen Ereignisse in ihrem Leben, werden immer im Sommer erzählt. Dadurch wird eine einzigartige Stimmung eines Sommers geschaffen, der nie zu enden scheint. Es ist immer schwül-heiß, wir können die Blumen riechen und in der Küche wird immer Obst eingekocht. Die Sprache dieses Buch ist sehr bildreich, wirkt aber nicht kitschig oder zu gekünstelt und lässt sich flüssig lesen. Die Ereignisse wirbeln die Familie im Laufe ihres Lebens sehr durcheinander und es war immer wieder interessant zu lesen wie jeder Charakter unterschiedlich mit Schicksalschlägen umgeht. Dabei war die Geschichte der Familie Soames immer sehr glaubwürdig erzählt. Durch die ständigen Rückblenden, bekommt man einen guten Eindruck davon, dass auch immer eine große Zeitspanne zwischen wichtigen Ereignissen lag und somit wird die ganze Erzählung sehr glaubwürdig geschildert. Fazit Mich hat das Buch durch seine Atmosphäre und die einzelnen Charaktere in seinen Bann gezogen. Ich habe jede einzelne Seite von "Wenn die Mondblumen blühen" genossen. Erst im Rückblick auf das Buch ist mir eigentlich klar geworden, wie viel im Leben dieser Familie eigentlich geschehen ist. Dabei ist es bei diesem Buch wie im richtigen Leben. Die wirklich Dinge im Leben kann man erst in der Rückschau so richtig betrachten. Insgesamt gebe ich dem Buch viereinhalb Sterne. Mich hat es berührt, zum Lachen gebracht und sehr gut unterhalten!
Abgebrochen. Zwar gar nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Im ersten Teil des Buches wird die Familie vorgestellt: Ein älteres Ehepaar und ihre drei erwachsenen Töchter, die jeden Sommer für zwei Wochen zurück zu ihren Eltern auf die Farm kommen. Ich habe gut ins Buch gefunden, war überrascht, wie zeitlos und gleichzeitig nostalgisch es ist und hier und da hat mich auch eine Prise Humor positiv überrascht. Aber so richtig catchen konnte es mich nicht, und vor allem ist auf 70 Seiten relativ viel belangloses Zeug passiert, obwohl es eigentlich ein paar richtig spannende Elemente enthält... die weiteren Kapitel widmen sich nun jeweils einem der Familienmitglieder und ihren Lebenswegen ... könnte gut werden... der Einstieg war trotzdem leider nicht stark genug, dass ich weiter dranbleiben möchte.
Beschreibung
Ein Sommer in den 50er-Jahren: Wie in jedem Jahr kehren die längst erwachsenen Töchter von Matthew und Callie Soames für zwei Wochen zurück auf die Farm ihrer Eltern in Missouri – eine schmerzhaft schöne Reise zurück in die Kindheit. Die Geschichte beginnt mit den jungen Eheleuten Matthew und Callie, die mit nichts als einem Maultier, einem Federbett und einem Teekessel einen Hausstand gründen und vier Töchter bekommen, und entwickelt sich zu einem vielschichtigen Drama über Geheimnisse, die die Familienmitglieder voneinander trennen, und Erfahrungen, die sie für immer verbinden: Mathy, die Rebellin, die mit einem jungen Piloten durchbrennt, Leonie, die pflichtbewusste Tochter, die das Glück an sich vorbeiziehen zu lassen scheint, Jessica, die das College sausen lässt und den falschen Mann heiratet, Matthew, der Vater, der sich erst als Lehrer und später als Schuldirektor von Abiturientinnen in Versuchung geführt sieht, und die Mutter Callie, die die Familie zusammenhält und einen Moment erlebt, den sie sich nie verzeiht.Wenn die Mondblumen blühen ist die Geschichte einer Familie, die gemeinsam älter wird, über Kinder, die das Haus verlassen und wieder zurückkommen, über Mut, Eitelkeit, Verzicht und neue Chancen und das Gefühl, zueinander zu gehören, was auch immer geschieht.Die Sinnlichkeit, der Humor und die Wahrhaftigkeit, mit der die Jahre auf der Farm, die Sommer auf den Feldern, in den Obstgärten und am Fluss beschworen werden, haben dem Roman einen festen Platz im Herzen der Leser verschafft und die Kritiker begeistert: »Der Duft von Wenn die Mondblumen blühen ist dem von Wer die Nachtigall stört sehr ähnlich: Es ist dasselbe stille Gefühl von Nostalgie, von einer mit blauem Gras und wilden Rosen gewürzten Brise. Ein wunderbares Buch.« Denver Post
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jetta Carleton, 1913–1999, veröffentlichte 1962 den Roman »Wenn die Mondblumen blühen«, der in den USA, in Deutschland und vielen anderen Ländern ein Nummer-Eins-Bestseller wurde. Im Jahr 2009 wurde er mit großem Erfolg wiederveröffentlicht.
Beiträge
Eine packende Familiengeschichte aus den 50er Jahren in Missouri
Wieder ein Buch, das ich ohne unseren Lesekreis nicht gelesen hätte. Jetta Carleton zeichnet ein eindrucksvolles Familienbild aus den 50er Jahren in Missouri. In Rückblenden wird auf die Familie Soames geschaut, auf die Entwicklung ihrer 4 Töchter. Mich beeindruckten neben den Naturbeschreibungen auch der große familiäre Zusammenhalt und die Beschreibung ihrer Religion. Manches wirkt heute unwirklich, vielleicht macht gerade das den Reiz dieses Romans aus. Der Erzählstil gefiel mir sehr gut und auch die vielen sympathischen Figuren.
Meine Meinung In "Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton treffen wir auf die Familie Soames und begleiten diese Familie durch gute, stürmische und traurige Zeiten. Das Buch beginnt mit einem Besuch der drei erwachsenen Töchter auf den kleinen Hof der Eltern. Es ist Sommer und sehr heiß und am letzten Tag den die Tag in diesem Sommer zusammen verbringen wollen, haben sie etwas ganz besonderes geplant. Jedoch werden ihre Pläne immer wieder durcheinander geworfen und auch wenn sie sich tapfer dagegen wehren, müssen sie sich letztendlich dann doch ihren Schicksal fügen. Dieser Einstieg ist ein Sinnbild für den gesamten Roman. Denn nach diesen kurzen Blick in die Gegenwart, begleiten wir die Familie in Rückblenden durch die Vergangenheit. Wir lernen die Eltern Callie und Matthew kennen, als sie noch keine Eltern und auch kein Paar sind. Wir erleben die Geburt und die Kindheit der Töchter. Dabei sind die Charaktere wirklich liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet, so dass sie tatsächlich echt und lebendig wirken. Matthew, das Familienoberhaupt ist ein tief von Selbstzweifeln und Verunsicherung geprägter Mensch. Irgendwann erreicht er mit Hilfe seiner Familie seinen größten Traum und wird Leherer. Dort fühlt er sich insbesondere von den jungen Mädchen angezogen, hardert immer wieder mit sich selbst und lässt sich auch das ein oder andere Mal auf eine ungute Verbindung ein. Seine Frau Callie spürt die Veränderung an ihrem Mann jedes Mal, wenn ein neues Mädchen in sein Leben tritt, steht aber immer an seiner Seite. Callie indessen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und auch ihre Töchter haben Geheimnisse, die sie vom Rest der Familie trennen. Trotz all der Geheimnisse, Wünsche, Wut und Traurigkeit eint diese Familie am Ende eines Tages mehr als sie trennt. Wir erfahren viel über Familienbande, über Liebe und Hingabe und auch über Verzicht. Dabei erschafft die Erzählweise dieses Buches eine ganz besondere Atmosphäre, die uns als Leser in der Welt der Familie Soames so richtig gefangen hält. Die Geschichten der Familie, die Anekdoten über die wirklich wichtigen Ereignisse in ihrem Leben, werden immer im Sommer erzählt. Dadurch wird eine einzigartige Stimmung eines Sommers geschaffen, der nie zu enden scheint. Es ist immer schwül-heiß, wir können die Blumen riechen und in der Küche wird immer Obst eingekocht. Die Sprache dieses Buch ist sehr bildreich, wirkt aber nicht kitschig oder zu gekünstelt und lässt sich flüssig lesen. Die Ereignisse wirbeln die Familie im Laufe ihres Lebens sehr durcheinander und es war immer wieder interessant zu lesen wie jeder Charakter unterschiedlich mit Schicksalschlägen umgeht. Dabei war die Geschichte der Familie Soames immer sehr glaubwürdig erzählt. Durch die ständigen Rückblenden, bekommt man einen guten Eindruck davon, dass auch immer eine große Zeitspanne zwischen wichtigen Ereignissen lag und somit wird die ganze Erzählung sehr glaubwürdig geschildert. Fazit Mich hat das Buch durch seine Atmosphäre und die einzelnen Charaktere in seinen Bann gezogen. Ich habe jede einzelne Seite von "Wenn die Mondblumen blühen" genossen. Erst im Rückblick auf das Buch ist mir eigentlich klar geworden, wie viel im Leben dieser Familie eigentlich geschehen ist. Dabei ist es bei diesem Buch wie im richtigen Leben. Die wirklich Dinge im Leben kann man erst in der Rückschau so richtig betrachten. Insgesamt gebe ich dem Buch viereinhalb Sterne. Mich hat es berührt, zum Lachen gebracht und sehr gut unterhalten!







