Blick ins Buch

Biografien

Vor der Freiheit sei kein Frieden

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Über das Buch

Der Dichter und Revolutionär Georg Herwegh, der populärste Lyriker seiner Zeit, gab dem bis dahin zumeist stummen Protest eine Stimme. In seinen Texten sprach er aus, was viele Menschen jener Zeit dachten, fühlten, erlitten, beklagten. Seine „Gedichte eines Lebendigen“ wurden zu einem überragenden Erfolg, sie waren gewissermaßen das Initial für die Formierung einer Massenbewegung; Tausende jubelten ihm auf einer Lesereise durch die deutschen Länder zu, überall bildeten sich „Herwegh-Clubs“. Literatur und Poesie, weniger durch die Zensur gegängelt als journalistische und politische Prosa, wurden zum „Nährstoff“ für die sich nun immer mutiger und radikaler artikulierende Opposition.

ISBN9783462500127
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum08.02.24
Seitenzahl160

Autorin / Autor

Über Georg Herwegh

Georg Herwegh (1817-1875) war politische Schriftsteller und Lyriker. Er nahm an der Pariser Februarrevolution teil und wurde danach Präsident der Deutschen Democratischen Gesellschaft in Paris und der Deutschen Demokratischen Legion. Nach der Niederlage während der Märzrevolution 1848 flieht er in die Schweiz, wo er 1863 Bevollmächtigter des neu gegründeten Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) wird, eine erste Vorläuferorganisation der späteren Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Im gleichen Jahr schreibt er »Das Bundeslied« als Hymne auf das revolutionäre Proletariat.

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