Vulva
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Kulturgeschichte der Vulva... Ein interessantes Buch, welches von vielen Bereiche der Kulturgeschichte rund um das weibliche Genital berichtet. Von der Namenlosigkeit, den falschen Namen, der Ausperrung aus der Kunst, Vorhandensein und Bedeutung in Religionen (sehr interessant) etc. Die Sprache ist verständlich, die Abbildungen schwanken von sehr interessant bis naja. Lediglich ein Kapitel fand ich schwieriger zu lesen. Vermutlich weil da der rote Faden verloren wird. Gewiss ist dieses Buch aber nicht nur für Feministinnen von Interesse. Das Cover finde ich richtig kraftvoll und großartig (der 'fehlende' Phallus, wird durch den Baumstamm symbolisiert, welcher wiederum als Saat des Lebens aus dem Schoss der Frau beweist, dass jene in Wahrheit sogar das kraftstrotzendere Genital besitzt).

Leider nicht gut recherchiert und man rauscht so schnell durch die Themen, Kulturen, Kontinente und Jahrhunderte, dass mir beim Lesen schwindlig wird. Habe dann nach dem ersten Drittel des Buches abgebrochen.
Das Thema ist wahnsinnig spannend und ich würde gern mehr dazu lesen. Aber Frau Sanyal eilt durch die Themen, bringt verschiedene Beispiele aus unterschiedlichsten Geschichten und Kulturen, zieht Querverweise über Jahrhunderte und Kontinente hinweg. Ich kenne mich selbst nicht mit Geschichte aus und es gibt für sehr viele Aussagen Fußnoten mit Belegen. Aber nur weil es eine Quelle für eine Aussage gibt, die zum eigenen Narrativ passt, heißt das nicht, dass das auch so ist. Wenn ich mal einem Thema hinterergegoogelt habe, weil ich es spannend fand und gern mehr wissen wollte, dann schien mir die Erklärung so, wie sie im Buch wiedergegeben ist, nicht mehr korrekt. Beispiel: dass das Wort "ficken" von "Feige / engl. fig" kommt, ist unwahrscheinlich. Oder dass "honeymoon" davon kommt, dass in Hindu-Heiratsritualen die Vulva mit Honig eingerieben wird. Ich fände es sehr spannend, wenn es so wäre - aber historisch sehr unwahrscheinlich. Das lässt mich dann an den anderen Aussagen zweifeln - es wird auch selten ein "es könnte einen Zusammenhang geben " benutzt, stattdessen ein "so war es". Vielleicht sind die späteren Teile besser - ich habe nur bis ca. Seite 85 gelesen.
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Kulturgeschichte der Vulva... Ein interessantes Buch, welches von vielen Bereiche der Kulturgeschichte rund um das weibliche Genital berichtet. Von der Namenlosigkeit, den falschen Namen, der Ausperrung aus der Kunst, Vorhandensein und Bedeutung in Religionen (sehr interessant) etc. Die Sprache ist verständlich, die Abbildungen schwanken von sehr interessant bis naja. Lediglich ein Kapitel fand ich schwieriger zu lesen. Vermutlich weil da der rote Faden verloren wird. Gewiss ist dieses Buch aber nicht nur für Feministinnen von Interesse. Das Cover finde ich richtig kraftvoll und großartig (der 'fehlende' Phallus, wird durch den Baumstamm symbolisiert, welcher wiederum als Saat des Lebens aus dem Schoss der Frau beweist, dass jene in Wahrheit sogar das kraftstrotzendere Genital besitzt).

Leider nicht gut recherchiert und man rauscht so schnell durch die Themen, Kulturen, Kontinente und Jahrhunderte, dass mir beim Lesen schwindlig wird. Habe dann nach dem ersten Drittel des Buches abgebrochen.
Das Thema ist wahnsinnig spannend und ich würde gern mehr dazu lesen. Aber Frau Sanyal eilt durch die Themen, bringt verschiedene Beispiele aus unterschiedlichsten Geschichten und Kulturen, zieht Querverweise über Jahrhunderte und Kontinente hinweg. Ich kenne mich selbst nicht mit Geschichte aus und es gibt für sehr viele Aussagen Fußnoten mit Belegen. Aber nur weil es eine Quelle für eine Aussage gibt, die zum eigenen Narrativ passt, heißt das nicht, dass das auch so ist. Wenn ich mal einem Thema hinterergegoogelt habe, weil ich es spannend fand und gern mehr wissen wollte, dann schien mir die Erklärung so, wie sie im Buch wiedergegeben ist, nicht mehr korrekt. Beispiel: dass das Wort "ficken" von "Feige / engl. fig" kommt, ist unwahrscheinlich. Oder dass "honeymoon" davon kommt, dass in Hindu-Heiratsritualen die Vulva mit Honig eingerieben wird. Ich fände es sehr spannend, wenn es so wäre - aber historisch sehr unwahrscheinlich. Das lässt mich dann an den anderen Aussagen zweifeln - es wird auch selten ein "es könnte einen Zusammenhang geben " benutzt, stattdessen ein "so war es". Vielleicht sind die späteren Teile besser - ich habe nur bis ca. Seite 85 gelesen.






