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Ein Kavalier genießt und schweigt, privilegierte weiße Jungs schildern ihre Eroberungen noch detaillierter, als J.R.R. Tolkien die Bäume in Mittelerde beschreibt. 😅🤭
Ich dachte beim Start von *We don't talk anymore* ehrlich: Oh Gott, nicht schon wieder so eine Story über reiche Kids, die nichts mit sich anzufangen wissen. Das hatte so diesen Gossip-Girl-Vibe – nicht weil jemand ihre Skandale bloßstellt, sondern weil wir diese Welt von Privilegien und Geld haben, diese Partys, diese Oberflächlichkeit. Aber dann kam die weibliche Hauptfigur, und plötzlich war da so viel mehr. Sie ist in dieses Leben hineingeboren worden, hat alles – und fühlt sich trotzdem fehl am Platz. Introvertiert, auf diesen Partys eher der Außenseiter, ohne echte Verbindung zu ihren Eltern. Die Menschen, bei denen sie sich wirklich zuhause fühlt? Die Haushälterin und der Hausmeister. Die sind für sie da, wenn es drauf ankommt. Das hat mich richtig berührt, weil es zeigt: Geld bedeutet nicht automatisch Geborgenheit. Und dann wird das Buch nochmal krasser. Es geht um Drogen, um Kriminalität in der Familie – und wie sehr dich das prägt, auch wenn du selbst nichts getan hast. Wie die Polizei dich schneller aufgreift, weil dein Bruder etwas Illegales gemacht hat. Wie Vorurteile dich verfolgen, nur wegen deines Nachnamens. Das sind schwere, echte Themen, die das Buch nicht oberflächlich abhandelt, sondern die richtig wehtun. Anfangs dachte ich echt, das wird austauschbar und seicht. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich das Buch geöffnet. Die Romance ist süß und echt, aber drumherum ist so viel Tiefe, so viel Gefühl. Es ist jetzt nichts Weltbewegendes, aber es ist ein richtig schönes, berührendes Buch, das mehr kann als nur unterhalten. Wenn ihr Lust auf eine Romance habt, die auch gesellschaftliche Realitäten nicht ausblendet, dann greift zu. Ich kann's wirklich empfehlen.

27. Dez. 2025
Ein Kavalier genießt und schweigt, privilegierte weiße Jungs schildern ihre Eroberungen noch detaillierter, als J.R.R. Tolkien die Bäume in Mittelerde beschreibt. 😅🤭
Ich dachte beim Start von *We don't talk anymore* ehrlich: Oh Gott, nicht schon wieder so eine Story über reiche Kids, die nichts mit sich anzufangen wissen. Das hatte so diesen Gossip-Girl-Vibe – nicht weil jemand ihre Skandale bloßstellt, sondern weil wir diese Welt von Privilegien und Geld haben, diese Partys, diese Oberflächlichkeit. Aber dann kam die weibliche Hauptfigur, und plötzlich war da so viel mehr. Sie ist in dieses Leben hineingeboren worden, hat alles – und fühlt sich trotzdem fehl am Platz. Introvertiert, auf diesen Partys eher der Außenseiter, ohne echte Verbindung zu ihren Eltern. Die Menschen, bei denen sie sich wirklich zuhause fühlt? Die Haushälterin und der Hausmeister. Die sind für sie da, wenn es drauf ankommt. Das hat mich richtig berührt, weil es zeigt: Geld bedeutet nicht automatisch Geborgenheit. Und dann wird das Buch nochmal krasser. Es geht um Drogen, um Kriminalität in der Familie – und wie sehr dich das prägt, auch wenn du selbst nichts getan hast. Wie die Polizei dich schneller aufgreift, weil dein Bruder etwas Illegales gemacht hat. Wie Vorurteile dich verfolgen, nur wegen deines Nachnamens. Das sind schwere, echte Themen, die das Buch nicht oberflächlich abhandelt, sondern die richtig wehtun. Anfangs dachte ich echt, das wird austauschbar und seicht. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich das Buch geöffnet. Die Romance ist süß und echt, aber drumherum ist so viel Tiefe, so viel Gefühl. Es ist jetzt nichts Weltbewegendes, aber es ist ein richtig schönes, berührendes Buch, das mehr kann als nur unterhalten. Wenn ihr Lust auf eine Romance habt, die auch gesellschaftliche Realitäten nicht ausblendet, dann greift zu. Ich kann's wirklich empfehlen.
27. Dez. 2025








