Von oben fällt man tiefer
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Beschreibung
Verdammte Drecks-Mist-Wanderung, verdammte!
Theophil Kornmaier ist ein komischer Typ – schräg, einsilbig und geplagt von einem unverarbeiteten Trauma: Als er selbst noch ein Kind war, ist sein Bruder bei einer Alpenüberquerung abgestürzt. Er beschließt, sich seiner Vergangenheit zu stellen: mit einer Alpenüberquerung. Weil er in puncto Wandern allerdings komplett unerfahren ist, schließt er sich einer Wandergruppe an: die schlechteste Idee seines Lebens. Denn nicht nur ein verbissener Hochleistungs-Opa, eine verführerische Alpen-Lolita und der wenig motivierte Wanderführer Josef bringen Kornmaier über seine Grenzen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, treibt ein skrupelloser Mörder in der Einsamkeit steiniger Pfade und heimeliger Berghütten sein Unwesen …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anne Bandel arbeitet seit zweiundzwanzig Jahren als Zahnärztin und singt seit zehn Jahren konzertant Jazz und Chanson. Doch ein Teil ihres Herzens schlägt für das Schreiben und natürlich für ihren eigenwilligen Protagonisten Theophil Kornmaier.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Eher Charakterstudie als Kriminalroman
Anne Bandel versteht eines sehr gut: Ihre Charaktere zu beschreiben. Die Mitglieder der Wandergruppe werden in ihrem stillen Wunsch nach dem persönlichen Glück wunderbar skizziert. Jeder ist anders schrullig und irgendwie keiner so richtig in der Lage zu äußern, was er sich eigentlich wünscht. Spätestens mit dem Satz "Die Ästhetik des Bergwanderns ist eine Katastrophe." (S.9) hatte sie mich. Man fragt sich aber ziemlich lange, wann denn ein Krimi aus der Geschichte wird, denn der erste Kriminalfall geschieht erst im letzten Drittel des Buches. Dennoch konnte mich die Auflösung überraschen und unterhaltsam ist die bissige Gedankenwelt von Theophil Kornmaier allemal.

Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Verdammte Drecks-Mist-Wanderung, verdammte!
Theophil Kornmaier ist ein komischer Typ – schräg, einsilbig und geplagt von einem unverarbeiteten Trauma: Als er selbst noch ein Kind war, ist sein Bruder bei einer Alpenüberquerung abgestürzt. Er beschließt, sich seiner Vergangenheit zu stellen: mit einer Alpenüberquerung. Weil er in puncto Wandern allerdings komplett unerfahren ist, schließt er sich einer Wandergruppe an: die schlechteste Idee seines Lebens. Denn nicht nur ein verbissener Hochleistungs-Opa, eine verführerische Alpen-Lolita und der wenig motivierte Wanderführer Josef bringen Kornmaier über seine Grenzen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, treibt ein skrupelloser Mörder in der Einsamkeit steiniger Pfade und heimeliger Berghütten sein Unwesen …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anne Bandel arbeitet seit zweiundzwanzig Jahren als Zahnärztin und singt seit zehn Jahren konzertant Jazz und Chanson. Doch ein Teil ihres Herzens schlägt für das Schreiben und natürlich für ihren eigenwilligen Protagonisten Theophil Kornmaier.
Beiträge
Eher Charakterstudie als Kriminalroman
Anne Bandel versteht eines sehr gut: Ihre Charaktere zu beschreiben. Die Mitglieder der Wandergruppe werden in ihrem stillen Wunsch nach dem persönlichen Glück wunderbar skizziert. Jeder ist anders schrullig und irgendwie keiner so richtig in der Lage zu äußern, was er sich eigentlich wünscht. Spätestens mit dem Satz "Die Ästhetik des Bergwanderns ist eine Katastrophe." (S.9) hatte sie mich. Man fragt sich aber ziemlich lange, wann denn ein Krimi aus der Geschichte wird, denn der erste Kriminalfall geschieht erst im letzten Drittel des Buches. Dennoch konnte mich die Auflösung überraschen und unterhaltsam ist die bissige Gedankenwelt von Theophil Kornmaier allemal.





