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Romane

"22 Gedichte und die Flugschrift Schiller und seine Statue"

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Über das Buch

Von Herweghs Werk sind heute nur noch zwei Verse allgemein bekannt; sie haben sich verselbstständigt und sind zu geflügelten Worten geworden: „Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will.“ Zwar wird auch das „Bundeslied“, in dem diese Verse stehen, noch hier und da gesungen, aber die wenigsten wissen, dass das Lied von Herwegh stammt, dass er es im Auftrag von Ferdinand Lassalle schrieb, anlässlich der Gründung des „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins“, aus dem die SPD hervorging. Die vorliegende Auswahl enthält Gedichte, die in einem Zeitraum von ungefähr 35 Jahren entstanden sind – angefangen mit den „Strophen aus der Fremde“, die Herwegh im Jahr seiner Flucht aus Stuttgart schrieb (1839), bis zu den Versen zum 25. Jahrestag der 48er-Revolution („Achtzehnter März“). Die Auswahl zeigt, dass Herwegh stets ein Meister der Form war und er seine dichterische Kraft nie verloren hat. Den Gedichten wurden einige „Anmerkungen und Erläuterungen“ beigegeben.
ISBN9783944137520
VerlagVerlag Peter Grohmann Nachfolger
Erscheinungsdatum02.04.25
Seitenzahl104

Autorin / Autor

Über Georg Herwegh

Georg Herwegh wurde 1817 als Sohn des Gastwirts Ludwig Ernst Herwegh und seiner Ehefrau Rosine Catharina Herwegh geboren. Von 1831 bis 1835 besuchte er nach bestandenem Landexamen das Evangelische Seminar (Gymnasium) im Kloster Maulbronn und studierte ab 1835 Theologie und Rechtswissenschaften in Tübingen als Stipendiat des Tübinger Stifts, dessen er 1836 verwiesen wurde. Ab 1836 war er als freier Schriftsteller in Stuttgart tätig. Ab 1837 arbeitete er sowohl an August Lewalds Zeitschrift Europa, als auch an Karl Gutzkows Blatt Telegraph für Deutschland mit. Er arbeitete für die von Karl Marx redigierte Rheinische Zeitung und plante, den Deutschen Boten aus der Schweiz zu einem Kampforgan gegen die politische und soziale Unterdrückung in Deutschland umzustrukturieren. In dieser Zeit freundete er sich mit Ludwig Feuerbach an. Im Dezember 1842 ließ Friedrich WilhelmIV. Herwegh aus Preußen ausweisen, nachdem dieser sich in einem offenen Brief über die politischen Verhältnisse in Deutschland beschwert hatte Herwegh wurde zum ständigen Mitarbeiter des sozialdemokratischen Blatts Der Volksstaat und veröffentlichte in dieser Position seine schärfsten politischen Gedichte. Er verurteilte darin den preußischen Militarismus, den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und das deutsche Kaiserreich. Am 7. April 1875 starb Herwegh im heute zu Baden-Baden gehörenden Lichtental.

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