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Gute Idee, langweilige Umsetzung. 👻
Die Wuthering Heights-Momente lassen leider auf sich warten, dafür bekam ich jede Menge K-Pop Demon Hunters-Vibes. Die Atmosphäre, die einzigartige Storyline und die übernatürlichen Elemente – wie die Geister, Dämonen, besonderen Kräfte und mystischen Gegenstände – haben bei mir punkten können. Aber all das reichte für mich nicht aus, weil die Umsetzung einfach nicht gestimmt hat. Das Buch konnte mich nicht catchen, genauso wenig wie die Richtung, in die sich die anfängliche Story entwickelt hat. Bereits nach 200 Seiten wollte ich das Buch abbrechen, und rückblickend hätte ich das wahrscheinlich auch tun sollen. Denn es wurde leider kein bisschen spannender oder fesselnder. Die Handlung wirkte größtenteils plotlos, und die Enthüllungen, auf die man so lange warten musste, waren für mich schon ab ungefähr Seite 50 offensichtlich. Auch die Liebesgeschichte war für mich flach und unspektakulär. Es gab einfach zu wenig Zweisamkeit, um das Ende wirklich mit Herzblut fühlen zu können. In mir hat es leider gar nichts ausgelöst. Es hätte deutlich mehr Spannung gebraucht – sowohl im Storyverlauf als auch in der romantischen Dynamik –, damit man am Ende wirklich sagen könnte, dass es ein gelungener Slow Burn war. Stattdessen war es einfach nur langatmig, und ich war am Ende ehrlich gesagt einfach froh, dass es vorbei war. Mein Leseerlebnis wurde außerdem durch unsere Protagonistin Leena erschwert, die ich überhaupt nicht mochte. Sie ist genau die Art von Hauptfigur, die immer alles so macht, wie man es erwartet – sie handelt stets korrekt, vernünftig und so, wie sie „muss“. Dadurch wirkt sie nicht nur nahezu fehlerfrei, sondern leider gleichzeitig auch ziemlich seelenlos. Da die Geschichte überwiegend aus ihrer Perspektive erzählt wird, hat mir das Lesen insgesamt noch weniger Spaß gemacht. Die Atmosphäre, die Geister und auch die Gabe fand ich cool. Wohin sich die Story am Ende entwickelt hat, gefiel mir dagegen überhaupt nicht – vor allem nicht, wie es erzählt wurde. Das Buch hätte auch mit deutlich weniger Seiten funktioniert, wenn einige Stellen gestrafft oder sogar komplett entfernt worden wären. Es gab Kapitel, die einfach sinnlos waren. We die Handlungsstränge rund um den Bruder. Man deutlich kürzer halten oder gar nicht erst so einbauen müssen, weil sie kaum etwas zur eigentlichen Handlung beigetragen haben und lediglich dafür sorgten, dass die ohnehin schon langsame und langatmige Geschichte noch mehr ausgebremst wurde. Diese ständigen Abweichungen vom eigentlichen Plot führten letztendlich dazu, dass ich zum zweiten Mal darüber nachgedacht habe, das Buch abzubrechen. Auch die Gespräche zwischen den beiden Hauptfiguren fand ich eher uninteressant, nüchtern und viel zu „unschuldig“. Es war einfach unspektakulär und emotionslos. Natürlich bedeutet meine Meinung noch lange nicht, dass das Buch schlecht ist. Nur weil es meinen Geschmack nicht getroffen hat, heißt das überhaupt nichts. Trotzdem würde ich sagen: Greift eher zu diesem Buch, wenn ihr etwas Ruhiges und leicht Düsteres lesen möchtet. Erwartet aber nicht zu viel – nichts Episches und vor allem keine intensive romantische Geschichte. Es handelt sich schließlich um ein Debüt, und dafür finde ich das Buch okay. Ich hoffe für alle, die die Reihe weiterverfolgen werden, dass sie in den beiden weiteren Bänden dafür entlohnt werden und noch die schöne, epische Liebesgeschichte bekommen, die man nach einem solchen Marketing eigentlich erwartet hat. Und ja, sprechen wir mal darüber, wie ich mich diesbezüglich fühle: Wie leider schon öfter in letzter Zeit fühle ich mich von der Buchbranche beziehungsweise vom Marketing ein wenig „verarscht“. Warum bewirbt man ein Buch mit Vergleichen zu einer anderen extrem beliebten und aktuell gehypten Geschichte, wenn dieses Buch damit eigentlich überhaupt nichts zu tun hat? Wirklich gar nichts. Ich frage mich ernsthaft, ob es Verlagen das wirklich wert ist, Leser und Käufer mit falschem, aufgepushtem Marketing hinter das Licht zu führen, nur um die Verkaufszahlen zu steigern. Ich persönlich finde das absolut falsch. Lasst euch von mir gesagt sein: Mit Wuthering Heights hat dieses Buch praktisch nichts gemeinsam – außer vielleicht, dass der Ort, der eine gewisse Wichtigkeit hat, ebenfalls einen Namen trägt, der mit „W“ beginnt. Und dass das Cover optisch etwas an die neue Verfilmung angelehnt ist. That’s it. Auch wenn sich die Geschichte noch entwickeln kann – und wahrscheinlich auch wird – brauche ich persönlich einfach schon viel mehr, um dranbleiben zu wollen. Gerade weil die Autorin noch zwei weitere Folgebände verkaufen möchte, hätte sie meiner persönlichen Meinung nach viel, viel mehr liefern müssen. Ich hätte am Ende das Bedürfnis haben sollen, nach mehr zu betteln. Es ist mir aber absolut egal wie es weiter geht.🫣🤷🏽♀️ Wenn ihr nach 200 Seiten merkt, dass ihr das Buch nicht fühlt oder euch das Weiterlesen schwerfällt, dann brecht es ganz entspannt ab. Ich habe es letztendlich nicht abgebrochen, damit ich euch eine vollständige Rezension mit Sternen präsentieren kann. Fühlt euch gedrückt 💗

9. Mai 2026
Gute Idee, langweilige Umsetzung. 👻
Die Wuthering Heights-Momente lassen leider auf sich warten, dafür bekam ich jede Menge K-Pop Demon Hunters-Vibes. Die Atmosphäre, die einzigartige Storyline und die übernatürlichen Elemente – wie die Geister, Dämonen, besonderen Kräfte und mystischen Gegenstände – haben bei mir punkten können. Aber all das reichte für mich nicht aus, weil die Umsetzung einfach nicht gestimmt hat. Das Buch konnte mich nicht catchen, genauso wenig wie die Richtung, in die sich die anfängliche Story entwickelt hat. Bereits nach 200 Seiten wollte ich das Buch abbrechen, und rückblickend hätte ich das wahrscheinlich auch tun sollen. Denn es wurde leider kein bisschen spannender oder fesselnder. Die Handlung wirkte größtenteils plotlos, und die Enthüllungen, auf die man so lange warten musste, waren für mich schon ab ungefähr Seite 50 offensichtlich. Auch die Liebesgeschichte war für mich flach und unspektakulär. Es gab einfach zu wenig Zweisamkeit, um das Ende wirklich mit Herzblut fühlen zu können. In mir hat es leider gar nichts ausgelöst. Es hätte deutlich mehr Spannung gebraucht – sowohl im Storyverlauf als auch in der romantischen Dynamik –, damit man am Ende wirklich sagen könnte, dass es ein gelungener Slow Burn war. Stattdessen war es einfach nur langatmig, und ich war am Ende ehrlich gesagt einfach froh, dass es vorbei war. Mein Leseerlebnis wurde außerdem durch unsere Protagonistin Leena erschwert, die ich überhaupt nicht mochte. Sie ist genau die Art von Hauptfigur, die immer alles so macht, wie man es erwartet – sie handelt stets korrekt, vernünftig und so, wie sie „muss“. Dadurch wirkt sie nicht nur nahezu fehlerfrei, sondern leider gleichzeitig auch ziemlich seelenlos. Da die Geschichte überwiegend aus ihrer Perspektive erzählt wird, hat mir das Lesen insgesamt noch weniger Spaß gemacht. Die Atmosphäre, die Geister und auch die Gabe fand ich cool. Wohin sich die Story am Ende entwickelt hat, gefiel mir dagegen überhaupt nicht – vor allem nicht, wie es erzählt wurde. Das Buch hätte auch mit deutlich weniger Seiten funktioniert, wenn einige Stellen gestrafft oder sogar komplett entfernt worden wären. Es gab Kapitel, die einfach sinnlos waren. We die Handlungsstränge rund um den Bruder. Man deutlich kürzer halten oder gar nicht erst so einbauen müssen, weil sie kaum etwas zur eigentlichen Handlung beigetragen haben und lediglich dafür sorgten, dass die ohnehin schon langsame und langatmige Geschichte noch mehr ausgebremst wurde. Diese ständigen Abweichungen vom eigentlichen Plot führten letztendlich dazu, dass ich zum zweiten Mal darüber nachgedacht habe, das Buch abzubrechen. Auch die Gespräche zwischen den beiden Hauptfiguren fand ich eher uninteressant, nüchtern und viel zu „unschuldig“. Es war einfach unspektakulär und emotionslos. Natürlich bedeutet meine Meinung noch lange nicht, dass das Buch schlecht ist. Nur weil es meinen Geschmack nicht getroffen hat, heißt das überhaupt nichts. Trotzdem würde ich sagen: Greift eher zu diesem Buch, wenn ihr etwas Ruhiges und leicht Düsteres lesen möchtet. Erwartet aber nicht zu viel – nichts Episches und vor allem keine intensive romantische Geschichte. Es handelt sich schließlich um ein Debüt, und dafür finde ich das Buch okay. Ich hoffe für alle, die die Reihe weiterverfolgen werden, dass sie in den beiden weiteren Bänden dafür entlohnt werden und noch die schöne, epische Liebesgeschichte bekommen, die man nach einem solchen Marketing eigentlich erwartet hat. Und ja, sprechen wir mal darüber, wie ich mich diesbezüglich fühle: Wie leider schon öfter in letzter Zeit fühle ich mich von der Buchbranche beziehungsweise vom Marketing ein wenig „verarscht“. Warum bewirbt man ein Buch mit Vergleichen zu einer anderen extrem beliebten und aktuell gehypten Geschichte, wenn dieses Buch damit eigentlich überhaupt nichts zu tun hat? Wirklich gar nichts. Ich frage mich ernsthaft, ob es Verlagen das wirklich wert ist, Leser und Käufer mit falschem, aufgepushtem Marketing hinter das Licht zu führen, nur um die Verkaufszahlen zu steigern. Ich persönlich finde das absolut falsch. Lasst euch von mir gesagt sein: Mit Wuthering Heights hat dieses Buch praktisch nichts gemeinsam – außer vielleicht, dass der Ort, der eine gewisse Wichtigkeit hat, ebenfalls einen Namen trägt, der mit „W“ beginnt. Und dass das Cover optisch etwas an die neue Verfilmung angelehnt ist. That’s it. Auch wenn sich die Geschichte noch entwickeln kann – und wahrscheinlich auch wird – brauche ich persönlich einfach schon viel mehr, um dranbleiben zu wollen. Gerade weil die Autorin noch zwei weitere Folgebände verkaufen möchte, hätte sie meiner persönlichen Meinung nach viel, viel mehr liefern müssen. Ich hätte am Ende das Bedürfnis haben sollen, nach mehr zu betteln. Es ist mir aber absolut egal wie es weiter geht.🫣🤷🏽♀️ Wenn ihr nach 200 Seiten merkt, dass ihr das Buch nicht fühlt oder euch das Weiterlesen schwerfällt, dann brecht es ganz entspannt ab. Ich habe es letztendlich nicht abgebrochen, damit ich euch eine vollständige Rezension mit Sternen präsentieren kann. Fühlt euch gedrückt 💗
9. Mai 2026









