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Ich habe mir Weil niemand sie sah wegen des spannenden Klappentextes und der überwiegend guten Bewertungen geholt. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr flüssig, man kommt schnell ins Lesen rein und die Seiten fliegen nur so dahin. Zu Beginn haben mich die verschiedenen Zeitebenen allerdings etwas irritiert. Sie wirkten auf mich erst nicht besonders klar strukturiert, aber je weiter ich gelesen habe, desto besser bin ich damit zurechtgekommen. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert und über weite Strecken wirklich spannend erzählt. Es gab Momente, in denen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und sogar länger wach geblieben bin, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Auch Gänsehautmomente waren definitiv dabei. Gegen Ende hat die Geschichte für mich jedoch deutlich nachgelassen. Vieles wurde zunehmend unglaubwürdig und mir fehlte dieses gewisse „Wow“, das ich mir erhofft hatte. Der Schluss war mir persönlich zu einfach und zu glatt. Zwischendurch hat mich vor allem Laurel ziemlich aufgeregt, weil es so viele Hinweise gab und sie dennoch sehr lange naiv wirkte. Generell hatte ich bei den meisten Figuren das Gefühl, dass sie alle irgendwie einen Knacks haben, was möglicherweise gewollt war, aber nicht immer sinnvoll erklärt oder rund ausgearbeitet wurde. Manche Handlungen blieben für mich einfach ohne echte Erklärung im Raum stehen. Insgesamt war das Buch unterhaltsam und stellenweise richtig spannend, konnte mich aber am Ende nicht vollständig überzeugen. Ich bewerte Weil niemand sie sah daher mit 3 bis 3,5 von 5 Sternen.
16. Jan. 2026
Ich habe mir Weil niemand sie sah wegen des spannenden Klappentextes und der überwiegend guten Bewertungen geholt. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr flüssig, man kommt schnell ins Lesen rein und die Seiten fliegen nur so dahin. Zu Beginn haben mich die verschiedenen Zeitebenen allerdings etwas irritiert. Sie wirkten auf mich erst nicht besonders klar strukturiert, aber je weiter ich gelesen habe, desto besser bin ich damit zurechtgekommen. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert und über weite Strecken wirklich spannend erzählt. Es gab Momente, in denen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und sogar länger wach geblieben bin, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Auch Gänsehautmomente waren definitiv dabei. Gegen Ende hat die Geschichte für mich jedoch deutlich nachgelassen. Vieles wurde zunehmend unglaubwürdig und mir fehlte dieses gewisse „Wow“, das ich mir erhofft hatte. Der Schluss war mir persönlich zu einfach und zu glatt. Zwischendurch hat mich vor allem Laurel ziemlich aufgeregt, weil es so viele Hinweise gab und sie dennoch sehr lange naiv wirkte. Generell hatte ich bei den meisten Figuren das Gefühl, dass sie alle irgendwie einen Knacks haben, was möglicherweise gewollt war, aber nicht immer sinnvoll erklärt oder rund ausgearbeitet wurde. Manche Handlungen blieben für mich einfach ohne echte Erklärung im Raum stehen. Insgesamt war das Buch unterhaltsam und stellenweise richtig spannend, konnte mich aber am Ende nicht vollständig überzeugen. Ich bewerte Weil niemand sie sah daher mit 3 bis 3,5 von 5 Sternen.
16. Jan. 2026








