Warum Einstein niemals Socken trug
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Beschreibung
Wer spazieren geht, ist kreativer. Wer einen Laborkittel überzieht, agiert aufmerksamer. Und wer hart sitzt, urteilt sachlicher. Wie wir denken, hängt von jeder Menge kleiner Details ab. Wer hätte beispielsweise vermutet, dass man etwas besser versteht, wenn man eine dazu passende Bewegung macht? Oder dass wir unsere Mitmenschen positiver beurteilen, sobald wir eine wärmende Tasse in den Händen halten? Unterhaltsam und klug führt Christian Ankowitsch uns vor Augen, wie überraschend Umgebung und Körpergefühl unser Denken beeinflussen, ohne dass wir es bemerken – und verrät verblüffende Tricks, wie wir dieses Zusammenspiel praktisch nutzen können.
Ein so leicht wie klug geschriebenes Buch über die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist für alle, die sich nicht nur auf ihren Kopf verlassen wollen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christian Ankowitsch, geboren 1959 in Klosterneuburg bei Wien, war von 1993 bis 2001 Redakteur der «Zeit» und lebt heute als freier Journalist und Autor mit seiner Familie in Berlin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. «Dr. Ankowitschs Kleines Konversationslexikon» (2004), «Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner» (2009), «Mach’s falsch, und du machst es richtig» (2011) und «Warum Einstein niemals Socken trug» (2015). Seit 2011 moderiert Christian Ankowitsch das Literaturmagazin «lesArt» im ORF, seit 2013 den Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis.
Beiträge
Für mich war das Buch letztlich eine bloße Aneinanderreihung von Studien aus der Sozial- und Kognitionspsychologie, die ich aus meinem Psychologie-Bachelor größtenteils bereits kannte. Wirklich neue Erkenntnisse oder überraschende Perspektiven habe ich nicht gefunden. Viele Inhalte wirken wie eine populärwissenschaftliche Zusammenfassung bekannter Experimente, jedoch ohne vertiefende Einordnung oder kritische Auseinandersetzung. Auch die am Ende gezogenen zusammenfassenden Hinweise sehe ich skeptisch: Nicht immer ist für mich klar, ob die weitreichenden Schlussfolgerungen tatsächlich in dieser Form wissenschaftlich gedeckt sind. Insgesamt fand ich das Buch weder besonders überraschend noch besonders unterhaltsam. Für Leser:innen ohne psychologisches Vorwissen mag es ein solider Einstieg sein – für Fachkundige bietet es aus meiner Sicht jedoch wenig Mehrwert.
Beschreibung
Wer spazieren geht, ist kreativer. Wer einen Laborkittel überzieht, agiert aufmerksamer. Und wer hart sitzt, urteilt sachlicher. Wie wir denken, hängt von jeder Menge kleiner Details ab. Wer hätte beispielsweise vermutet, dass man etwas besser versteht, wenn man eine dazu passende Bewegung macht? Oder dass wir unsere Mitmenschen positiver beurteilen, sobald wir eine wärmende Tasse in den Händen halten? Unterhaltsam und klug führt Christian Ankowitsch uns vor Augen, wie überraschend Umgebung und Körpergefühl unser Denken beeinflussen, ohne dass wir es bemerken – und verrät verblüffende Tricks, wie wir dieses Zusammenspiel praktisch nutzen können.
Ein so leicht wie klug geschriebenes Buch über die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist für alle, die sich nicht nur auf ihren Kopf verlassen wollen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christian Ankowitsch, geboren 1959 in Klosterneuburg bei Wien, war von 1993 bis 2001 Redakteur der «Zeit» und lebt heute als freier Journalist und Autor mit seiner Familie in Berlin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. «Dr. Ankowitschs Kleines Konversationslexikon» (2004), «Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner» (2009), «Mach’s falsch, und du machst es richtig» (2011) und «Warum Einstein niemals Socken trug» (2015). Seit 2011 moderiert Christian Ankowitsch das Literaturmagazin «lesArt» im ORF, seit 2013 den Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis.
Beiträge
Für mich war das Buch letztlich eine bloße Aneinanderreihung von Studien aus der Sozial- und Kognitionspsychologie, die ich aus meinem Psychologie-Bachelor größtenteils bereits kannte. Wirklich neue Erkenntnisse oder überraschende Perspektiven habe ich nicht gefunden. Viele Inhalte wirken wie eine populärwissenschaftliche Zusammenfassung bekannter Experimente, jedoch ohne vertiefende Einordnung oder kritische Auseinandersetzung. Auch die am Ende gezogenen zusammenfassenden Hinweise sehe ich skeptisch: Nicht immer ist für mich klar, ob die weitreichenden Schlussfolgerungen tatsächlich in dieser Form wissenschaftlich gedeckt sind. Insgesamt fand ich das Buch weder besonders überraschend noch besonders unterhaltsam. Für Leser:innen ohne psychologisches Vorwissen mag es ein solider Einstieg sein – für Fachkundige bietet es aus meiner Sicht jedoch wenig Mehrwert.




