Vom Gebrauch der Wissenschaft
von Pierre Bourdieu
Taschenbuch
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Beschreibung
Wenn man nach den gesellschaftlichen Gebrauchsweisen der Wissenschaft fragt, dann kommt zuletzt der Nutzen in den Sinn, den die Wissenschaften selbst von einer Soziologie haben könnten, die sie als solche in Augenschein nimmt. Und müsste dieses "klinische" Vorgehen nicht auch Wege zeigen, um sie schließlich eine Sendung erfüllen zu lassen, die ihr immer wieder gesellschaftlich anvertraut wird?
Pierre Bourdieu zeigt die Welt wissenschaftlicher "Felder" als Ort eines notwendigen Gegenübers: Kämpfe zwischen einer weltlichen, gesellschaftlichen, einer Macht der Institution, und einer eigenen und unabhängigen Macht, die auf der Anerkennung durch Gleiche beruht. Die vielfachen Frontlinien, die sich durch diesen Gegensatz ziehen, sind nicht nur Ausdruck gesellschaftlicher Teilungen, sie erlauben auch immer wieder Eingriffe der gesellschaftlichen Welt in die mühsam eroberte Unabhängigkeit einer Wissenschaft, die sich in falschen Widersprüchen sieht.
Eine Soziologie wissenschaftlicher Felder kann nur der Anfang sein, diese Widersprüche zu überwinden. Werden diese nicht aufgezeigt, ist die Wissenschaft aber auf keine der Herausforderungen zu antworten fähig, die die "Gesellschaft" an sie zu stellen scheint. Pierre Bourdieu verficht hier mit seiner "Realpolitik der Vernunft" eine echte Unabhängigkeit der Wissenschaft, weil nur sie ihren Anspruch rechtfertigt, im Namen des Universellen das Wort zu ergreifen.
Buchinformationen
Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
86
Preis
3.95 €
Beschreibung
Wenn man nach den gesellschaftlichen Gebrauchsweisen der Wissenschaft fragt, dann kommt zuletzt der Nutzen in den Sinn, den die Wissenschaften selbst von einer Soziologie haben könnten, die sie als solche in Augenschein nimmt. Und müsste dieses "klinische" Vorgehen nicht auch Wege zeigen, um sie schließlich eine Sendung erfüllen zu lassen, die ihr immer wieder gesellschaftlich anvertraut wird?
Pierre Bourdieu zeigt die Welt wissenschaftlicher "Felder" als Ort eines notwendigen Gegenübers: Kämpfe zwischen einer weltlichen, gesellschaftlichen, einer Macht der Institution, und einer eigenen und unabhängigen Macht, die auf der Anerkennung durch Gleiche beruht. Die vielfachen Frontlinien, die sich durch diesen Gegensatz ziehen, sind nicht nur Ausdruck gesellschaftlicher Teilungen, sie erlauben auch immer wieder Eingriffe der gesellschaftlichen Welt in die mühsam eroberte Unabhängigkeit einer Wissenschaft, die sich in falschen Widersprüchen sieht.
Eine Soziologie wissenschaftlicher Felder kann nur der Anfang sein, diese Widersprüche zu überwinden. Werden diese nicht aufgezeigt, ist die Wissenschaft aber auf keine der Herausforderungen zu antworten fähig, die die "Gesellschaft" an sie zu stellen scheint. Pierre Bourdieu verficht hier mit seiner "Realpolitik der Vernunft" eine echte Unabhängigkeit der Wissenschaft, weil nur sie ihren Anspruch rechtfertigt, im Namen des Universellen das Wort zu ergreifen.
Buchinformationen
Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
86
Preis
3.95 €



