Blick ins Buch

Romane

Vom Ende eines Sommers

3,2(56)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

England in den 1930-Jahren: Die vierzehnjährige Edith Mather lebt mit ihrer Familie auf Wych Farm im ländlichen Suffolk. Das Leben auf dem Land ist hart, die Schatten von Weltwirtschaftskrise und Erstem Weltkrieg hängen über der verarmten Gemeinde, und die Farm wird noch mit Pferdestärken betrieben. Edith, genannt Edie, ist ein seltsames Kind: Als eines von vier Geschwistern in einer konservativen Farmerfamilie zieht sie Bücher der Gesellschaft von anderen Kindern vor. Als die Journalistin Constance FitzAllen aus London anreist, um eine Kolumne über und Lobrede auf das Landleben zu schreiben, empfindet Edie von Anfang an Bewunderung für die extrovertierte Frau in Männerhosen. Charmant, wissbegierig und glamourös scheint Constance zunächst die ideale Freundin und Mentorin für Edie zu sein. Doch die junge Frau aus der Großstadt will nicht nur dokumentieren, sie will missionieren. Und sie bringt politische Ideen mit, die bald zu einem Flächenbrand in ganz Europa führen. Atmosphärisch und bildstark erzählt ›Das Ende eines Sommers‹ vom Erwachsenwerden und ist zugleich packendes Zeitporträt und eine Verneigung vor der Schönheit der Natur.

Editionen (2)

ISBN9783832181529
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum18.06.21
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

15 Rezensionen

3,2

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  • beiute
    beiute

    3 Follower

    3,0

    Das Buch schafft es gut, dich in seine Szenerien eines Bauernhofs in den 30ern Englands zu versetzen, hat inhaltlich durchaus Wendungen und schicksalhafte Momente, dennoch fehlt mir ein bisschen eine zielführend Handlung, andererseits liest man das, was der Titel sagt: von einem Sommer.

    29. Sept. 2025

  • 3,5

    Schwierig...

    ⭐ 3,5/5 Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich das Buch finden soll. Es ließ sich definitiv leicht lesen und der Schreibstil war flüssig. Doch ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte keiner richtigen Linie folgt. In "Am Ende eines Sommers" sind wir an der Seite von Edith, einer britischen Farmerstochter, die gerade 14 Jahre alt ist. Wir sind bei Ediths alltäglichen Erlebnissen dabei. Sind dabei als sie einen kleinen Vogel aufzieht, wie sie ihre Großeltern besucht und auf der Farm hilft. Eines Tages bekommt die Familie Besuch von Constance, einer Journalistin aus London, die den Sommer über auf dem Land verbringt, um von alten Traditionen und dem englischen Landleben zu schreiben. Edith und Constance freunden sich an und Edith entwickelt langsam ihre ganz eigenen Gedanken zum Leben und sich selbst. Als dann auch noch der Nachbarsjunge, der in das Mädchen verliebt ist, eines Tages beim Dorffest aufdringlich wird, schweifen Ediths Gedanken komplett ab vom rationalen Denken... Tja, wie gesagt, es ist ein schwieriges Buch und definitiv nichts für Leute, die Spannung brauchen. Die Geschichte ist eher träge und man fragt sich mehr und mehr, was eigentlich mit dem Farmmädchen los ist bei den kruden Gedanken, die sie hegt. Am Ende wird es dann aufgelöst und man ist nicht mehr sonderlich überrascht, hat man es doch schon eine ganze Zeit vermutet. Auch wenn ich Melissa Harrisons Buch zügig lesen konnte, kann ich doch jeden verstehen, der es abbricht oder schlecht bewertet, denn es ist alles in allem eher langweilig. Ich kam dennoch nicht umhin eine gewisse Faszination für die Geschichte zu haben. Woher die allerdings rührt, kann ich nicht genau sagen. Nochmal lesen werde ich es aber dennoch nicht.

    Schwierig...

    15. Juni 2025

  • kristinaliest
    kristinaliest

    194 Follower

    3,0

    Vom Ende eines Sommers" von Melissa Harrison spielt 1933 in England. Es geht um die vierzehnjährige Edie, die mit ihrer Familie auf einer Farm lebt. Der Erste Weltkrieg hat seine Spuren hinterlassen und die Dorfgemeinde leidet unter der Weltwirschaftskrise. Da taucht die aufgeweckte Journalistin Constance FitzAllen aus London auf, um über das Landleben zu berichten und begegnet somit auch Edie. Sie freunden sich miteinander an, doch bald muss Edie erkennen, dass Constance nicht die ist, die sie zu sein scheint. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern. Ich fand den Anfang sehr langatmig. In der Mitte war ich dann begeistert von den Naturbeschreibungen und es wurde etwas spannender, da etwas schlimmes mit Edie passiert war. Es gibt in dem Buch viele wichtige und interessante Themen, doch leider macht die Autorin daraus zu wenig. Am Ende wird mir viel zu wenig auf Constance eingegangen, das fand ich sehr schade, da sie eine große Rolle am Anfang gespielt hat und dann verläuft die Sache mit ihr irgendwie im Sand. Das Ende wirkt für mich so etwas verloren, als müsste jetzt schnell ein Schluss her. Auch die historische Anmerkung am Endes des Buches hat daran nichts geändert.

    23. Sept. 2022

3 von 15 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 8125%
lislrider
lislrider21. Aug. 2025

Irgendwie langweilig aber irgendwie will auch wissen was passiert. Ich Kämpfe weiter!!

Autorin / Autor

Über Melissa Harrison

MELISSA HARRISON ist Schriftstellerin, Kritikerin und Kolumnistin u.a. für The Times, die Financial Times und den Guardian. Für ihren hochgelobten Roman ›Vom Ende eines Sommers‹ (DuMont 2021) erhielt sie den European Union Prize for Literature 2019. ›Weißdornzeit‹ stand auf der Shortlist für den Costa Novel Award sowie auf der Longlist für den Bailey’s Women’s Prize.

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