Weil wir zusammen leuchten
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sabine Nagel liebt es, während des Schreibens vollkommen abzutauchen in die Gedanken-, Gefühls- und Erlebniswelt ihrer Protagonisten. Für sie sind sie dann real, und während sie schreibt, verschmilzt sie vollkommen mit ihren Hauptfiguren. Dieses Gefühl ist es, das sie zum Schreiben antreibt - und der Wunsch, die entstandenen Geschichten mit ihren Leser*innen zu teilen und ihnen ein emotionales und fesselndes Leseerlebnis zu bereiten. Im wahren Leben ist Sabine Nagel Lehrerin. Aufgewachsen ist sie als echtes "Nordlicht" in Schleswig-Holstein. Zum Studieren ging sie nach Hannover, wo sie insgesamt 12 Jahre wohnte. Mittlerweile lebt die Autorin in einer kleinen Marktgemeinde im Erlanger Oberland. Sie ist verheiratet und hat zwei zwölfjährige Kinder.
Beiträge
Eineinhalb Jahre ist die Trennung von Fredi und Sascha nun her. Eineinhalb Jahre in denen beide eine schwere Zeit durchgemacht haben, aber auch gewachsen sind und sich weiter entwickelt haben. Als sie auf einer Party zufällig aufeinander treffen, stellen sie schnell fest: die Gefühle sind immer noch sehr stark. Sie geben ihrer Liebe eine zweite Chance, wollen alles besser machen, leiden aber beide an Ängsten und Unsicherheiten in Bezug auf die Beziehung. Ist Sascha wirklich soweit gefestigt, dass er Fredi nicht mehr von sich stößt und kann Fredi mit der mittlerweile aufkommenden Gewissheit, dass Saschas Querschnittslähmung immer zu Einschränkungen führen wird, umgehen? - Mit der Fortsetzung von „Weil du es bist“ konnte mich die Autorin wieder in ihren Bann ziehen. Sabine Nagel versteht es komplexe Themen auseinander zu nehmen und fühlbar zu machen. Während im Vorgänger Saschas Behinderung für Fredi nebensächlich war und er selbst sehr mit seinem Schicksal zu kämpfen hatte, scheint sich jetzt der Spieß umzudrehen. Nach langer therapeutischer Begleitung hat Sascha gelernt mit den Gegebenheiten umzugehen, akzeptiert vieles und versucht nach vorn zu schauen. Für Fredi allerdings wird immer klarer was genau die beiden nie haben werden, was zu Trauer und Wut führt. Noch dazu haben beide sehr gute Erinnerungen an das Beziehungsende, bei beiden spielt die Angst, es diesesmal wieder nicht zu schaffen, eine große Rolle. Aufrichtige Kommunikation ist ein wichtiges Thema in dem Roman, ebenso wie Akzeptanz und die Integration von Dingen, die man eben nicht ändern kann. Auch Gefühle bekommen einen hohen Stellenwert, das Vorhandensein wird als in Ordnung betratet und das Zulassen dieser als heilend. An der ein oder anderen Stelle kann man sich da noch etwas abgucken. Sprachlich mochte ich den Roman sehr gern. Er lässt sich trotz der immer wieder auftretenden Schwere, leicht und flüssig lesen und mich emotional in die Protaginist*innen eintauchen. Ab und an war es mir tatsächlich etwas zu viel Liebesroman, allerdings ist das völlig subjektiv zu betrachten. Große Empfehlung meinerseits.
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Autorenbeschreibung
Sabine Nagel liebt es, während des Schreibens vollkommen abzutauchen in die Gedanken-, Gefühls- und Erlebniswelt ihrer Protagonisten. Für sie sind sie dann real, und während sie schreibt, verschmilzt sie vollkommen mit ihren Hauptfiguren. Dieses Gefühl ist es, das sie zum Schreiben antreibt - und der Wunsch, die entstandenen Geschichten mit ihren Leser*innen zu teilen und ihnen ein emotionales und fesselndes Leseerlebnis zu bereiten. Im wahren Leben ist Sabine Nagel Lehrerin. Aufgewachsen ist sie als echtes "Nordlicht" in Schleswig-Holstein. Zum Studieren ging sie nach Hannover, wo sie insgesamt 12 Jahre wohnte. Mittlerweile lebt die Autorin in einer kleinen Marktgemeinde im Erlanger Oberland. Sie ist verheiratet und hat zwei zwölfjährige Kinder.
Beiträge
Eineinhalb Jahre ist die Trennung von Fredi und Sascha nun her. Eineinhalb Jahre in denen beide eine schwere Zeit durchgemacht haben, aber auch gewachsen sind und sich weiter entwickelt haben. Als sie auf einer Party zufällig aufeinander treffen, stellen sie schnell fest: die Gefühle sind immer noch sehr stark. Sie geben ihrer Liebe eine zweite Chance, wollen alles besser machen, leiden aber beide an Ängsten und Unsicherheiten in Bezug auf die Beziehung. Ist Sascha wirklich soweit gefestigt, dass er Fredi nicht mehr von sich stößt und kann Fredi mit der mittlerweile aufkommenden Gewissheit, dass Saschas Querschnittslähmung immer zu Einschränkungen führen wird, umgehen? - Mit der Fortsetzung von „Weil du es bist“ konnte mich die Autorin wieder in ihren Bann ziehen. Sabine Nagel versteht es komplexe Themen auseinander zu nehmen und fühlbar zu machen. Während im Vorgänger Saschas Behinderung für Fredi nebensächlich war und er selbst sehr mit seinem Schicksal zu kämpfen hatte, scheint sich jetzt der Spieß umzudrehen. Nach langer therapeutischer Begleitung hat Sascha gelernt mit den Gegebenheiten umzugehen, akzeptiert vieles und versucht nach vorn zu schauen. Für Fredi allerdings wird immer klarer was genau die beiden nie haben werden, was zu Trauer und Wut führt. Noch dazu haben beide sehr gute Erinnerungen an das Beziehungsende, bei beiden spielt die Angst, es diesesmal wieder nicht zu schaffen, eine große Rolle. Aufrichtige Kommunikation ist ein wichtiges Thema in dem Roman, ebenso wie Akzeptanz und die Integration von Dingen, die man eben nicht ändern kann. Auch Gefühle bekommen einen hohen Stellenwert, das Vorhandensein wird als in Ordnung betratet und das Zulassen dieser als heilend. An der ein oder anderen Stelle kann man sich da noch etwas abgucken. Sprachlich mochte ich den Roman sehr gern. Er lässt sich trotz der immer wieder auftretenden Schwere, leicht und flüssig lesen und mich emotional in die Protaginist*innen eintauchen. Ab und an war es mir tatsächlich etwas zu viel Liebesroman, allerdings ist das völlig subjektiv zu betrachten. Große Empfehlung meinerseits.




