Verschollen in Palma
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Beschreibung
»Einer der besten und krassesten Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe.«
Nicole Abraham, hr 1 Buchtipp
»Kallentoft auf der Höhe seines Könnens: Fiebriger Sound und eine Story, der man sich unmöglich entziehen kann.« Upsala Nya Tidning
»Einer der besten und krassesten Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe«
Nicole Abraham, hr1 Buchtipp
Eine verschwundene Tochter. Ein verzweifelter Vater. Und ein Wettlauf gegen die Zeit in der Hitze von Palma. Mons Kallentoft hat einen hochkarätigen Krimi vor atemberaubender Kulisse geschrieben. Mit einem gefallenen Helden, in dessen wüstem Innenleben sich die ganze Abgründigkeit des verlorenen Urlaubsparadieses wiederfindet.
Drei Jahre ist es her, dass Tim Blancks sechzehnjährige Tochter Emme während einer Partyreise nach Mallorca verschwand. Die Polizei hat den Fall längst abgeschlossen. Doch Tim hat sich geschworen, niemals aufzugeben – ein Versprechen, das seine Ehe zerstörte und ihn alle Zelte in Schweden abbrechen ließ. Mittlerweile arbeitet er in Palma als Privatdetektiv. Für einen Auftrag soll er die untreue Ehefrau eines deutschen Millionärs beschatten. Doch schon bald wird ihr Geliebter ermordet aufgefunden, die junge Frau verschwindet spurlos. Tim beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in die üblen Machenschaften von Mallorcas High Society. Hier, im dunklen Herzen des Urlaubsparadieses, zwischen Gier, Korruption und Gewalt, stößt er plötzlich auf eine Spur seiner Tochter. Was ist mit Emme passiert? Ist sie noch am Leben?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mons Kallentoft, geboren 1968 in Linköping, ist Autor der weltweit erfolgreichen schwedischen Krimiserie um Malin Fors und Zack Herry, seine Bücher wurden in sechsundzwanzig Sprachen übersetzt. »Verschollen in Palma« wurde in Schweden innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller. Mons Kallentoft lebt mit seiner Familie in Palma, Mallorca.
Beiträge
Die Schattenseiten Mallorcas
Anfangs war ich wenig angetan von der Geschichte. Eine wenig attraktive Hauptfigur ist auf der Suche nach der verschollenen Tochter auf Mallorca. Der Schreibstil las sich anfangs wie ein Einkaufszettel, da ständig enorm viele Aufzählungen gemacht werden. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Das wirkte irgendwie wie künstlich in die Länge gezogen. Das gab sich dann spätestens ab ca. Seite 100, denn da wurde die Story richtig spannend. Zeitweise konnte ich gar nicht aufhören, zu lesen. Toll fand ich auch die kleinen Infos über Mallorca. Nicht alles ist detailgetreu wiedergegeben und einiges einfach fiktiv, aber man hatte zeitweise ein Urlaubsfeeling. Wenn auch kein Gutes, denn in dem Buch werden eher die dunklen Seiten von Mallorca beschrieben. Besonders fies war das Ende des Buches. Aber lest selbst.

In einem überfluteten Markt von Krimis jeglicher Art, von denen die meisten eher okay aber nichts besonderes sind, zumindest je mehr man davon liest, ist dieser hier absolut herausragend. Für alle, die gern eine richtige Geschichte wollen und nicht nur einen Kriminalfall. Großartig übersetzt, ein toller Text.
„Verschollen in Palma“ von Mons Kallentoft ist kein typischer Urlaubs-Krimi, sondern wirkte auf mich eher schwerfällig und ließ mich zwiespältig zurück. Ich habe mehrfach mit dem Gedanken gespielt, abzubrechen, mich dann dennoch durchgebissen. Der Ausgangspunkt – ein Vater, der nach dem Verschwinden seiner Tochter alles zurücklässt und auf Mallorca als Privatdetektiv lebt – versprach für mich zunächst Spannung. Doch schon nach wenigen Kapiteln wurde deutlich, dass der für mich sperrig und verworren wirkende Erzählstil meinen Lesefluss eher bremst als antreibt. Die ständigen Perspektivwechsel, fragmentarischen Monologe und abrupten Szenenwechsel haben mehr anstrengend als kunstvoll gewirkt. Zwar gelang es dem Autor, die schillernde Inselkulisse in einen düsteren Gegenentwurf voller Korruption und Gewalt zu verwandeln, doch dieser atmosphärische Reiz nutzte sich für mich schnell ab. Auch mit dem Protagonisten Tim Blanck wurde ich nicht richtig warm: Er ist gezeichnet von Verlust und Schuld, was ihn komplex macht, aber zugleich distanziert und schwer zugänglich. Die Handlung zieht sich über weite Strecken, und erst in der zweiten Hälfte kam für mich echte Spannung auf – da war mein Interesse jedoch bereits angeschlagen. So bleibt das Buch für mich am Ende ein Kriminalroman, der zwar Potenzial zeigt und mich in einzelnen Momenten gefesselt hat, insgesamt aber zu zäh erzählt ist, um mich dauerhaft zu packen. Wer Lust auf einen leichtgängigen Thriller für zwischendurch hat, wird hier eher enttäuscht; für Leserinnen und Leser, die Geduld und Vorliebe für „sperrige“ Krimiliteratur mitbringen, könnte das Buch dennoch einen Reiz entfalten. Für mich leider kein Highlight, auch wenn ich großer Mallorca-Fan bin.
»Verschollen in Palma« von Mons Kallentoft handelt von einer verschwundenen Tochter, und einem verzweifelten Vater. Emme war 16 als sie verschwand, und noch drei Jahre später sucht ihr Vater nach ihr. Die Polizei hat den Fall längst aufgegeben, aber er kann es einfach nicht. Die Scheidung und der Beruf des Vaters ging zu Grunde, nun arbeitet er als Privatdetektiv auf Mallorca. Der Schreibstil ist sehr interessant. Vor allem am Anfang habe ich Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie der Aufbau ist und was ich da überhaupt gerade lese. Es war für mich persönlich eher verwirrend als special. Man befindet sich quasi auch in der Gedankenwelt des Vaters und somit war es ab und zu ein kleines Durcheinander. Für Krimiliebende, die gerne auch mal wieder etwas anderes lesen wollen, ist das hier definitiv super! Mich persönlich hat es nicht so gefesselt.
Beschreibung
»Einer der besten und krassesten Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe.«
Nicole Abraham, hr 1 Buchtipp
»Kallentoft auf der Höhe seines Könnens: Fiebriger Sound und eine Story, der man sich unmöglich entziehen kann.« Upsala Nya Tidning
»Einer der besten und krassesten Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe«
Nicole Abraham, hr1 Buchtipp
Eine verschwundene Tochter. Ein verzweifelter Vater. Und ein Wettlauf gegen die Zeit in der Hitze von Palma. Mons Kallentoft hat einen hochkarätigen Krimi vor atemberaubender Kulisse geschrieben. Mit einem gefallenen Helden, in dessen wüstem Innenleben sich die ganze Abgründigkeit des verlorenen Urlaubsparadieses wiederfindet.
Drei Jahre ist es her, dass Tim Blancks sechzehnjährige Tochter Emme während einer Partyreise nach Mallorca verschwand. Die Polizei hat den Fall längst abgeschlossen. Doch Tim hat sich geschworen, niemals aufzugeben – ein Versprechen, das seine Ehe zerstörte und ihn alle Zelte in Schweden abbrechen ließ. Mittlerweile arbeitet er in Palma als Privatdetektiv. Für einen Auftrag soll er die untreue Ehefrau eines deutschen Millionärs beschatten. Doch schon bald wird ihr Geliebter ermordet aufgefunden, die junge Frau verschwindet spurlos. Tim beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in die üblen Machenschaften von Mallorcas High Society. Hier, im dunklen Herzen des Urlaubsparadieses, zwischen Gier, Korruption und Gewalt, stößt er plötzlich auf eine Spur seiner Tochter. Was ist mit Emme passiert? Ist sie noch am Leben?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mons Kallentoft, geboren 1968 in Linköping, ist Autor der weltweit erfolgreichen schwedischen Krimiserie um Malin Fors und Zack Herry, seine Bücher wurden in sechsundzwanzig Sprachen übersetzt. »Verschollen in Palma« wurde in Schweden innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller. Mons Kallentoft lebt mit seiner Familie in Palma, Mallorca.
Beiträge
Die Schattenseiten Mallorcas
Anfangs war ich wenig angetan von der Geschichte. Eine wenig attraktive Hauptfigur ist auf der Suche nach der verschollenen Tochter auf Mallorca. Der Schreibstil las sich anfangs wie ein Einkaufszettel, da ständig enorm viele Aufzählungen gemacht werden. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Das wirkte irgendwie wie künstlich in die Länge gezogen. Das gab sich dann spätestens ab ca. Seite 100, denn da wurde die Story richtig spannend. Zeitweise konnte ich gar nicht aufhören, zu lesen. Toll fand ich auch die kleinen Infos über Mallorca. Nicht alles ist detailgetreu wiedergegeben und einiges einfach fiktiv, aber man hatte zeitweise ein Urlaubsfeeling. Wenn auch kein Gutes, denn in dem Buch werden eher die dunklen Seiten von Mallorca beschrieben. Besonders fies war das Ende des Buches. Aber lest selbst.

In einem überfluteten Markt von Krimis jeglicher Art, von denen die meisten eher okay aber nichts besonderes sind, zumindest je mehr man davon liest, ist dieser hier absolut herausragend. Für alle, die gern eine richtige Geschichte wollen und nicht nur einen Kriminalfall. Großartig übersetzt, ein toller Text.
„Verschollen in Palma“ von Mons Kallentoft ist kein typischer Urlaubs-Krimi, sondern wirkte auf mich eher schwerfällig und ließ mich zwiespältig zurück. Ich habe mehrfach mit dem Gedanken gespielt, abzubrechen, mich dann dennoch durchgebissen. Der Ausgangspunkt – ein Vater, der nach dem Verschwinden seiner Tochter alles zurücklässt und auf Mallorca als Privatdetektiv lebt – versprach für mich zunächst Spannung. Doch schon nach wenigen Kapiteln wurde deutlich, dass der für mich sperrig und verworren wirkende Erzählstil meinen Lesefluss eher bremst als antreibt. Die ständigen Perspektivwechsel, fragmentarischen Monologe und abrupten Szenenwechsel haben mehr anstrengend als kunstvoll gewirkt. Zwar gelang es dem Autor, die schillernde Inselkulisse in einen düsteren Gegenentwurf voller Korruption und Gewalt zu verwandeln, doch dieser atmosphärische Reiz nutzte sich für mich schnell ab. Auch mit dem Protagonisten Tim Blanck wurde ich nicht richtig warm: Er ist gezeichnet von Verlust und Schuld, was ihn komplex macht, aber zugleich distanziert und schwer zugänglich. Die Handlung zieht sich über weite Strecken, und erst in der zweiten Hälfte kam für mich echte Spannung auf – da war mein Interesse jedoch bereits angeschlagen. So bleibt das Buch für mich am Ende ein Kriminalroman, der zwar Potenzial zeigt und mich in einzelnen Momenten gefesselt hat, insgesamt aber zu zäh erzählt ist, um mich dauerhaft zu packen. Wer Lust auf einen leichtgängigen Thriller für zwischendurch hat, wird hier eher enttäuscht; für Leserinnen und Leser, die Geduld und Vorliebe für „sperrige“ Krimiliteratur mitbringen, könnte das Buch dennoch einen Reiz entfalten. Für mich leider kein Highlight, auch wenn ich großer Mallorca-Fan bin.
»Verschollen in Palma« von Mons Kallentoft handelt von einer verschwundenen Tochter, und einem verzweifelten Vater. Emme war 16 als sie verschwand, und noch drei Jahre später sucht ihr Vater nach ihr. Die Polizei hat den Fall längst aufgegeben, aber er kann es einfach nicht. Die Scheidung und der Beruf des Vaters ging zu Grunde, nun arbeitet er als Privatdetektiv auf Mallorca. Der Schreibstil ist sehr interessant. Vor allem am Anfang habe ich Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie der Aufbau ist und was ich da überhaupt gerade lese. Es war für mich persönlich eher verwirrend als special. Man befindet sich quasi auch in der Gedankenwelt des Vaters und somit war es ab und zu ein kleines Durcheinander. Für Krimiliebende, die gerne auch mal wieder etwas anderes lesen wollen, ist das hier definitiv super! Mich persönlich hat es nicht so gefesselt.







