Was alles war

Was alles war

Taschenbuch
3.88
AdoptivelternTontaubenRomantikerMeeresbiologin

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Beschreibung

Dass sie adoptiert wurde, weiß Susa seit ihrer Kindheit. Es hat sie nie gestört – sie liebt ihre Eltern und wird von ihnen geliebt; daran ändert sich auch nichts, als sie ihre leibliche Mutter Viola kennenlernt, mit der sie nichts zu verbinden scheint. Aber dann erfährt Susa von Brüdern und verspürt eine irritierende Sehnsucht nach ihnen. Und ist der Wunsch, den biologischen Vater kennenzulernen, ein Verrat an ihrem im Sterben liegenden Adoptivvater? Als Susa sich in Henryk verliebt, der zwei Töchter mit in die Ehe bringt, wird die Sache noch komplizierter. Was ist das überhaupt, eine Familie? Was begründet sie? Die Gene? Oder doch die Liebe?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
288
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Annette Mingels, geboren 1971, studierte Germanistik und promovierte über Dürrenmatt und Kierkegaard. Danach arbeitete sie als Dozentin und Journalistin. 2003 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, dem fünf weitere und ein Erzählband folgten. Für ihren Roman »Was alles war« erhielt sie 2017 den Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger Verlag. Annette Mingels lebt, nach einigen Jahren in San Francisco, mit ihrer Familie bei Berlin.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
65%
11%
N/A
N/A
78%
47%
20%
35%
N/A
67%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
93%
94%
64%
66%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam100%
Mittel0%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
Mittel0%
Minimalistisch (100%)

Beiträge

1
Alle
4

Durchhalten, es zahlt sich aus!

AUSZUG, Seite 256: "Mein Herz klopft plötzlich in meinem Hals, siehst du das, dieses Pochen zwischen Ohr und Schlüsselbein? Vielleicht werde ich mich später an diese Situation erinnern : Dies war der Moment, werde ich vielleicht denken, in dem alles auseinanderbrach - du und ich, der ganze Kosmos. Der Moment, in dem sich der Wechsel vollzog von einem Vorher zu einem Nachher, dieser Sekunde, die, wenn man zurückblickt, ganz folgerichtig am Ende einer Kausalkette steht, nur erkennt man das eben erst mit einigem Abstand. Jetzt ist da erst mal die Überraschung. Und die Angst. Und ich möchte dich aufhalten, du sollst nicht weitersprechen, lass uns hier eine kurze Pause machen, denn du weißt ja wie das ist, was einmal gesagt wurde, kann man nicht zurücknehmen,..." Die erste Hälfte ein wenig schwerfällig, liest sich wie eine wissenschaftliche Notiz, recht unemotional... nimmt es dann ab der Hälfte an Fahrt auf, wird spannend und wirklich gut!

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