Was rot war

Was rot war

Hardcover
4.014
Italienische Romane1980Er JahreFreundschaft1970Er

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Beschreibung

«Die Geschichte einer großen Liebe und einer großen Frauenfreundschaft. Nebst einer queeren Sidestory und viel feministischem Gedankengut. Was wollen Leser*innen mehr? Absolute Leseempfehlung.» (Florian Valerius, literarischernerd).

In seinem literarischen Debüt erzählt Enrico Ippolito das Schicksal zweier Frauen: vereint im Kampf um politische Ideale, entzweit durch einen unverzeihlichen Verrat.

Cruci blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Ihre große Liebe ist fort, ihr Sohn Rocco aus dem Haus, die Kommunistische Partei Italiens lange zerschlagen. Da ereilt Cruci die Nachricht vom Tod ihrer Freundin Lucia. Ende der siebziger Jahre lernten sich die beiden auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen, wo sie zu Funktionärinnen ausgebildet wurden. Was beide verband, war ihr Ideal, die «Frauensache» voranzutreiben. Bis ein unverzeihlicher Verrat sie trennte.

Cruci beschließt, mit ihrem Sohn Rocco zur Beerdigung von Köln nach Rom zu reisen. Während sie sich den Erinnerungen stellt, beginnt für Rocco eine Spurensuche in das politische und persönliche Leben seiner Mutter, das ihm bis dahin unbekannt war.

Vom Rom der 70er Jahre bis ins Köln der Gegenwart: die Geschichte einer Freundschaft, in die sich politische Umbrüche unverkennbar eingeschrieben haben.

«Enrico Ippolito macht aus dem Vergangenen durchweg lebendigstes Jetzt» (taz).

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
288
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Enrico Ippolito, Jahrgang 1982, ist Journalist und Autor. Von 2011 bis 2015 arbeitete er bei der taz in Berlin. Er war von Dezember 2015 bis November 2020 Ressortleiter Kultur bei SPIEGEL ONLINE und ist nun Autor beim SPIEGEL. Zuletzt erschien seine Short Story «Beleidigung» in der Anthologie «Eure Heimat ist unser Albtraum». Er lebt in Berlin.

Beiträge

3
Alle
5

Eine gelungene Erzählung über die beiden Freundinnen Cruci und Lucia, die sich inhaltlich zwischen politischen Idealen, geplanten und gelebten Lebensentwürfen bewegt. Der Klappentext verspricht einen "unverzeihlichen Verrat", der mich ans Buch gefesselt hat.

Eine gelungene Erzählung über die beiden Freundinnen Cruci und Lucia, die sich inhaltlich zwischen politischen Idealen, geplanten und gelebten Lebensentwürfen bewegt. Der Klappentext verspricht einen "unverzeihlichen Verrat",  der mich ans Buch gefesselt hat.
5

Die Geschichte macht absolut glücklich und berührt. Nicht nur weil im Vordergrund die Freundschaft zweier Frauen steht und weniger love interests, sondern auch weil die zweisträngige Erzählung (durch Cruci und durch ihren Sohn Rocco) sehr gut verschiedene Perspektiven auf die italienische kommunistische Partei, politische Umbrüche und z.B auch auf queere Themen zeigt. 'Was rot war' ist schön geschrieben, mensch kommt relativ schnell flowy durch den Text durch.

4

«Wir sind keine Maschinen für die Reproduktion, sondern Frauen im Kampf für die Revolution»

„WAS ROT WAR“ erzählt über Freundinnenschaft und Kommunismus. Die Leser:innen lernen Cruci und Lucia kennen, ihren Zusammenhalt, und den Wunsch, Gehör zu finden, um politische Veränderungen hervorzubringen…

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