Vögel
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Was bestimmt unsere Identität? Was bestimmt die Herkunft? Sind diese beiden Begriffe schwergewichtiger als die Liebe zu einem Mensch? Das sind die zentralen Fragen des Stücks „Vögel“, welches zur Zeit an vielen deutschen Bühnen aufgeführt wird. Ich habe das Stück in der Inszenierung am Schaupiel Köln gesehen und war sehr beeindruckt. Eitan, ein jüdischer Genetiker, verliebt sich in Wahida, eine Amerikanerin mit arabischen Wurzeln. Als Eitan seinen deutschen Eltern in Berlin von seiner Liebe berichtet, bricht für Eitans Vater David eine Welt zusammen. Sein Sohn liebt eine Muslima. Undenkbar. Der Konflikt nimmt seinen Lauf und die Dramaturgie will es so, dass am Ende für David nichts mehr so ist, wie er Herkunft und Identität immer gelebt hat. Es erinnert in Teilen an Nathan, der Weiße, bei der Frage, wie die drei Weltreligionen in Harmonie zusammenleben können. Mich hat das Stück begeistert, wenn auch der Schluss nicht ganz stimmig für mich zur Gesamtaussage ist. Eitan als Genetiker will seinem Vater klar machen, dass die Barrieren in seinem Kopf und das Leid des jüdischen Volkes nicht durch seine 46 Chromosomen bestimmt ist, sondern durch seinen eigenen Willen und Einstellung. Als David dann am Ende erfährt, wo seine wahren Wurzeln sind, bricht er mit einem Schlaganfall zusammen. Das war schon arg theatralisch. Beeindruckend ist, dass das Stück (wie in Köln) vielsprachig aufgeführt wird, in Hebräisch, Deutsch, Englisch und Arabisch. Eine große Leistung von den Schauspieler/innen, die die von ihnen gesprochenen Sprachen erst für das Stück lernen mussten. Die Vielsprachigkeit macht den besonderen Reiz und Klang auf der Bühne aus. Sehr empfehlenswert.
Was bestimmt unsere Identität? Was bestimmt die Herkunft? Sind diese beiden Begriffe schwergewichtiger als die Liebe zu einem Mensch? Das sind die zentralen Fragen des Stücks „Vögel“, welches zur Zeit an vielen deutschen Bühnen aufgeführt wird. Ich habe das Stück in der Inszenierung am Schaupiel Köln gesehen und war sehr beeindruckt. Eitan, ein jüdischer Genetiker, verliebt sich in Wahida, eine Amerikanerin mit arabischen Wurzeln. Als Eitan seinen deutschen Eltern in Berlin von seiner Liebe berichtet, bricht für Eitans Vater David eine Welt zusammen. Sein Sohn liebt eine Muslima. Undenkbar. Der Konflikt nimmt seinen Lauf und die Dramaturgie will es so, dass am Ende für David nichts mehr so ist, wie er Herkunft und Identität immer gelebt hat. Es erinnert in Teilen an Nathan, der Weiße, bei der Frage, wie die drei Weltreligionen in Harmonie zusammenleben können. Mich hat das Stück begeistert, wenn auch der Schluss nicht ganz stimmig für mich zur Gesamtaussage ist. Eitan als Genetiker will seinem Vater klar machen, dass die Barrieren in seinem Kopf und das Leid des jüdischen Volkes nicht durch seine 46 Chromosomen bestimmt ist, sondern durch seinen eigenen Willen und Einstellung. Als David dann am Ende erfährt, wo seine wahren Wurzeln sind, bricht er mit einem Schlaganfall zusammen. Das war schon arg theatralisch. Beeindruckend ist, dass das Stück (wie in Köln) vielsprachig aufgeführt wird, in Hebräisch, Deutsch, Englisch und Arabisch. Eine große Leistung von den Schauspieler/innen, die die von ihnen gesprochenen Sprachen erst für das Stück lernen mussten. Die Vielsprachigkeit macht den besonderen Reiz und Klang auf der Bühne aus. Sehr empfehlenswert.
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Was bestimmt unsere Identität? Was bestimmt die Herkunft? Sind diese beiden Begriffe schwergewichtiger als die Liebe zu einem Mensch? Das sind die zentralen Fragen des Stücks „Vögel“, welches zur Zeit an vielen deutschen Bühnen aufgeführt wird. Ich habe das Stück in der Inszenierung am Schaupiel Köln gesehen und war sehr beeindruckt. Eitan, ein jüdischer Genetiker, verliebt sich in Wahida, eine Amerikanerin mit arabischen Wurzeln. Als Eitan seinen deutschen Eltern in Berlin von seiner Liebe berichtet, bricht für Eitans Vater David eine Welt zusammen. Sein Sohn liebt eine Muslima. Undenkbar. Der Konflikt nimmt seinen Lauf und die Dramaturgie will es so, dass am Ende für David nichts mehr so ist, wie er Herkunft und Identität immer gelebt hat. Es erinnert in Teilen an Nathan, der Weiße, bei der Frage, wie die drei Weltreligionen in Harmonie zusammenleben können. Mich hat das Stück begeistert, wenn auch der Schluss nicht ganz stimmig für mich zur Gesamtaussage ist. Eitan als Genetiker will seinem Vater klar machen, dass die Barrieren in seinem Kopf und das Leid des jüdischen Volkes nicht durch seine 46 Chromosomen bestimmt ist, sondern durch seinen eigenen Willen und Einstellung. Als David dann am Ende erfährt, wo seine wahren Wurzeln sind, bricht er mit einem Schlaganfall zusammen. Das war schon arg theatralisch. Beeindruckend ist, dass das Stück (wie in Köln) vielsprachig aufgeführt wird, in Hebräisch, Deutsch, Englisch und Arabisch. Eine große Leistung von den Schauspieler/innen, die die von ihnen gesprochenen Sprachen erst für das Stück lernen mussten. Die Vielsprachigkeit macht den besonderen Reiz und Klang auf der Bühne aus. Sehr empfehlenswert.
Was bestimmt unsere Identität? Was bestimmt die Herkunft? Sind diese beiden Begriffe schwergewichtiger als die Liebe zu einem Mensch? Das sind die zentralen Fragen des Stücks „Vögel“, welches zur Zeit an vielen deutschen Bühnen aufgeführt wird. Ich habe das Stück in der Inszenierung am Schaupiel Köln gesehen und war sehr beeindruckt. Eitan, ein jüdischer Genetiker, verliebt sich in Wahida, eine Amerikanerin mit arabischen Wurzeln. Als Eitan seinen deutschen Eltern in Berlin von seiner Liebe berichtet, bricht für Eitans Vater David eine Welt zusammen. Sein Sohn liebt eine Muslima. Undenkbar. Der Konflikt nimmt seinen Lauf und die Dramaturgie will es so, dass am Ende für David nichts mehr so ist, wie er Herkunft und Identität immer gelebt hat. Es erinnert in Teilen an Nathan, der Weiße, bei der Frage, wie die drei Weltreligionen in Harmonie zusammenleben können. Mich hat das Stück begeistert, wenn auch der Schluss nicht ganz stimmig für mich zur Gesamtaussage ist. Eitan als Genetiker will seinem Vater klar machen, dass die Barrieren in seinem Kopf und das Leid des jüdischen Volkes nicht durch seine 46 Chromosomen bestimmt ist, sondern durch seinen eigenen Willen und Einstellung. Als David dann am Ende erfährt, wo seine wahren Wurzeln sind, bricht er mit einem Schlaganfall zusammen. Das war schon arg theatralisch. Beeindruckend ist, dass das Stück (wie in Köln) vielsprachig aufgeführt wird, in Hebräisch, Deutsch, Englisch und Arabisch. Eine große Leistung von den Schauspieler/innen, die die von ihnen gesprochenen Sprachen erst für das Stück lernen mussten. Die Vielsprachigkeit macht den besonderen Reiz und Klang auf der Bühne aus. Sehr empfehlenswert.





