Blick ins Buch

Romane

Venedig, 1911

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Über das Buch

Ein erfolgreicher deutscher Dichter will im Grand Hôtel einige Tage mit einem Jungen Alles Schöne geniessen: "Wie lächerlich ist der Glaube, dieses harmlose Vergnügen vermöchte einen Künstler zu zerstören! Wie kann ein ächter Künstler sich entfalten -, sollte es auch das gesunde Volksempfinden verletzen -, wenn er sich von kleinbürgerlichen Vorurteilen einschränken lässt?" Anders als in Thomas Manns Meisternovelle "Der Tod in Venedig" kommt in Martin Franks "Venedig, 1911" auch Tazio zu Wort: "Und, sollte ich hier ins Bett pissen, drohte sie mir gleich klafterweise Prügel, dass sie mich an ein Pflockhaus für Seeleute in Triest verkaufen würde, wo - was folgte, ist zu ordinär, um es niederzuschreiben. Können Sie es sich vorstellen, ohne zu erröten? - denn nun hing, merkte ich, auch Rosa davon ab, dass ich den dottore um einen Finger nach dem andern wickelte."

Editionen (1)

ISBN9783890866383
VerlagRimbaud Verlag
Erscheinungsdatum13.08.21
Seitenzahl196

Autorin / Autor

Über Martin Frank

Martin Frank, geb. 1950 in der Schweiz, Autor der Romane „ter fögi ische souhung“, „La Mort de Chevrolet“, „Ocean of Love“, vieler Kurzgeschichten und Gedichte, lebt nach langer Zeit des Reisens seit 1982 in Zürich. Frank hat zahlreiche Romane und Erzählungen veröffentlicht, 2001 erhielt er den Buchpreis der Stadt Bern.

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