Blick ins Buch

Krimis

Was wir nie verzeihen

4,3(58)
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Über das Buch

Eine Mordserie an älteren, pflegebedürftigen Männern hält die finnische Kleinstadt Pori in Atem. Als Kommissar Jari Paloviita eine SS-Uniform in der Wohnung eines der Mordopfer findet, nehmen die Ermittlungen eine unerwartete Wendung. Es stellt sich heraus, dass einer der Ermordeten in den 40er Jahren freiwillig an der Seite der Deutschen gekämpft hat. Aber trifft das ebenfalls auf Albert Kangasharju zu? Warum kommen die vermuteten Kriegsverbrechen erst jetzt ans Licht? Und wer ist es, der sich nach so vielen Jahrzehnten auf diesen brutalen Rachefeldzug für womöglich ungesühnte Taten macht?

Nominiert für den "Nordischen Krimipreis 2021"

Editionen (3)

ISBN9783785728598
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum24.11.23
Seitenzahl400

Merkmale

2 Bewertungen

VerstörendMittelAnschaulichTraurigNachdenklichVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

58 Bewertungen

17 Rezensionen

4,3

Tippen zum Filtern

  • gaymax
    gaymax

    60 Follower

    4,5

    Der Fall macht nachdenklich.

    Band 3 ist anders als die ersten beiden. Persönlich fand ich den Blick in die Vergangenheit schrecklich, aber es passt natürlich zum Buch. Das Buch ist spannend, macht ein sehr nachdenklich und lässt mich ein wenig ratlos zurück. Aber eins kann ich definitiv sagen, dass die Serie um Jari Paloviita gut und empfehlenswert ist.

    15. Sept. 2025

  • igela
    igela

    151 Follower

    5,0

    Bei seinem abendlichen Spaziergang, im Garten des Pflegeheimes Kuusipuu in Pori, wird der 97- jährige Albert Kangasharju überfallen. Der alte Mann überlebt schwer verletzt und muss ins Krankenhaus. Dort wird wieder ein Mordanschlag auf ihn verübt und die Polizei Südwestfinnland übernimmt die Ermittlungen. Kommissar Juri Paloviita und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel. Erst als ein weiterer alter Mann ermordet wird, finden sich Parallelen und weisen auf eine Verbindung im Zweiten Weltkrieg hin. Beide Opfer haben sich 1941 in Finnland als Freiwillige gemeldet, um in Deutschland Dienst zu tun. "Was wir nie verzeihen" ist der dritte Band rund um die Polizei Südwestfinnland. Dieser Band ist wieder in sich abgeschlossen und kann problemlos völlig unabhängig von Vorkenntnissen gelesen werden. Privates der Ermittler ist sehr zurückhaltend eingesetzt worden und wenn nötig wird es in kurzen Sätzen erläutert. Dieser Band zeigt ein Stück Geschichte rund um den Zweiten Weltkrieg. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Finnland als sogenannte "Waffenbrüder" Deutschland im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt hatte. Wie das genau vonstatten ging, wird in den Kapiteln "1941" anschaulich erklärt. Diese Rückblicke in die Vergangenheit, mitten im Kriegsgebiet, sind teilweise schwer zu ertragen. Der in der Gegenwart gebrechliche Albert Kangasharju ist da ein junger und vor Kraft strotzender Mann, Mich hat berührt ihn als alten Mann zu erleben. Es ist doch auch in der Realität so, dass viele ältere Menschen in Kriegszeiten enorm viel durchgemacht haben und auch anders waren. Wir Jüngeren können uns das nicht so richtig vorstellen. Der Autor sorgt hier für einen gewaltigen Überraschungseffekt. Der Prolog startet eindrücklich. Bereits nach dem Prolog hat die Spannung nie abgenommen, sondern zog sich durch das Buch und mich durch die Geschichte. Tatsächlich hatte ich das Buch in zwei Tagen ausgelesen. Mich erstaunt absolut nicht weshalb Arttu Tuominen mit diesem Buch 2021 für den renommierten nordischen Krimipreis nominiert wurde. Der Autor verbindet nämlich ein Stück Geschichte mit einer packenden Krimihandlung.

    1 Tage vor

  • maksson
    maksson

    19 Follower

    5,0

    Sehr interessante Geschichte und Wendungen

    Auch der 3. Teil ist sehr gut

    21. Okt. 2025

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Arttu Tuominen

Arttu Tuominen, geboren 1981, wurde für seinen Kriminalroman WAS WIR VERSCHWEIGEN in Finnland und international ausgezeichnet. Auch die Folgebände der damit begonnenen Krimireihe waren ein großer Erfolg. Insbesondere die sensible Zeichnung der komplexen Charaktere zeichnen sein Schreiben aus. Arttu Tuominen lebt mit seiner Familie in der Küstenstadt Pori, dem Schauplatz seiner Romane. Hauptberuflich arbeitet er als Ingenieur für Umwelttechnik.

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