Weihnachtszauber im November

Weihnachtszauber im November

Taschenbuch
4.01

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Beschreibung

»Im November Tannenbaum und Weihnachtsgans ... Ihr habt echt einen Knall!« Das sind die Worte von Maikes Bruder, als sie ihn zu einem vorverlegten Weihnachtsfest zu ihren Eltern einlädt. Doch ihrem Vater verbleibt nicht die Zeit, bis zum 24. Dezember zu warten. Jürgen Hinrichs ist krank, unheilbar krank, und wird den ersten Advent kaum erleben. Und so reist die Verwandtschaft an, doch der Trubel wird Maikes Vater recht schnell zu viel. Erst als nur noch die engsten Familienmitglieder an seiner Seite sind, beginnt er, die Zeit zu genießen. Maike hat es geschafft, ihn noch einmal glücklich zu machen, doch so richtig darüber freuen, kann sie sich nicht. Stattdessen plagt sie ein schlechtes Gewissen, weil ihr der neue Nachbar ihrer Eltern so gut gefällt. Robert Weber ist einfühlsam und hilfsbereit, und auch er scheint sich für sie zu interessieren. Und so ist sie zwischen ihren sich zaghaft entwickelnden Gefühlen für ihn und der Sorge um ihren Vater hin- und hergerissen und weiß nicht recht, wie sie sich verhalten soll. Zudem wohnt Robert hier auf der Insel, während sich ihr Leben hunderte Kilometer entfernt in einer Großstadt abspielt. Hätte eine Beziehung überhaupt eine Chance?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
260
Preis
12.99 €

Beiträge

1
Alle
4

Weihnachten mal wann anders Als Maikes Vater eine folgenschwere Diagnose bekommt, entscheiden sie und ihre Familie ein vorgezogenes und damit letztes Weihnachtsfest mit ihrem Vater zu begehen. So macht sich Maike auf in ihre alte Heimat, um bei ihren Eltern mit Familie und Freunden Weihnachten im November zu feiern. „Weihnachtszauber im November“ ist Band 2 von Nele Jantzens „Weihnachtszauber“-Reihe. Ich kenne bereits sämtliche Romane, die die Autorin unter diesem Pseudonym geschrieben hat und auch hier ist sie ihrem Schreibstil treu geblieben. Nele Jantzen hat auch hier wieder eine besondere familiäre Atmosphäre geschaffen. Das Hauptthema ist hierbei Weihnachten und auch die Geschichte um Maike und den Nachbar ihrer Eltern, Robert. Doch ich empfand den roten Faden des Romans, die Erkrankung von Jürgen Hinrichs, auch etwas als harten Tobak. Die Gegensätze hier waren sehr groß und so hat mich die Geschichte auch sehr nachdenklich gemacht. Für mich war das starke Element dieser Geschichte das Ehepaar Hinrichs. Ihr offener Umgang mit der Krankheit und ihrer Folgen wirkte beeindruckend und überaus geerdet. Das Verhalten ihrer Kinder und Enkel fand ich dagegen manchmal nicht sehr treffend. Maike war für mich dabei hin und wieder sehr farblos. Sie bemühte sich um alles, steckte oft zurück und kam nicht wirklich aus sich raus, außer im Beisein ihrer besten Freundin. Am schlimmsten war das Verhalten von Brittas und Maikes Bruder. Sehr gut gefallen hat mir die Inselatmosphäre und die Verträumtheit der dunklen Jahreszeit. Das kam hierbei wirklich gut rüber, auch was den Zusammenhalt der Inselbewohner betrifft. Aber auch wenns hier um das Weihnachtsfest ging, bin ich beim Lesen trotzdem nicht so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen. Dazu fehlte mir leider das gewisse Etwas. Fazit: Eine etwas andere Geschichte mit weihnachtlichem Background, die auch sehr zum Nachdenken anregt. Für alle Liebhaber von Küstenromanen und Nele Jantzen-Fans ist dieser Roman wieder mal ein Muss!

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